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35000 Meilen mit einem Katamaran
eine Lanze für den in Serie gebauten Katamarane.

von Jakob Staubli, Katamaran "James McDust"
E-mail: navegador01@gmx.net

Unter dem Begriff Serienkatamaran, oder amerikanisch Productioncat, verstehe ich Kats wie sie im Design verschiedener Architekten von Werften in mehr oder weniger grosser Stückzahl gebaut werden.

Diese Katamarane sind mit Blick auf den Chartermarkt entworfen und werden von Charterfirmen im Bareboat- aber auch im Crewedchartergeschäft eingesetzt. Als Beispiele, aber nicht abschliessend, können hier die Lagoon Katamarane des Beneteau Konzerns, die Baureihen von Fountaine - Pajot oder die Leopard Katamarane aus südafrikanischer Produktion genannt werden. Diese Serienkatamarane unterscheiden sich in vielem von Einzelbauten, sie sind von gefälligem oder auffälligem Aussehen, wobei sich darüber trefflich streiten lässt. Es sind meist Kompromisse zwischen Segeleigenschaften, Komfort oder Preis. Je nach Vorgabe der Werft hat der Designer zwei der Eigenschaften mehr gewichtet. Denn nach dem Konstrukteur Gerry Hoyt, kann man von drei Eigenschaften: Guter Segler, komfortabel, günstiger Preis, nur zwei aufs mal realisieren.

Beginnen wir mit dem Baumaterial.
Produktionsboote werden meist in einem Mix von GFK und GFK Sandwich gebaut. Trotzdem werden die Boote von Bootszeitschriften immer wieder als reine GFK Bauten (monolythisch) beschrieben manchmal auch als GFK Sandwich (Schaum- oder Balsasandwich). Die Berichte in den Magazinen favorisieren den Sandwichbau, weil bei fachgerechter Verarbeitung die Boote leichter und trotzdem solide sind.

Nach meiner, an der Praxis orientierten, Auffassung, gibt es aber gute Gründe, nicht vollständig in GFK Sandwich zu bauen, sondern der Kombination beider Bauarten den Vorzug zu geben. Deck und Bordwände, ohne die Enden, bis zur Wasserlinie in Sandwich, Unterwasserschiff, Bug und Heck in GFK. Denn diese Bauweise hat Vorteile bei der Verwendung des Bootes.

a.)
man kann mit dem Boot Trockenfallen ohne dass der Rumpf im Unterwasserbereich beschädigt wird. Auch der schönste Sandstrand kann Steine aufweisen. Dass wir beim Trockenfallen immer nur reinen Sand erwischen ist Theorie der Bootsverkäufer.

b)
Reparaturen an Massivteilen sind sehr viel einfacher, auch mit Bordmitteln, vorzunehmen. Bei eingedelltem Sandwich muss der Schaumstoffkern ersetzt werden, die beschädigte Bereich darf nicht nur überlaminiert werden da es sonst in diesem Risse geben kann. Im schlimmsten Fall könnte der Teil sogar abplatzen. Dies sei auf die unterschiedliche Elastizität zurückführen.

c)
Bordwände und Deck in Sandwichkonstruktion haben gute Isolationseigenschaften, Salon und Kajüten bleiben bei heissem Wetter kühler.

Kiele (Finnen) / Schwerter
In der Yachtpresse werden heutzutage die Schwerter hochgelobt. Es stimmt ein Kat mit gut geformten Schwertern läuft einige Grad mehr Höhe am Wind. Vorwind kann man die Schwerter aufziehen und wird damit etwas schneller. Dafür hat man aber Teile an Bord die der Aufmerksamkeit bedürfen und - sofern sie funktionieren sollen - auch stets von Bewuchs freigehalten werden müssen.

Andererseits hat ein richtig konzipierter Kat mit Kielen im täglichen Gebrauch nicht zu vernachlässigende Vorteile
a)
Saildrive oder Wellenanlage einschliesslich Propeller und Ruder sind durch die Kiele geschützt

b)
man kann problemlos auf den Kielen Trockenfallen

c)
die Lagerung an Land erfolgt auf den Kielen stehend, Böcke oder Lagergestelle sind nicht notwendig. Wenn die Kielsohlen verstärkt sind bleibt auch eine heftigere Grundberührung ohne Folgen.

Einige Werften bauen die Finnen als Opferteile, so dass beschädigte Kiele einfach ausgetauscht werden können. Für Fahrtensegler, vor allem solche die ihre Bordkasse einteilen müssen, haben Kiele eindeutig mehr Vorteile. In Gezeitengewässern muss man nicht nach einer Werft mit Travellift oder einem Kran mit sehr langen Gurten (durch kurze Gurten wurden auch schon recht teure, fragil gebaute Kats beschädigt, fragt mal in Sandy Ground St. Martin FWI nach) oder einem Slipwagen suchen. Mit meinem Kat kann ich nahe HW auf einen Slip oder Strand fahren und dort das Unterwasserschiff reinigen. Im Verlaufe von ein paar Gezeiten sogar neu malen (z.B. in Horta, an der Algarve, in den Bahamas usw.).

