Jemen
Djibouti
Eritrea
Sudan
Ägypten

Aktuelle Infos und Links findet ihr auch unter: 

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WEITERE LINKS für die jeweiligen Länder gibt es im Anschluß an die jeweilige Länderinof

Website © Udo Wyklicky, Sept 2004


 

 

Jemen ist ein Wüstenstaat südlich von Saudi Arabien und westlich vom Oman. Mit Bergen im Westen die über 3000m hoch sind steigt das Gelände im Zentrum der "Republik Jemen" zu einem Hochplateau in dem man aktive Vulkane und Heiße Quellen finden kann. Der Sand von Arabien aber bläst oft bis zur südlichen Küste des 527,970 qkm großen Landes. 2/3 des Landes sind unbewohnte Hochebenen, Wüsten und unfruchtbare Küste.

Flora?In Sana der Hauptstadt des Landes wohnen ca. 1 Mio Menschen der 14 Mio Yemeniten die durch die Bank 5 mal am Tag beten (Islam), arabisch sprechen und eine Mischung aus Arabern, Afroarabern und Indern sind. Die spärliche Vegitation von Mangroven, Hartgrass und Palmen (abgesehen von einigen Gewürzplantagen im Hochland) wird nur von ihrer Fauna übertroffen - ein paar Zugvögel aus Ostafrika - das wars.

WetterAngeblich ist der Jemen der "unsandigste" Platz der gesamten Arabischen Halbinsel, bedingt durch kräftige Niederschläge der beiden Monsunwinde im März bis May und Juli bis August, wobei die Küste davon nicht viel abbekommt und im Sommer mit bis zu 40 Grad ordentlich warm wird.

Visas: Für eine Innlandsreise benötigt man rechtzeitig ein Visa (Keine Chance bei einem Visaeintrag aus Israel), Yacht-crews bekommen aber einen Küstenpass für den jeweiligen Hafen. Crewwechsel ist möglich, diese aber sollten sich rechtzeitig um ein Visa kümmern.

Einklarierungshäfen: Aden, al Hudaydah, Al Mukalla

Gesundheitsrisiken: keine, Hepatitisschutz A & B wird vorausgesetzt

Zeitzone ist UTC + 3 Stunden

Währung: Yemen Rial (1    = 225 YER / Sep 2004)

More Links:  Yemen's Homepage | Y.Net | Ministry of Information / Yemen Info

Yemen Tourism Authority | General Investment Authority Sharaf Alkibsi | Baher Badr | Riyadh Zehrah | YemenWeb / American Institute for Yemeni Studies | Osinga.com - Yemen section Helga Tawil | Archaeology Resources by About.com / Janette Erganjan | Soqotra Pages | Korea-Yemen Center

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Djibouti

Djibouti ist etwas größer als El Salvador , aber auf keinen Fall so grün. Da das Hinterland fast nur Wüste und durch die Dürre nicht urbar ist, wird es doch in 3 Region aufgeteilt. Der Küstenstreifen zum Indischen Ozean, das Vulkanplateau im Süden und dem Zentrum sowie ein Gebirgszug im Norden. Das "Horn von Afrika" teilt seine Grenzen mit Eritrea, Ethopien und Somalia. Gelegen am südlichen Zugang vom Roten Meer kann man oft die Küste von Jemen sehen.

Lac Abbé ist der inoffizielle Nationalpark des kleinen Landes um dem sich alle möglichen Tiere tummeln. Darüber hinaus ist es Djibouti glühend heiß (45°) und trocken, Regen ist Mangelware und nur Kamele scheinen sich hier wohlzufühlen. Das Ein- und Auschecken im modernen Großhafen von Djibouti ist kein Problem. Er ist der einzige Duty Free Port am Roten Meer und durch den franösischen Einfluß bekommt man Europäische Waren und Getränke - aber das hat seinen Preis (fast doppelt soviel wie in Europa). Verstärkt trifft man dort auch die Deutsche Marine an, die im Moment das "Anti-Terror" Seekomando der Allierten Seestreitkräfte befehligt und in Notfällen sofort mit einem Hubschrauber zur Stelle ist.

Visas: Für eine Innlandsreise benötigt man ein Visa (mit Ausnahme von Franzosen EU?) Kosten ca. U$ 30 (5000 DF) bei der Einreise erhältlich, gültig 1 Monat, eine Gelbfieberimpfung muß nachgewiesen werden, Yacht-crews bekommen aber einen Hafenpass für bis zu 3 Tage umsonst

Einklarierungshäfen: nur Djibouti

Gesundheitsrisiken: Bilharzia (in Süßwasserseen), HIV/AIDS

Zeitzone ist UTC + 3 Stunden

Währung: Djibouti Franc (1    = 211 DJF / Sep 2004)

More Links: www.erdkunde-online.de/0361.htm, www.lonelyplanet.com/destinations/africa/djibouti, www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/dj.html,


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Eritrea

WARNUNG !

