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Liegeplatzsituation auf den Kanarische Inseln |
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Wir segelten von Porto Santo nach Lanzarote - Fuerteventura - Gran Canaria und können nur über diese drei Inseln unsere Erfahrungen mitteilen. Obschon, wir glaubten gute Vorbereitungen getroffen zu haben kamen wir plötzlich in Bedrängnis. Ab August, gibt es nämlich hier praktisch keine freien Liegeplätze mehr, wo man bis Mitte oder Ende November auch bleiben kann! Man müsste schon im Juni oder früher buchen! (Wo ist da noch unsere Fahrtenseglerfreiheit?) Immer, wenn wir nach freien Liegeplätzen fragten, hiess es: Bis September kein Problem! Aber Achtung das heisst: Bis zu diesem Datum kann man bleiben, dann muss man weg, wenn man Pech hat! Bereits am 3. Juli in Puerto Calero auf Lanzarote erklärte man uns zuerst, dass wir nur 10 Tage bleiben könnten, konnten aber dann doch etwas länger bleiben. In Puerto Mogan hatten wir im Juni einen Liegeplatz gebucht, weil wir Vrenis Eltern erwarteten, leider aber nur bis zum 28. September. Als wir im Juli verlängern wollten, konnte man uns bereits keinen Platz mehr auf sicher reservieren. Ende August in Las Palmas war der Hafen fast leer, aber alles reserviert für die ARC. Wir hätten bis höchstens Ende Oktober bleiben können. Einen Duschbadge bekamen wir aber schon im August keinen mehr. Wer also 2003 über den Atlantik will und nicht schon im Oktober nach den Kap Verden segeln möchte, tut gut daran sich frühzeitig und für die ganze Zeit einen Liegeplatz zu reservieren. Schade! Aber man kann dann viel ruhiger die noch vorhandene Pendenzenliste die wohl jeder hat abbauen! Aber Achtung auf die Versorgungslage. Von Gibraltar waren wir masslos entäuscht. Selbst der so vielgerühmte und in allen Büchern erwähnte Sheparts entäuschte uns. Man war recht unfreundlich, hatte keine Zeit und das Angebot war gar nicht so gross und eher teuer. In Las Palmas wurden wir dann wieder etwas glücklicher. Die Firma Nautisport in der Stadt und der Ausrüster im Hafen (spricht deutsch) sind sehr zuvorkommend und auch Preisgünstig. Will man aus Deutschland oder der Schweiz etwas kommen lassen, sind die Kanaren sehr teuer geworden. Beipiel: Eine Sendung von SVB (Die Firma hat uns übrigens begeistert!) ans Festland von Spanien kostete mit UPS für eine Lieferung von 15 Kg.weniger als 40 Euro. (Aluanker, Seil mit Bleieinlage, Solarpanel) Zu den Kanaren geht es nur mit UPS Express und das kostet unter 15 Kg. Gewicht gleich über 100 Euro. Eine Lieferung von Ocean-Marine Bremen mit Sonderangebot, kostete 55 Euro und weitere 19 Euro mussten wir hier vor Ort bezahlen. Achtung! Ausrüstungspreise vergleichen ist gut! Aber genau so wichtig sind Transportspesen und garantierte Lieferzeit! |