Aber aufgepasst, nicht jeder Kat darf auf seine Finnen gestellt werden. Das muss vorher, am Besten vor dem Kauf, abgeklärt werden. Sonst kann es vorkommen, dass (mit entsprechenden Kosten) ein spezieller Slipwagen gebaut werden muss wie z.B. letzthin Horta für eine Dean 44.

Layout
Die Ausbauten werden von Spezialfirmen vorgefertigt angeliefert und von der Werft nur noch eingebaut. Natürlich ist das kein Bootsbauerhandwerk mehr, aber seien wir uns bewusst, ein handwerklich gefertigtes Boot von guter Bauqualität wird immer teuerer sein als ein Produktionsboot.

Der Einrichtungsplan ist bei Serienkats vorgegeben. Je nach Länge des Kats hat man die Wahl, zwischen Einrichtungsplänen mit acht alternativ zehn oder noch mehr Kojen. Kojen sind preiswerter zu fertigen als Schränke und Schubkästen, darum werden wir auf einem Serienkatamaran auch nur das Notwendigste an Schrankraum finden. So wie es ein Charterer für sein umfangreiches Feriengepäck benötigt. Auf einem Kat hat es normalerweise sehr viel, aber genau genommen zum grossen Teil schlecht erreichbaren Stauraum. Lassen wir diesen im Interesse des Trimms und des Gesamtgewichtes leer.

Duschen/WC Räume wurden bis anhin meist einer pro Rumpf angeboten. Inzwischen scheint sich die Nachfrage nach einem WC/Duschenraum pro Kabine, eine Ausführung die erst für den US Markt angeboten wurde, auch in Europa einzustellen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden. Der Verfasser wollte aber auf seinem Boot nicht vier WC spazieren fahren und hat sich auf einen WC/Duschenraum pro Rumpf beschränkt. Was sich als sinnvoll und komfortabel herausgestellt hat.

Für den Salon werden meist keine Alternativen angeboten, vielleicht noch ein absenkbarer Salontisch damit auch hier notfalls noch eine Doppelkoje gebaut werden kann.

Einige Werften bieten zwar, seit vor einiger Zeit das französische Steuergesetz (Loi Pons) geändert wurde und dadurch die Nachfrage nach Charterjachten einbrach, Serienkats in sogenannten Eignerausführung an. Meist ist dann ein Rumpf für das Eignerpaar bestimmt. Einrichtung: Doppelkabine achtern, WC/Dusche im Vorschiff und Schreibtisch und Schrankraum mittschiffs. Ob sich aber der zusätzliche Aufwand lohnt, die Werften lassen sich diese Ausführung gut bezahlen, muss jeder für sich selber entscheiden. Der Verfasser hat von einer solchen Ausführung abgesehen, da dabei von der Serie abgewichen wird. Planung, Arbeitsvorbereitung und nicht zuletzt der Bau durch Werftarbeiter die Spezialanfertigungen nicht gewohnt sind, können zu einem ungenügenden Ergebnis führen.

Rigg
Das Rigg besteht meist aus einem selbsttragenden Mast mit Vorstag, Jumpstag mit Spreize, zwei Wanten am Mast und zwei nach achtern versetzten Oberwanten die über Püttings am Rumpf belegt sind. Der Mast ist dadurch nur durch drei Kabel gehalten (Vorstag und Oberwanten) ein Bruch an einem dieser Kabel führt unmittelbar zum Mastverlust. Das Rigg eines Multihulls wird ungleich stärker belastet als beim Monohull, daher muss der Skipper der Belastung des Riggs jederzeit seine volle Aufmerksamkeit schenken. Dies um so mehr als der Multihull - anders als ein Monohull der möglicherweise furchterregend krängt - für den Neuling nur unmerkbar signalisiert, dass nun des Guten zuviel ist. Überlastungen führen zu vorzeitiger Materialermüdung und damit früher oder später zu Bruch. Wenn ich im Internet lese, dass ein Kollege es bei 8 Beaufort endlich notwendig findet zu reffen, warte ich eigentlich nur noch darauf bis ich vom Bruch seines Carbonmastes höre. Andererseits hat das Siegerboot der ARC 2001, nach Bericht des Skippers im Internet ist zu schliessen, dass er den Kat während des ARC 2001 über den Atlantik gedroschen hat, im November 2002 seinen Mast in einem Kuhsturm - auf der Reise von Gibraltar nach Lanzarote - verloren. Es sind einfach riesige Kräfte die auf das Rigg einwirken, rechtzeitiges Reffen schont zumindest die Bordkasse.