Der Optimismus den die Internationalen und Lokalen Politiker in dieses Land setzten ist noch nicht begründet. Selbst heute, 6 Jahre nach offizieller Einstellung der Kämpfe und Souveränität des Landes suchen die Militärs Streit mit seinen Nachbarn Äthopien und dem Sudan. Dies um eine weitere Präsenz der UNO-Truppen zu rechtfertigen, die viel Geld in dieses sehr arme Land bringt und um empfangene Entwicklungsgelder in "Verteidigungs"-Material investieren zu können. Die Politische Macht ist noch in den Händen der Militärs, fehlende Arbeit und hohe Schulden bilden keine solide Basis für ein Ende des Konflikts. Der Besuch von ausländischen Gästen aber ist eine risikolose Sache (mit Ausnahme von Spaziergängen in den weitverstreuten Minenfeldern). Respekt vor dieser jungen Nation, die auch ohne große Fremdhilfe mit das höchste Bildungsniveau und Medizinwesen von Afrika hat. "Backschisch-bettelei" und fanatische Religionskonflikte sind unbekannt.

Für die Yachties ist der Küstenstreifen des "Roten Landes" (erythros = griechisch rot) und die vorgelagerten Inseln ein Traum an unbewohnter und unbesuchter Natur. Die dort selten anzutreffenden Landesbewohner sind durchweg freundlich und neugierig. Speziell in Massawa werden Ausländer sehr gerne willkommen geheißen. Das Shopping Angebot ist, mit Ausnahme von Gemüse, recht mager. Sehr zu empfehlen ist der lokale Schnaps (Uzo, Cognac und Fernet) für 2 Euro die Flasche. Für Schnorchler und Taucher ist es eines der letzten unberührten Paradiese. Von einem Besuch, Ende Mai bis September wird abgeraten, da die Themperaturen in den beiden Küstenhäfen weit über 40° klettert und fehlende Luftzirkulation ein mörderisches Klima schaffen.

Visas: bis 48 Stunden (Hafenpass) kostenlos, für Inlandsreisen 50 U$, Crewwechsel ist ohne Probleme möglich, diese benötigen aber vor Ankunft ein gültiges Visa. Auch die Zulieferung von Ersatzteilen ist via DHL und Lufthansa kein Problem.

Einklarierungshäfen: Massawa, Assab

Gesundheitsrisiken: Gelbfieberimpfung nötig (für Innlandreisen), Hepatitisschutz A & B wird vorausgesetzt

Zeitzone ist UTC + 3 Stunden

Währung: Nakfa (1   = ca. 9 Nakfa / Stand Sep 2004) Es gibt keine Probleme das Geld "schwarz" in Restaurants und den kleinen Läden zu tauschen 1  = 20

Beachte: Creditkarten werden in Eritrea nicht akzeptiert ! (U$-cash is wellcome)

More Links :Eritrea Info

 

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Sudan

WARNUNG !

Ein Besuch dieses Landes wird von den meisten Botschaften im Moment abgeraten. Das Land lebt seit 16 Jahren im Bürgerkrieg, der bis dito 1,5 Mio Einheimischen das Leben gekostet hat. Die Regierung ist instabil und ein Ende ist nicht absehbar. Die Militant -Islamische Regierung unterstützt bewusst die Arabischen Reitermilizien die den Christlich und "Schwarzen" Südens (Doufur) ausrotten wollen. Hafenanlagen und vorgelagerte Inseln scheinen aber von den Leiden des Landes wenig mitzubekommen und so begrüßt das "größte Land Afrikas" die seltenen Jachten herzlich. Ähnlich wie in Eritrea sind viele Inseln und Küstenabschnitte unbewohnt, bieten herrliche Ankerplätze und fantastische Reviere für Taucher und Fischer. Der lokale Schiffsverkehr ist fast Null da die Regierung wegen zunehmendem Schmuggel die Privatboote eingezogen hat.

Für Jachten aus dem Süden kommend ist Suakin der günstigste und erste Einklarierungshafen. Agentfee ist hier 40 U$, Hafengebühr 17 U$.

Visas: Für eine Innlandsreise benötigt man rechtzeitig ein Visa, Yacht-crews bekommen aber einen Hafenpass (20 U$) für den jeweiligen Hafen

Einklarierungshäfen: Port Sudan, Suakin

Gesundheitsrisiken: hohes Epedemiaufkommen von Meningetis und Malaria

Zeitzone ist UTC + 3 Stunden

Währung: Sudan Pound (1 EU = 312 S£ / Aug2004)

Beachte: Die Einheimischen hängen aus Gewohnheit an ihre alte Währung an alles eine 0, verlangen sie also 1000 meinen sie nur 100, sie wollen damit nicht betrügen und geben zuviel bezahltes zurück.

