HAFEN INFORMATIONEN

Mittwoch, 03. Juli 2005

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über

 
Aden
Djibouti
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Aden, JEMEN (12-48N, 44-58E)

Die Anfahrt nach Aden ist bei Tag und Nacht recht leicht. Das Ansteuerungslicht reicht 20 Meilen weit. Kündigt euch auf VHF Kanal 16 ca. 10 sm vor dem Hafen bei "Aden habor control" an. Das Geld für einen Lotsen kann man sich sparen und teilt dies mit (bei Nacht kann es aber passieren, daß er gegen Gebühr zugeteilt wird). Wasser und Diesel gibt es am Steg. Die Immigration behält euren Paß bis zur Weiterreise und stellt einen Stadtpass für die Stadt Aden aus.

Check In: Bereitet 3 Kopien der Crewliste vor ,sowie eine Fotokopie jedes Passes der Crew und ein farbiges Passbild.

Step 1: Immigration, 1 Kopie der Crewliste, die Kopien der Crewpässe und die Passbilder , sowie ein kleines Geschenk (kein Muss - er frägt aber) Ihr erhaltet einen Stadtpass und eure Pässe werden bis zur Weiterfahrt hier verwahrt. Step 2: Custom: 1 Kopie der Crewliste - das wars und eine Crewliste wird an den Securty Service übergeben (selbes Gebäude) Keine Kosten !

Währung: Jemen Rial, 1 Euro = 147,80 Rial (Stand 01/2002)

Einkaufstips: Offener Tee, Milchpulver, Büchsenfleisch, Käse, Mehl, Reis, Sardinen, Büchsenhähnchen und frisches Gemüse sowie Eier

Duty Free - geschlossen

Supermärkte in Khormakaser (U$)

Das Hauptshoppingcenter ist in Crater (nahe des Bazars), dort erhält man fast alles

Ineternetcafes: Mehrere in Aden und ganz neu einer in Tawai (s. Plan). Geschwindigkeit - gerade noch ausreichend

Post Restante - Name der Yacht - Name - Tawahi P.O. Port Aden

Busse: fahren von der Bus Station (s. Plan). Mini Bus 10 Rial - Festpreis pro Ortsteil.

Botschaften: Khor Makaser

Industrie Gebiet: Maalla

Gas: fragt den Besitzer des Hafenrestaurants, Tawah - er ist eine große Hilfe für Yachties. Auch Mohammed der euch bereits am Peer begrüßt und so gut wie alles organisieren kann wärend ihr Zeit habt die quirlige, dreckige Stadt und das Umland kennen zu lernen. Klärt aber vorher - Was kostet es?

Duschen: kalt und nicht sauber im Sailors Home

Auschecken

a) Hafenmeister Büro (Clearance) befindet sich rechts die Hafenstraße hinab.

b) den Paß bei der Immigration abholen

Die Menschen hier sind sehr freundlich

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siehe auch: http://perso.wanadoo.fr/cruise.online/2ESCALES/aden/aden_gb.html (English)

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Djibouti, Djibouti (11°34' N, 43°08' E)

Yachten sollten die Iles Moucha Reefs nordwestlich umrunden. Der Kanal ist mit Bojen markiert und man ankert westlich der Hafenmole des Yacht Clubs. Informiert rechtzeitig den Hafenmeister (VHF Kanal # 16) und den Yacht Club (Tagsüber auf # 06). Am Steg des Yachtclubs kann man mit dem Dinghy anlegen und das freundliche Personal weist den Weg (am einfachsten mit dem Dinghy) zur Capitainerie (Harbor Master) und der Passstelle. Die Emigration erteilt einen 3 Tage-Shorepass umsonst, für 30 US = 5000 DF bekommt man unkompliziert ein Ein-Monats-Visa (Eine Verlängerung ist möglich !). Der Hafenmeister nimmt bei der Einreise nur die Schiffsdaten auf.