Nach meiner Erfahrung kann man ein rund 60m2 messendes Lattengross mit gut gewarteten Rollenrutschern mit etwas Körperkraft noch von Hand setzen. Lediglich zum Durchsetzen des als Klappläufer geschoren Grossfalls braucht man die Winsch. Einige Bekannte setzen das Gross mittels der elektrischen Ankerwinsch, auch eine Möglichkeit ohne zusätzlichen Aufwand das Gross zu setzen. Allerdings muss, wie bei jedem Einsatz von Elektrowinschen, darauf geachtet werden, dass die Beschläge nicht überlastet werden. So konnte ich im Internet lesen, dass bei einem Segler der über eine elektrische Zentralwinsch das Gross setzt, schon zweimal der Grossfallbeschlag am Masttop abgerissen ist (ab einer gewissen Grösse ist das Grossfall der meisten Katamarane als Klappläufer geschoren).

Das Gross wird mit einem Bindereff gerefft. Ich gebe dem bewährten Bindereff mit Gurte für das Vorliek und separatem Smeerreep den Vorzug. Das Smeerreep wird über eine Winsch am Mast durchgesetzt, und zwar stramm, damit das Schothorn nicht arbeiten kann. Wenn das Smeerreep zuwenig durchgesetzt ist, schamfielt die Kausch des Schothorns das Smeerreep durch. Bei höheren Windstärken braucht man viel Kraft und ist dann froh vor dem Manöver die Grossschot etwas gefiert und den Grossbaum etwas angedirkt zu haben. Natürlich kann man durch Anluven bis zum Fastaufschiesser das Reffen erleichtern, aber dafür braucht es im Minimum Zwei. Eigentlich gehört es zur guten Seemannschaft, das Schothorn des Grosssegels zusätzlich zum Smeerreep noch zu sichern. Das ist leider nicht bei allen Grosssegelfabrikaten möglich, da die Baumnock durch das Reffen gestiegen ist und nicht mehr erreicht werden kann.

Apropos Dirk diese sollte eigentlich aus dem gleichen Material und vom gleichen Durchmesser wie das Grossfall sein. So kann die Dirk im Notfall als Ersatz für das Grossfall verwendet werden. Eine Hebelklemme statt einer Klampe für die Dirk ist nie hinausgeworfenes Geld. Eine Vorsegelrollreffanlage für eine Genua von rund 40 - 45 m2 sollte man immer von Hand bedienen. Beim richtigen Vorgehen ist das auch bei Starkwind mit etwas Körperkraft möglich. Ich habe immer wieder gesehen und auch gelesen, dass Segler ihre Vorsegelrollreffanlagen durch Einwinschen der Reffleine beschädigt haben. Ich rolle das Vorsegel bei leichtem Wind ein indem ich die Vorschot sinnig fiere und gleichzeitig die Reffleine durch einen Törn über die Winsch ins Cockpit umlenke. So kann ich das Segel ohne übermässigen Kraftaufwand sauber einrollen. Bei stärkerem Wind ist das leichte Gegenhalten an der Vorschot nicht notwendig, das Vorsegel wird dann gegen den Windwiderstand satt aufgerollt. Da vom Cockpit aus eingerollt wird, kann das Körpergewicht zum Einrollen mit eingesetzt werden.

Motoren
Nachdem die Motoren und Antriebe immer leichter geworden sind, werden diese in modernen Katamaranen ab ca. 12 m Länge mit einem Saildrive Antrieb unmittelbar vor dem Heck eingebaut. Der Einbau mittschiffs oder unter den Kojen der Achterkajüte hat erschwerte Wartungsarbeiten zur Folge. Bei jeder Niveau- (Motorenöl, Getriebeöl, Kühlwasser) und Sichtkontrolle müssen hier sperrige Matratzen, Lattenroste usw. ausgebaut werden. Im Betrieb kann es zu Geruchsbelästigungen und, in warmen Gegenden nicht zu vernachlässigen, zum Aufheizen der Kabine durch die heissen Motoren kommen. Reparaturen können zu einem Chaos führen, da die betroffene Kajüte unbewohnbar wird. Ein Fehler ist es in einer solchen Kajüte einen Teppichboden zu verlegen. So hat z.B. Lagoon die Motoren der Lagoon 380, anders als bei der längeren 410, ganz achtern, sogar noch achtern der Ruder, im Heck eingebaut.