Beachte: Creditkarten werden im Sudan nicht akzeptiert ! (U$-cash is wellcome)

More Links : Sudan Info

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Ägypten

Herodotus, ein Griechischer Historiker und Reisender bezeichnet Ägypten als "Ein Geschenk des Nils" und bereits weit vor unserer Zeitrechnung war es Gastgeber für viele Fremde. Kultur und Gastfreundschaft zeichnen das Land der Pharaonen und ihre Bauwerke sind teilweise Weltwunder. Es ist sicher einen Ausflug in das Land selbst wert.

Schlammhütten stehen neben den Ruinen von den alten Pharaonen umgeben von Hochhäusern aus Stahl, Stein und Glas. Beduinen leben in Ziegenfellzelten neben den Bauern die aus dem alljährlichen Nil-Schlamm Gärten zaubern. All dies bietet Kairo - die Hauptstadt Ägyptens. Kaftan und Reeboks, BMWs und Eselkarren - bunte Extreme in einer Stadt in der sich Ghetto-blaster und der Muhezin gegenseitig übertönen wollen. Wer den Orient besuchen möchte, wird bestimmt schelmisch von allen möglichen freundlichen "Beratern", Händlern, selbsternannten Reiseführern in den Trubel von Bazar, Lasershow der Pyramiden und Restaurants gezogen. Mehr ausgeben muß man für eine Nilfahrt auf einer Dau oder dem Kamelritt in die endlose Wüste. Die Taucherparadiese sind aber leider meist schon vom Massen-Tauch-Tourismus zerstört. Yachten haben hier eine einmalige Chance noch etwas vom vergangenen Taucheldorado an verstecken Plätzen im Süden Ägyptens zu erkunden bevor auch diese von Charterflotten zerstört werden. Internet gibt es in jeder Touristendomaine auf dem neuesten techn. Stand in den Internetcafes für ca. 2 U$/Std.

Speziell zwischen März und April kann es überraschende Wüstenstürme (Khamsin) im Norden des Roten Meeres geben der gewaltige Mengen von Sand mit bis zu 150 km/h in den Sinai bläst. Bis auf 2-5 Tage im Monat (umlaufend oder windstill) bläst ein kräftiger Wind aus N-NW Richtungen - das ganze Jahr. Um das Rote Meer ist das Klima recht ausgewogen und trocken. Die Themperaturen liegen tagsüber bei 25-30 Grad und Nachts kühlt es bis 20-26 Grad ab.

Visas: Alle Besucher benötigen ein Visa (für Flugtouristen eine unkomplizierte Angelegenheit), EU Yachtcrews erhalten ihr Visa bei Ankunft, Kosten ca. 15 U$. Durch eine Neuregelung des nichtgewerblichen Yacht-Tourismus (02/2004) werden einmalig ca. 100 US fällig (Port of Entry) und dies gilt für alle Häfen die an der geplanten Route liegen (auch Hurghada oder Shamel Sheik). Die Suezkanalgebühr von Süden kommend liegt bei ca. 400 U$ (Agent, Clearance, Kanalgebühr für ein 12m Schiff mit 2 Personen)

Gesundheitsrisiken: keine

Zeitzone: UTC + 2 Stunden + 1 Stunde Ägyptische Sommerzeit (ab Mitte Mai)

Währung: Egypt Pound 1  = E£ 7,56 / Aug 2004

More Links: Suez Kanal Gebühren, Küsten Gebühr Rotes Meer / Ägypten

 

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Saudi Arabia

In Saudi Arabien liegen die Geburtsstätten des Islam: Mecca und Medina, Heimat der Ur-Araber und vergraben unter Sand oder verdeckt vom Wasser des Roten Meeres der Zankapfel der Welt - Öl.

Für Besucher aber, außer sie kommen als Pilger oder Speziallisten für Industrie und Ölwirtschaft, ist es ein fast unbekanntes Land.

Visas: Ein Touristenvisa in dieser Form gibt es nicht. Pilger müßen ihre Religonszugehörigkeit nachweisen. Yachten die einen Notfall deklarieren (und auch nachweisen können) wird sehr großzügig und kompetent geholfen. Sie dürfen aber den Hafenbereich nicht verlassen. Für eine Einreise mit Jacht benötigt man einen Agenten. Die Agentengebühr (da sie keinen Unterschied zur Beruffsschifffart macht liegt bei 960 U$ in Worten Neun Sechs Null) auch damit kann aber nicht das Land betreten werden. Ein Crewwechsel ist nur möglich wenn die Crew einen gültigen Seemannsausweis (Berufsmatrosen) vorzeigen kann und wird dann vom Flughafen direkt zum Schiff eskortiert.

Gesundheitsrisiken: keine, eine Impfung gegen Hepatitis A wird empfohlen

Zeitzone: GMT + 3 Stunden

Währung: Riyal 1   = 4,54 SAR

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