Check out: Zur Ausreise bekommt man die Clearance bei der Capitainerie, in dem man die Hafengebühr, Mindestsatz 25 U$ = Wochentarif bezahlt (somit 1 Monat = 100 U$).

Djibouti mit seinem Französischen Einfluß ist ein hervoragender Hafen für Reparaturen, Einkaufen und einem kurzen Stop für den weiteren staubigen Weg. Man erhält fast alles, aber zu Preisen die fast doppelt so hoch wie in Europa sind. Eine sehr günstige Ausnahme sind Frischwaren auf dem Markt (die aus dem Jemen importiert werden). Duty Free findet man am Peer # 13 oder direkt im Cafe neben der Emigration.

Um einen ersten Eindruck der Afrikanischen Stadt zu erhalten, sollte man sich bequem in eines der vielen Straßencafe setzten und einfach den Flair dieser Mischkulturen bei einem petit cafe aufnehmen. Verstärkt trifft man dort auch die Deutsche Marine an, die im Moment das "Anti-Terror" Seekomando der Allierten Seestreitkräfte befehligt und in Notfällen sofort mit einem Hubschrauber zur Stelle ist. Auf Kameras reagieren die Einheimischen sehr unwillig, aber das bunte Markttreiben ist einen Besuch wert.

Währung: Djibouti Franc (1   = 149,46 DF / Stand 02/02) U$/Euro bar, Visa CreditCard oder Traveller checks im Exchange Office gegenüber der Bank = keine Gebühr !!!

Wasser: über den Yacht Club (kostenlos)

Essen: ausreichende Anzahl von modernen Supermärkten

Internet: mehrere moderne Cypercafes im Centrum, Geschwindigkeit: sehr langsam, Preis ca. 7   / h

Diesel: in Kanistern direkt an der Tankstelle neben dem Yachtclub (1 Ltr. = 0,60  ), größere Mengen müßen über SHELL organisiert werden oder Duty Free (1 Ltr. = 0,33  ) über die Capitanerie

 

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Massawa, Eritrea (15°37 N, 39°29 E)

Die Einfahrt in den gut geschützen Hafen von Massawa ist bei Tag und Nacht kein Problem. 10 sm vor dem Hafen wird "Massawa Harbor Control" angerufen (VHF Kanal # 16), der die Schiffsdaten aufnimmt und um erneuten Anruf beim Einlaufen in den Hafen bittet. Hier angekommen weist er einen Liegeplatz am Dock zu. In Kürze kommen Immigration und Quarantänebeamte an Bord und heißen einen sehr freundlich in Eritrea willkommen (24 h Service). Man erhält einen Hafenpass (max. 48 h) oder ein Visa (40 U$ / Person / Monat) und kann zum Ankerplatz im Innenhafen verholen. Mit dem Dinghy kehrt man zu Hafentor zurück und kann von dort aus Massawa entdecken.

Check out:

Informiert über VHF # 16 Harbor Control, er weist euch ans Dock und informiert die Immigration. Der Offizier erscheint kurz darauf und füllt ein Segelpermit / Clearance aus. Der Skipper bescheinigt auf einem Formular lediglich, daß ab sofort ein Crewtausch in den Gewässern von Eritrea nicht stattfindet und er keine Waren mehr ablädt. Ein Ankern auf dem Weg nach Süd oder Nord ist ohne Probleme möglich (auch im Nationalpark).

Es fallen keine Gebühren an (Ausnahme Visa)

Die ersten Schritte nach dem Hafentor beweisen erneut, wie überholt unsere Segelinformationen sind. Sehr freundliche, unaufdringliche Menschen begrüßen einen in der sauberen Stadt. Natürlich sind noch Wracks im Hafen und einige Gebäude zeigen deutliche Spuren der gewalttätigen Vergangenheit. Ganz aufgeholt haben die kräftig zupackenden Einheimischen auf die Ebene unseres Standards auch noch nicht (das Internet hat Alptraumladezeiten und CC Automat sind absolut unbekannt) aber der abröckelnde Charme italienischer Villen, ausgebleichter Reklametafeln ist ein netter Ersatz und - halt etwas anders in der heißesten Stadt der Welt (Durchschnitt 32°).