Ich will nicht verschweigen, dass der Einbau soweit achtern nicht ganz unproblematisch ist. Bei nachlaufender See kann es vorkommen, dass der Saildrive, durch dessen Fuss das Kühlwasser für den Motor angesaugt wird, soweit aus dem Wasser kommt, dass das Kühlwasser abläuft. Dies ist dann der Fall wenn die Seewasserpumpen schon ein paar Hundert Stunden gelaufen sind oder der Impeller leicht beschädigt ist (angebrochener Flügel). Der Impeller dichtet dann nicht bzw. nicht genügend. Durch die Schwerkraft läuft das Wasser ab, da über das Belüftungsventil Luft in den Salzwasserkreislauf angesogen wird. Ich stelle mir vor, dass durch die Auspuffgase und das Wasser im Wassersammler beim Starten des Motors ein Gegendruck im Salzwasserkreislauf entsteht. Die nicht ganz dichte Kühlwasserpumpe, obwohl unter der Wasserlinie eingebaut, kann gegen diesen Druck nicht fördern und somit kein Seewasser ansaugen.

Daher:
unmittelbar nach dem Starten immer kontrollieren ob Wasser aus dem Auspuff gefördert wird. Wenn nicht: sofort die Maschine stoppen und das Kühlsystem (Salzwasserkreislauf) entlüften. Bei nächster Gelegenheit den Impeller und/oder den Pumpengehäusedeckel, wenn dieser eingelaufen ist, ersetzen. Notfalls kann der Deckel auch nur gewendet werden. Noch ein Hinweis: Volvo und Yanmar verwenden bei den 3-Zylinder Motoren dieselben Pumpen. Ersatz kann daher bei der einen oder anderen Motorenmarke gekauft werden.

Im Übrigen:
legt Euch auch ein Verzeichnis der passenden Filterypen der verschiedenen Marken an. Es kann sich lohnen, a) weil man dann immer zu einem Ersatzfilter kommt und b) weil man dann mit Sicherheit viel Geld sparen kann.

Da ich die längste Zeit meines Lebens Monohulls gesegelt habe ist mir aufgefallen, dass die Propeller, weil wenig unter dem Wasserspiegel, exponierter sind als bei einer Kielyacht. So muss man gut auf herumschwimmende Leinen achten. Aber auch auf durchhängende Leinen z.B. vom geschleppten Dingi, da bei Manövern, vor allem bei Maschine zurück, sogar Schwimmleinen angesogen werden.

Unterhalt
Da ich lieber, etwas flappsig ausgedrückt, sechs Tage segle und am siebten das Boot pflege, statt umgekehrt, ist das für mich ein sehr wichtiger Punkt.

Seit Produktionskatamarane in Serien - wenn auch im Vergleich zum Automobilbau in Mikroserien - gebaut werden, sind viele Bauteile in Formen gefertigt. Pantry, Kühlschrank, Kartentisch, Sofas und Sitze im Salon werden in leicht zu pflegendem GFK vorgefertigt und eingebaut.

Die Toiletten/Duschenräume sind in einem Stück einschliesslich Boden und Decksuntersicht laminiert und können ohne viel Aufwand mit dem Wasserschlauch gereinigt werden. Entsprechend geplant sind diese Einbauten kommod, haben ein gutes Design, wirken elegant und sind trotzdem praktisch. Holzoberflächen werden nur sparsam als Dekor eingesetzt, im günstigsten Fall nur als Furnier auf Honeycomb - Schotten. Wer sich nicht von einem hölzernen Interieur trennen kann, muss eben einen skandinavischen Monohull kaufen. Holz kann schön sein, aber vom Bootsbauer fachgerecht verarbeitet, leider sehr teuer. Holzeinbauten stumpf verleimt und verschraubt, die Kanten mit Deckleisten abgedeckt wirken unschön und erinnern an DIY (Do it Yourself). Da gut gebaute Boote dicht sind, können die Einbauten auch nur vorgebaut sein. Trotzdem wären sie anlaminiert vorzuziehen, da bei dieser Einbauart kein Wasser in die Schränke dringt. (Hier ist nicht die Rede von den Schotten die an den Rumpf anlaminiert sein müssen).

Dass ein Produktionskat einfach zu unterhalten ist ergibt sich aus dem Charterbetrieb wo die Boote am Nachmittag einlaufen und am Abend schon wieder einer neuen Crew übergeben werden. Kabel, Schläuche und Rohre sind in Leerrohren geführt und können jederzeit ausgetauscht werden. Nachträgliche Installation von Elektronik oder anderen Geräten ist jederzeit einfach vorzunehmen.

Ausrüstung
Die Serienkatamarane werden mit einer einfachen, aber meist qualitativ genügenden Grundausrüstung angeboten. Es lohnt sich sehr, genau abzuklären und schriftlich festzuhalten, was, welche Marken, Typen und Dimensionen geliefert werden. Im Übrigen haben die Werften Tendenz bei den Dimensionen ans untere Limit zu gehen. Es ist auch nicht so, dass alle Werften an den Bootsausstellung ihre Boote mit der serienmässigen Ausrüstung ausstellen.

