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Vor einigen Ausgaben, habe ich einmal über Feuer an Bord im TO-Heft geschrieben und ein juristisch gebildeter Ratgeber hat alle Hinweise auf Halon mit ebensolchen Einwänden abgetan. Nur leider brennen an Bord keine Gesetzbücher, auch wenn sie noch so trocken sind. Die prinzipiengetreuen Deutschen lehnen sich auch da wieder einmal sehr weit aus dem Fenster. Die Engländer sahen es gelassener und so haben sie die unsichere Rechtslage mit ihrer Lagerware überdauert und jetzt gibt es sogar wieder neue Halonlöscher dort zu kaufen. Ich kann nur jedem Schiffseigner raten, sich mit genügend Halonlöschern einzudecken. Das Löschmittel ist ideal für an Bord, deshalb war es für Flugzeuge immer eindeutig zugelassen. Das Ozonloch wird dadurch nicht geschädigt, denn glücklicherweise brennt es nicht regelmäßig. Wer jemals im Ausland einen Trockenfilter seines Kühlschranks gewechselt hat, dem ist bekannt wie unverständlich auf die Frage nach dem Recycling des Freon (z.B. R 12) reagiert wird. "Auf das Ventil und weg mit dem alten Zeug", das ist die Devise, auch in den angeblich so umweltfreundlichen, fortschrittlichen USA! Sicher ist es einfach, billig und falsch mit dem Zeigefinger auf andere zu deuten, aber ein einziger Raketenstart, Shuttle, Proton oder Ariane, schießt ein riesengroßes Loch in die Atmosphäre und irgendwie muß man die Größenordnung schon sehen und die Kirche im Dorf lassen, sprich den Halonlöscher an Bord. Karl and Dianne Reichart
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