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aktuelle Info von Kap Verden
von Ulrich Holland SY. "Tata" |
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Info von Kap Verden (neueres als TO in 2002):
GELD: Wegen dem festen Wechselkurs 110,265 Escudos pro Euro ist es am günstigsten EURO Bargeld in der Bank zu tauschen; bei BCA-Bank kostenlos; (Sparkasse mit Gebühr, auch im Flughafen Sal; dort nimmt Immigration auch 1 US$ statt 100 Esc.). EUROCARD für Bargeld: wird in US$ belastet, und meine Kartennummer wurde von der BCA-Bank nach USA "exportiert" -- dort dann betrügerische Belastungen. VERSORGUNG: Obst und Gemüse sind beschränkt zu bekommen und mehr als 2 mal so teuer wie auf den Kanaren. SICHERHEIT: Die Einheimischen (auf Sal, Boavista, Sao Nicolau) sind sehr freundlich, hilfsbereit und offen. Wir fühlten uns nie unsicher, nur in Tarafal (Sao Nicolau) wollten Kinder auf unser Dingi aufpassen (haben es eben wie immer angeschlossen); aber in Sta.Maria u. Sal Rei nur mit langer Leine am Steg wegen starkem Schwell. ANKERPLÄTZE sind oft dem NW- Schwell ausgesetzt (glücklicher Weise waren wir im Cat und nicht in Mono-hull). Für uns am schlimmsten war: Sal Rei auf Boavista; Mordeira-bucht auf Sal. Wir konstruierten einen "shock absorber" (Ruckfender) für die Ankerkette mit: Geländewagenreifen mit kurzer Kette (+ Ankerschäkel) an der Ankerkette fest, sowie mit kurzer Kette an der "bridle" (= 1 Leine an jeden Cat- Rumpf). Dies hat gut funktioniert, sowohl bei extremen Fallböen von den Bergen, aber insbesondere bei sehr starkem Schwell -- bei anderen Booten rutschte der Anker, brach die Kette oder verbog es den Anker. [Weitere Fragen zum "shock absorber" an: hugos_4@web.de] BESTER PLATZ: CARRICAL auf Sao Nicolao, Fischerdorf am Ende einer Schlucht -- ein grüne Oase in der Wüste. Leute besonders freundlich (aber arm), kein Tourismus, wir waren das einzige Boot. Man kann die Schlucht Hochwandern wo die Leute ihre spärlichsten Gärten haben oder nur die Ruhe genießen. Keine Versorgungsmöglichkeit, 1 Telefon. Hier her brachten wir 100 Kleidungsstücke (insbesonders für Kinder) die wir bei einer Hilfsorganisation in Lanzerote organisierten. Die Schule benötigt: Schreibhefte und Bleistifte/Kugelschreiber. --- Entgegen diversen Berichten und Führer ist der Ankerplatz der Beste den wir in den Kap Verden fanden: *Vor* (S-lich) der inneren Bucht guter Sandgrund: S-lich der engsten Stelle hat's 5m, bis zu 20 m Wassertiefe ; praktisch kein Schwell. Wir ankerten in der Mitte der Außenbucht in ca. 11m mit 50m Kette (16-33.15N, 24-24.08W; WGS84); die innere Bucht ist eng und hat nur 2.5m bis 1m Wassertiefe. Dingi an langer Leine bei den Fischerbooten auf der W-seite der Bucht. AUSKLARIEREN: Wir wollten der Kriminalität wegen nicht nach Mindelo, und erhielten vom Hafenamt in Tarafal (Sao Nicolau) eine "Clearance" nach Charlotteville, Tobago (aber keinen Ausreisestempel in den Pass). Beim TO- Stützpunkt in Tarafal (Sao Nicolau) kann man u.a. für 400 Escudos pro Waschmaschine waschen/trocknen lassen. Nachtrag: Die Marina in Calero, **Lanzerotte** ist Qualität/Preis, sauber und das Personal sehr hilfsbereit (halfen auch beim Kleider organisieren). Entgegen Marina-Broschüre und Segelführer: Man darf Wäsche auf dem Schiff aufhängen. Ulrich Holland S.Y.Tata, (Catamaran 12.50m), Jan.2003 |