Hingegen sind Grundgeschirr, Festmacher, Fender, einige Instrumente usw. nicht Bestandteil der Grundausrüstung. Änderungen, sei es den Umfang der Ausrüstung oder die Marken betreffend kann sehr teuer werden. Grundsätzlich ist es am preiswertesten die von der Werft serienmässig angebotene Ausrüstung tel quel zu übernehmen und Erweiterungen in Eigenregie vorzunehmen. Wenn das Boot an einem der Yachtbauzentren Frankreichs übernommen wird, kann Zubehör vor Ort günstig geordert werden. Man muss nur rechtzeitig an Hand einer Liste bei den vielen Ausrüstern vor Ort Angebote einholen.

Was und wie viel Ausrüstung gebraucht wird, darüber hat wohl jeder Segler seine eigene Meinung. Das heutige, überreichliche Angebot suggeriert Bedürfnisse die nicht notwendigerweise befriedigt werden müssen. Ganz banal: was nicht an Bord ist kann nicht kaputtgehen. Es ist auch frustrierend, nicht unbedingt notwendige, Ausrüstung an Bord zu haben die nicht in gebrauchsfähigem Zustand ist.

Wie ich meinen Kat ausgerüstet habe.
Ich segle nun seit gut drei Jahren mit einem Produktionskat von Fountaine - Pajot, eine Venezia 42. Ich habe das Boot seinerzeit neu von der Werft übernommen und habe seither viermal den Atlantik übersegelt, die Bahamas und die Ostküste der USA besucht und auch das Mittelmeer von Gibraltar bis Rhodos unsicher gemacht.

Bewusst habe ich eine serienmässige Ausführung gewählt und nur wenige Extras geordert. Ich will hier darauf eingehen: Windmessanlage, auf einem Kat ein Muss, Log und Echolot (Autohelm ST50) gehören zum Lieferumfang der Werft. Manchmal hätte ich gern einen zweiten Echolotgeber im anderen Rumpf gehabt, da der Abstand zwischen den Rümpfen immerhin fünfeinhalb Meter beträgt. Ein Autopilot (Autohelm 6000), VHF Funk, Navtex und ein Furuno GPS mit Tracker. Kein Kartenplotter, ich navigiere mit Papierseekarten. Kein Radar da ich nicht in Gebieten segle in denen häufig mit wirklich schlechter Sicht zu rechnen ist. Ein zusätzliches VHF Handgerät mit den Internationalen, den US, den kanadischen und den Wetterkanälen leistete mir während meines Aufenthaltes in den USA gute Dienste.

Da das passende Tochtergerät zum GPS zu teuer war, habe ich noch einen relativ preiswerten kleinen Garmin GPS 12, den ich direkt am Steuerstand fahre und über das Bordnetz betreibe, gekauft. Damit ich bei einem allfälligen Ausfall des GPS auf Passagen, was bei mir schon vorgekommen ist (kein Gerätefehler), nicht in die Bedroullie gerate, ist ein Sextant und ein Navigationsrechner (HP41 Cx), in dem die Ephemeriden bis 2050 gespeichert sind, Bestandteil meiner Ausrüstung.

Auf den Davits habe ich selber vier leistungsfähige Kyocera Solarpaneele (je 44 Zellen) installiert , aufgeteilt in zwei Gruppen mit je einem Regler. Weiter eine Wasserentsalzungsanlage die rund 13 L Wasser pro Stunde erzeugt und mit 12 V betrieben, weniger Energie verbraucht als die Solarpaneele gleichzeitig erzeugen. Die Wassermenge scheint gering zu sein. Sie ist aber mehr als genügend. Wir brauchen das Wasser vom Wassermacher, das übrigens leicht gekühlt von vorzüglichem Geschmack ist, als Trinkwasser. Was mehr erzeugt wird geht in den Tank. Das Wasser aus dem Tank brauchen wir zum Kochen, Spülen und für die Körperpflege.

230V Wechselstrom habe ich dank einem Inverter mit 1000W Dauer-/2000W Spitzenleistung. Natürlich kann ich diese Leistungen nicht über einen längeren Zeitraum beziehen, aber zum Staubsaugen mit einem leistungsfähigen Staubsauger - was das Sauberhalten der Wohnbereiche sehr vereinfacht - gelegentlichem Arbeiten mit einem Elektrowerkzeug , dem Betrieb des Notebooks und des Druckers und nicht zuletzt eines Toasters, reicht es dicke.

Weiter habe ich noch einen Sony SSB Empfänger und eine kleine aber feine JVC Stereoanlage die an 12V betrieben wird. Seit einem Jahr auch ein Iridium Satelliten Telephon mit dem ich von See zu Hause anrufe aber auch gratis SMS empfangen kann. Bei Überfahrten lasse ich mir das Wetter von meinem Sohn bis fünf Tage voraus per SMS übermitteln und kann so den günstigsten Kurs wählen. Für die Kommunikation mit meinen Angehörigen und Freunden habe ich in Küstennähe ein Triband GSM Handy verwendet. Mit örtlichen Prepaidkarten kann man sich mindestens die Kosten für eingehende Anrufe sparen, wobei dem Anrufer nicht wesentlich höhere Kosten entstehen als wenn er ins heimatliche Mobilnetz anruft. Ich hätte nicht gedacht, dass das Telefon den wesentlichsten Teil der monatlichen Kosten verursachen würde.

