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Vorsicht! Spießruten-Anlegen auf La Palma! eine Reaktion auf diesen Bericht HIER Jörg A. Herber SJ "Pampero" E-Mail joergherber@web.de |
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Südliche Winde um 3 Bft, drehend auf West 4-5: genau richtig, um von Gomera über La Palma nach Teneriffa zu segeln. Es sollte nur ein kurzer Aufenthalt auf La Palma werden. Doch es wurde Dank der "netten" Hafenpolizisten nur ein Besuch des Hafenbeckens. Vergesst die Hafenhandbücher und Infos, die sagen, man könne mit einer Yacht an der Mole anlegen! Als wir mit unserer Oceanis 461 um 1 Uhr nachts die freie Mole ansteuern, rast auch schon ein Auto mit Blaulicht heran und winkt ab. Der "Offizielle" in schicker Uniform weist uns ins hinterste Eck. Dort erwartet uns schon ein neues Auto mit Blaulicht, was uns wieder zurück schickt. Sechs Mal werden wir weggescheucht. Auf ein Gespräch lassen sich die Uniformierten erst gar nicht ein. Ohnehin ist es schon aufgrund des Schwells sehr schwer an den dicken, schwarzen Gummis anzulegen. Sind die Leinen einmal fest, kommt aber sofort das nächste Fahrzeug. Der kleine Hafen, in dem man mit Bug- und Heckanker liegen kann, ist voll mit kleinen Yachten, die schon in der Einfahrt ankern. Zwei Stunden werden wir vertrieben, dann wird uns ein Liegeplatz an einer Rampe zugewiesen, wo armdicke Bolzen herausragen. Durch den Westwind, der mittlerweile einsetzt, treten Fallwinde in Böen bis zu 8-9 Bft ein. Mal von Süd, ein paar Meter weiter dann aus Nord. Die "Offiziellen" stehen am Ufer und belustigen sich an unseren Manövern. Im kleinen Hafen reißen sich einige Yachten los. Wir beschließen: Raus aus dem Hafen und ab nach Teneriffa. La Palma - nie wieder! |
