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Help Tikopia e.V.

Von Klaus Hympendahl

Am 29.12.2002 wütete einer der schlimmsten Hurrikane mit Namen Zoe über die einsam gelegenen Inseln pazifischen Tikopia und Anuta mit über 330 km/h hinweg. Die Bilder gingen Anfang Januar durch die Nachrichten. Der SPIEGEL berichtete und der STERN druckte einen 10-seitigen Farbbericht. Die Inseln wurden entlaubt, 70 % der Hütten zerstört, das fruchtbare Land vom Meer überschwemmt.

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Die vier Häuptlinge
Tikopia und Anuta liegen im West-Pazifik, sie gehören geografisch zu den Santa Cruz Inseln, politisch zu den Salomon Inseln. Ich war zwei Mal für längere Zeit dort, das erste Mal auf meiner Weltumseglung 1989. Polynesier leben dort wie zu präkolonialen Zeiten. Es gibt dort keinen Laden, keine Polizei, keinen Strom - Alkohol und Außenborder haben die Häuptlinge unter Tabu gestellt. Die Älteren sind tätowiert, tragen Lendenschurz, die Jüngeren im bunten Wickelrock (lava lava). Alle Häuser sind Palmwedel bedeckte Hütten mit tief gezogenen Dächern (sturmsicher) und winzigen Eingängen, in die man hinein kriecht. So ist man niemals größer als der Hausbesitzer. Versorgungsschiffe kommen unregelmäßig zirka alle halbe Jahr.

Zur Insel Tikopia schicke ich über die Anglikanische Kirche in der Hauptstadt Honiara seit über zehn Jahren Medikamente. Die Australier bauten 1990 eine 5-Raum-Krankenstation. Dieses einzige westliche Haus (permanent house!!) wurde bereits im Jahr 1991 von Hurrikan Tia teilweise zerstört. Jetzt gab Zoe dem kleinen Gebäude den Rest. Geblieben ist nur das Betonfundament.

Seit über zehn Jahren bitten die Häuptlinge um eine Hurrikan sichere Krankenstation - eine ausgebildete Krankenschwester lebt auf der Insel. Da der Staat der Salomon Inseln durch Bürgerkrieg pleite ist, kann von dort keine Hilfe erwartet werden. Deshalb habe ich mit Freunden den Verein gegründet HELP TIKOPIA e.V., um den 1400 Menschen eine Krankenstation zu bauen, die dem nächsten Hurrikan standhält (tiefes gezogenes Dach als starke Holzkonstruktion, kein Wellblechdach, Oktaeder-Form, dadurch weniger Angriffsfläche, mit Fenster-und Türläden.). Diese Krankenstation kostet ca. 35.000 €.

Jedem Interessenten schicken wir eine 13-seitige Kurz-Dokumentation zu. Spenden (steuerlich absetzbar) und Mitglieder im Verein sind herzliche willkommen.

Im übrigen sind in meinem ersten Buch SEGELN ÜBER DEM VULKAN (vergriffen) einige schöne Bilder von Tikopia zu sehen Mein zweites Buch EL NINO - WENN DAS MEER BRENNT, ein Roman, handelt auf Tikopia; hier heißt die Insel allerdings Nukufero.

HELP TIKOPIA e.V.,
c/o Klaus Hympendahl
Wildenbruchstr. 75, 40545 Düsseldorf
Tel. 0211-5570119
khympendahl@compuserve.com
www.yachtpiracy.org

Bank: Dresdner Bank AG, Konto: 36 377 2400, BLZ: 300 800 00



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Letzte Änderung / Last change: Dienstag, 22. Mai 2007