Für die Wetterbeobachtung habe ich einen elektronischen Barographen
1)
Reisetipps Ostküste USA, http://www.bluewater.de/east-usa.htm

(Meteograf) an Bord. Den aktuellen Druck zeigt er ständig auch Digital an, von der Druckkurve sind die letzten vier Tage sichtbar. Eine Rolle Wachspapier, die Aufzeichung wird in das Papier gekerbt, reicht wie die Mignonbatterie, für ein Jahr.

Grossen Wert habe ich auf eine gute Kühltruhe (200L) und ein Tiefkühlabteil (80L) gelegt. Ich habe ein System der Marke Frigoboat mit wassergekühltem Kondenser und Antrieb des Kompressors durch die Steuerbordmaschine gewählt. Durch den Anrieb des Kompressors über die Maschine habe ich auch keinerlei Energieprobleme. Es ist der beste Kühlschrank den ich auf einem Boot je gehabt habe. Segel: ich habe ein durchgelattetes Gross mit Rollenrutschern von Z-Spars. Diese haben sich, obwohl zu einem Bruchteil des Preises derjenigen von Frederiksen, bis anhin sehr gut bewährt. Allerdings waren die Rollenrutscher des Kopfschlittens den Belastungen durch die Rückreisen über den Atlantik nicht gewachsen und mussten durch Gleiter ersetzt werden.

Weiter habe ich ein Rollreffgenua, bei der ich letzten Herbst das UV Schutzband erneuern musste. Es ist wichtig, dass die Rollreffgenau immer komplett aufgerollt wird. Das Stehenlassen eines Zipfels sieht zwar nicht unelegant aus. Durch Killen bei Starkwind reisst auch das stärkste Schothorn in Kürze ab.

Ein assymetrischer Spi und eine Sturmfock mit Tasche, die über die gerollte Genua gesetzt werden kann, runden meine Segelgarderobe ab. Ich muss erwähnen, dass die Sturmfock noch nie im Einsatz war, da ich mit der entsprechend gerefften Genua immer klar gekommen bin. Für die Sturmfock mussten zusätzliche Schienen und Schlitten montiert werden.

Meine Decksausrüstung habe ich mit je einem ständig geriggten Bullenstander für den Back- und Steuerbordbug ergänzt. Bei Windeinfall achterlicher als querab kommt der entsprechende Bullenstander zum Einsatz. Halsen, auch bei Starkwind sind mittels der Bullenstander auch Einhand kein Problem. Wer sich dafür interessiert erhält vom Verfasser gerne nähere Angaben über die nachstehende e-mail Adresse.

Ebenfalls ständig einsatzbereit sind zwei Barberhauler für die Genuaschoten- Genau genommen habe ich zwei zusätzliche Genuaschoten über Leitblöcke, die an den Springklampen belegt sind, geriggt. Diese Genuaschoten werden bei Kursen räumlicher als ca. 70 Grad zum Wind eingesetzt.

Grundgeschirr
Eine gute Ankerausrüstung ist sehr wichtig. Mit dem Kat liegt man häufiger vor Anker als in einer Marina (selbst im Mittelmeer hat es mehr Ankerplätze als man gemeinhin vermutet). Erstens ist es sehr komfortabel, da das Boot immer so liegt, dass die beste Lüftung gewährleistet ist, zweites muss man nicht jede Menge Fender und Festmacher hervorkramen und eine oder zwei grausliche Moorigleinen dicht nehmen. In diesem Zusammenhang: man muss unbedingt wissen wie ein Stopperstek geknotet wird. Die Mooringleinen müssen, sofern nicht stabile Flaute zu erwarten ist, mit einer Hilfsleine über die Winsch dichtgenommen werden. Durch den grossen Windwiderstand des Mehrrümpfers kann es sonst vorkommen, dass er gegen den Steg oder Quai getrieben wird und aufprallt. Beim Anlegen über Heck (sog. römisch - katholisch) sind dann die empfindlichen Hecksektionen gefährdet. Wenn man geankert hat ist man auch schneller wieder reisebereit: Anker auf und Segel gesetzt und schon ist man wieder unterwegs. Nicht zuletzt schont man vor Anker die Bordkasse. Es muss unbedingt erwähnt werden, dass man mit einem Kat auch dann noch recht komfortabel am Anker hängt, wenn sich die Kollegen auf den Monohulls die Seele aus dem Leib rollen lassen.