Währung: Nafka (8 Nfk = 1 U$, Schwarzmarkt 18 Nfk, Rate März 2002)

Wasser: über den Hafenkapitän oder in Shops (fragt nach Trinkwasser) 20 Ltr. = 6-8 Nfk

Essen: mehrere kleine Supermärkte auf der Insel Massawa und guter Markt in Massawa Stadt

Diesel: In Kanistern von der Tankstelle (nächste in Taulud s. Skizze, Wassertankstelle für Kleinboote / Dinghy) oder in Absprache mit dem Hafenkapitän (Diesel 5 Nfk / 50c US per Liter)

 


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Port Sudan, SUDAN (19-36N, 37-17E) siehe auch Port Sawakin

 

Ein-checken

Rufe über VHF # 14 / 16 Port Control, diese weisen den Ankerplatz zu und informieren die Quarantänebehörde (Gelbe Flagge ist obligat). Ein Agent ist nicht Pflicht (ca. 50 U$) aber nur wer sehr knapp bei Kasse ist, viel Zeit, gute Nerven und Glück hat, sollte es allein versuchen. Da sich die Prozedur ständig ändert, wird hier auf den RED SEA PILOT (Version 2001) hingwiesen. Ein Besuch anderer Jachten, vor Abschluß des gesamten Verfahrens ist nicht gestattet. Bereitet min. 5 Kopien der Crew Liste vor und ein Passbild pro Person für den Shorepass (Achtung: dieser ist kein Visa und gilt nur 7 Tage)

Aus-checken

Informiert rechtzeitig euren Agenten !

Wasser: über den Harbor master

Essen: Brot, Mehl etc. sowie Gemüse und Früchte, Eier und Fleisch gibt es ausreichend auf dem Markt, Dosen sind sehr teuer

Gas: nicht bekannt, fragt den Agenten

Diesel: Über den Agenten (ca. 40 c U$ / Liter)

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Port Suez, ÄGYPTEN (29-58N, 32-33E)

 

Im westlichen Hafenbecken, in dem man kostenlos ankern kann werdet ihr von sogenannten "Agenten" empfangen oder verholt direkt im Kanaleingang (Absprache Hafenbüro auf # 16 nötig) an den Bojen des Suez YC (Kosten ca. 10U$ / Tag). Kanalgebühren: Der Agent hat einen Fixpreis aufzuzeigen (ca. 40 U$) und auch zu belegen, er kann darüber hinaus auch andere Dinge beschaffen (Lebensmittel, Diesel...). Die Clearance kostet 25 U$ und die Kanalgebühr (sie beinhaltet die Lotsenkosten) liegt bei ca. 250 U$ (jedes Schiff muß vermessen werden). Leider ist die Backschisch (Trinkgeld) - Erwartung in diesem Land eine regelrechte Plage (und egal wieviel man gibt - nie ausreichend!) Laßt euch bei allem mehrfach beraten und handelt.

Die Kanaldurchfahrt (165 km) dauert in der Regel 2 Tage (eine Reisegeschwindigkeit von 5 kt wird vorausgesetzt). Übernachtet und geankert wird in der Regel in Ismalia, dort tauschen auch die Lotsen. Der Lotse wird gut bezahlt und ein Trinkgeld muß nicht bezahlt werden, er drängen aber auf ein Backschisch - übergebt es in einem geschlossenen Kuvert - so vermeidet man die lästigen Diskussionen. . Noch einmal kann man im Port Said Yachtclub anhalten, dort geht auch der Lotse von Bord.

flag-lo2.gif 82x45 = benötige Lotse flag-lo1.gif 82x45 = Lotse an Bord

 

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