Bei einem Kat ist nicht in erster Linie die Verdrängung für die Bemessung des Ankers massgebend, sondern der Windwiderstand. Bei einem Multihull ist die dem Wind ausgesetzte Fläche um ein vielfaches grösser als bei einem Mono gleicher oder sogar wesentlich grösserer Verdrängung.

Als Hauptanker fahre ich einen 35 kg Brittany (Plattenanker) an 60 m verzinkter 10 mm Kette (eine sog. Kettenlänge, 10mm Kette wird in Längen von 60m hergestellt, man braucht keinen Kenterschäkel). Ich habe noch einen 24 kg Zweitanker (FOB) und einen handigen 16 kg CQR den ich als Heckanker oder zum Vermuren verwende. Weiter ist noch ein Stockanker an Bord. Den werde ich allerdings demnächst verkaufen oder verschenken, da ich ihn in den 12 Jahren seit dem Kauf nur einmal in einem Fluss brauchte. Die Anschaffung einer elektrischen Ankerwinsch von Lofrans habe ich nicht bereut. Zur Zeit fahre ich meine zweite Ankerkette, die erste musste ich nach drei Jahren ersetzen da die Glieder verstreckt waren und nicht mehr auf die Kettennuss passten. Diesmal hoffe ich schlauer zu sein und werde die Kette nach ca. einem Jahr Gebrauch umgekehrt anschäkeln. (An den Anker, am Boot ist die Kette selbstverständlich nur mit einem Tampen belegt).

Da ich keinen Materialmix unter Wasser will, habe ich keine Inox Kette gekauft, denn ein dazu passender Inox Anker ist mir schlicht und einfach zu teuer. Leider gibt es die guten, verzinkten Ketten/Ankerverbinder nicht mehr, sie sind nur noch in INOX erhältlich. Als Ersatz kann ein verzinktes Schraubglied (Maillon rapide) mit langer Öffnung gewählt werden das besser über die Bugrolle läuft als ein gerader- oder Lyrenschäkel. Für das Markieren der Ankerkette habe ich bis heute noch keine Patentlösung gefunden. Leider sind die Markierungen sehr rasch schlecht zu erkennen, definitiv nicht bewährt hat sich Lack aus der Spraydose. Auch mit farbigen Kabelbindern habe ich, da ganz schlecht zu erkennen, keine guten Erfahrungen gemacht. Ein einfacher, billiger Kunstharzlack hat bis anhin die besten Ergebnisse gebracht. Damit die Kette umgekehrt verwendet werden kann, habe ich nur noch drei Markierungen 15 m kurz / 30 m lang, / 45 m kurz. Ist nicht zu verwechseln, da der Kettenkasten einsehbar ist und damit auch von Ungeübten zweifellos festgestellt werden kann ob nun erst 15 m oder schon fast die ganze Kette draussen ist.

Beiboot
Mein damals gut 10jähriges Zodiac hat schon bald nach dem Auslaufen den Geist aufgegeben. Es war ein RIB mit einem doppelten GFK Boden. Das hat sich nicht bewährt, da der Boden immer wieder leckte und Wasser in den Hohlraum eindrang. Dabei wurde das Dingi durch die bis ca. 50 L Wasser ungemein schwer und auch etwas unstabil. Ich war fast froh, als eines Tages eine Klebenaht am Backbordschlauch kurzerhand aufging und ich ein neues Dingi kaufen musste. Ich habe in Portugal ein Valiant Dynamic 300 (3m lang) gekauft das wiederum über einen festen Boden - diesmal aber GFK beschichtetes Marinesperrholz - und Schläuche mit 45 cm Durchmesser hat. Damit ist das Dingi sehr stabil und übernimmt - auch dank dem ausgeprägtem Sprung - nicht viel Spritzwasser. Ausserdem ist es ziemlich leicht (28kg ohne Motor). Ich verwende einen 4PS 2-Takt Yamaha Aussenborder mit dem die Fuhre, mit einer erwachsenen Person besetzt, sogar ins Gleiten kommt. Mit diesem Dingi und Motor hält sich das Gewicht am Heck in gesunden Grenzen. Und auch wichtig, so lässt sich das Dingi rasch und ohne grossen Kraftaufwand, auch von einer Person an den Davits hochziehen.

Zum Yamaha: ein 2-Takter ist einfach in der Pflege, kein Ölwechsel, keine Ventile. Von Zeit zu Zeit Abschmieren mit der Fettpresse und regelmässig mit WD 40 eingesprayt, hat den Motor fast wie neu gehalten. Als Treibstoff dient ein Benzin/Ölgemisch 1:100; von den Händlern wird aber 1:50 empfohlen. Ich kaufe jeweils 5 L oder 10 L Benzin, dementsprechende wird 1 dl bzw. 2 dl 2-Taktöl zugemischt. Abmessung gemäss Markierungen auf der Ölflasche. Der Motor ist relativ leicht, 20 kg. Für den täglichen Gebrauch am Ankerplatz genügt der am Motor eingebaute 2 L Tank. Damit ist das Dingi frei von zusätzlicher Ausrüstung über die man stolpern oder die geklaut werden kann. Für längere Ausflüge habe ich einen separaten 10L Kunststofftank. Als Schutz gegen Langfinger habe ich Dingi und Motor mit einem Kabel aus 1x19 Nirodrähten und guten Vorhängeschlössern gesichert. Bei der Kabellänge nicht sparen, etwa 6-7 m beidseitig mit gepressten Augen, sind gerade recht. Ich bin mir selbstverständlich bewusst, dass dies mit entsprechenden Werkzeug ausgerüstete Diebe nicht abschreckt, aber der Gelegenheitsdieb hat keine Chance.

Trotzdem ich mit dem Kat seit dem Kauf über 35000 Meilen gesegelt habe, hat mir das Boot keinerlei Sorgen bereitet. Nicht zuletzt dank dem hervorragenden Kundendienst der Werft. Der verantwortliche Mitarbeiter war immer sehr freundlich und hat mir unbürokratisch geholfen.

In der Auslegung der Garantie war man zu meinen Gunsten grosszügig und sogar nach über drei Jahren wurde Kulanz gewährt. Was musste repariert oder ersetzt werden:
  • Batterieladerelais 2 x in Garantie Ersatz geliefert. Die Relais fielen immer nach ca. einem Monat aus. Das jetzt eingebaute funktioniert seit gut zwei Jahren. Nach Auskunft war eine Serie dieser Relais mangelhaft.
  • Die Seewasserpumpen (Fabr. Johnson) beider Maschinen (Yanmar) wurden nach 15 Monaten in Garantie ersetzt. Die Nabendichtungen der beiden Pumpen wurden im Abstand von 100 Betriebsstunden undicht. Es habe sich um eine schlechte Serie gehandelt. (Endziffern der Motoren ...599/...600)
  • Unteres Gelenk am Oberwant nach 2 ½ Jahren teilweise gebrochen, in Kulanz nachgeliefert. Das Gelenk wurde mir kostenlos per DHL in die USA gesandt.
  • T - Profil für die Vorstagbefestigung auf dem Beam (Querträger am Bug), war ohne Büchse für den Bolzen des Vorstags. Nach über drei Jahren war die Bohrung oval, ein neues T-Profil mit gebüchster Bohrung wurde in Kulanz gliefert und kostenlos zum Boot gesandt.
Ich bin überzeugt, dass ich meine Reisen so gut und ohne Stress durchführen konnte, weil ich mich nicht mit einem aufwendig und kompliziert ausgerüsteten Boot herumschlagen musste. Da heutzutage Geld für viele Leute keine Rolle mehr zu spielen scheint, sieht man immer wieder Segler die sich mit total überausgerüsteten Booten auf Fahrt begeben. So sind z.B. die nicht gerade billigen Oyster die meist vertretene Marke beim ARC. Werften und Ausrüster lieben Kunden denen der Euro oder $ locker in der Tasche sitzt, bauen ein und liefern was immer der Kunde verlangt. So hat man einem Segelkollegen für viel Geld Verstellpropeller empfohlen obwohl Volvo Dreiflügel - Faltpropeller schon in der Standardlieferung enthalten waren. Wenn mir ein amerikanischer Segelkollege klagt, dass er für seinen - im Dezember noch werftneuen 14 m Kat aus Südafrika -von April bis Juni des folgenden Jahres in Horta 20000 (zwanzig Tausend) US$ für Reparaturen und Unterhalt habe ausgeben müssen, scheint mir da Einiges im Argen zu sein.

Darum beschränkt Euch auf das unbedingt Notwendige! Die See liebt gut gebaute Boote und ist für alle gleich. Das Leben an Bord, das Reisen auf See hat so viele schöne Erlebnisse für uns bereit, dass man auf den Wohlstandskram, der zu Hause für die Hektik entschädigt, verzichten kann. Lest Bücher zum Thema, sucht im Internet nach Reise- und Erfahrungsberichten, bildet euch eure Meinung und bereitet euch auf die Reise vor. Aber sucht nicht die Perfektion sondern den Kompromiss. So gelingt der Ausbruch und man ist nicht mehr "just another brick in the wall".

Fair winds und stets eine Handbreit Wasser unter den Finnen wünscht Euch
Jakob Staubli
Katamaran "James McDust" TO - Stander 2799


Quellen:
Einfach Segeln, Richter, Pietsch Verlag
Leben an Bord, Isenberg, Pietsch Verlag
Ocean Cruising on a budget Hammick, Imray
Homepages und Reiseberichte von Fahrtenseglern



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Letzte Änderung / Last change: Mittwoch, 28. Januar 2004