Gestaffelt in folgende Themen:
Zusammengefasst * Häufig gestellte Fragen * Statistiken * Piraterie
und Überfälle * Kosten * Ausrüstung
Zusammengefasst
...waren es 6 herrliche Jahre, mit dem schwankenden Auf- und Ab (persönlich
und bootsbedingt), auf
einem Katamaran rund um die Erde. Ich glaube - auch in meinen Berichten
kommt das faszinierende anderer Kulturen, Menschen und Humor nicht zu
kurz kommt - und genau das wollte ich erleben. Ich habe einen Lebenstraum
wahr gemacht - und bin stolz darauf.
Mit 42 Jahren habe ich 1/4 meines Lebens auf Flughäfen zugebracht
- am Boden oder in der Luft. Nun ist mir auch die Wasserwelt nach 6
Jahren nicht mehr unbekannt. Zu behaupten, ich würde gerne segeln,
wäre eine glatte Lüge - aber ein "Zuhause" mitnehmen
zu können war mein Wunsch. Mit einem Solchen kann man ab und an
die fremde Welt aussperren und verschnaufen und bei so viel Wasser -
doch ein Boot?
Ein Englischer Skipper erklärte mir einmal: "Die langsamste
und teuerste Art um die Erde zu kommen - ist zu segeln!" (er
schmunzelte dabei). Ich gebe ihm Recht (und schmunzle auch). Ich habe
einen anderen Spruch: "Die See ist nicht dein Feind - dein Freund
aber auch nicht!" Und so haben wir uns rund um die Erde respektiert
- bis auf ein paar Spritzer hat sie mir nichts getan. Um diese Reise
auch geistig abzuschließen, möchte ich eine Video CD machen
- aufgebaut wie eine Website; herrliche Bilder habe ich genug. Wie man
auch einen Bericht dieser Länge nicht konzentriert lesen könnten,
soll ein Land oder Thema aus dem 20-minütigen Hauptfilm heraus"geklickt"
werden können und man lässt sich unterhalten, von Schiffen
und Schiffern, Wind und Wellen - mit: Salz auf der Lippe.
Häufig gestellte Fragen:
Wie bezahlt man das?
Ich fürchte, da gibt es nur eine Antwort - lange sparen. Mir hat
die NATO, bedingt durch eine gute Abfindung, kräftig unter die
Arme gefasst.
Wo liegt die schönste Insel der Welt?
Utopia - ich weiß die Koordinaten aber nicht! Aber ich habe wunderschöne
Inseln erlebt. Das bizarre Lanzerote (Kanaren), der Südseetraum
liegt in Aitutaki (Cook Isl.), Liming muss man erleben in Tobago
(Karibik), erklären geht nicht - und das beste Tauchgebiet liegt
rund Gizo (Solomon Isl.).
Wie schützt man sich am besten?
Vor wem oder was? Dem Wetter - automatisieren Sie ihr Schiff und Sie
können darin bleiben. Fremden Menschen - aber die wollen wir doch
kennen lernen.
War es sehr gefährlich oder stürmisch?
Nein - gefährlich ist eh relativ und Sturm ist bei mir ab 50 kt
Wind - ich hatte das in 6 Jahren nie.
Was macht man danach?
Ein Resümee - und dann? Also ganz ehrlich: so genau weiß
ich das noch nicht. Aber ich fürchte, ich muss - nachdem ich alles
verbraten habe - wieder arbeiten, um das nächste Projekt zu finanzieren.
(siehe www.skipper-wws.de)
Statistiken:
Hhhmm - nun muss ich etwas enttäuschen. Ich habe keine Ahnung,
wie viele Seemeilen ich zurückgelegt habe (ca. 30 000), wo und
wie viel ein Bier kostet, oder wie oft ich über die lausige Technik
an Bord geflucht habe - nur eines weiß ich genau - ich habe seit
Tonga genau 1884 Partien Passiance gewonnen und 779 verloren und auch
das nur weil der dritte Laptop an Bord so lange gehalten hat (und ein
automatisches Zählwerk hatte). Am Anfang hab ich Unmengen Geld
für totalen Schwachsinn ausgegeben (von dem der gebildete YACHT-Leser
glaubt er braucht es), hattee Männerspielzeug an Bord, wie ein
Ultraleichtflugzeug -das seiner Funktion selten gerecht wurde, oder
schleppte Bootsbauwerkzeug um die ganze Erde, welches sich jetzt in
Rost auflöst und nie gebraucht wurde.
Eine Statistik über Defekte oder Schäden darf ich nicht beginnen,
da ich sonst wieder einen Wutanfall bekomme und Sie das eh schon wissen:
es gibt kein unsinkbares Schiff und bei der Kombination von Schiff,
Sportgerät und schwimmendem Zuhause - nie den Zustand: "Alles
in Ordnung". Was in ihrer Marina noch toll, proper aussieht
und glänzt, ist nach dem Atlantik oder nur einem Jahr Karibik Schrott
(natürlich nicht alles). Ja da bleibt nichts übrig - lernen
sie ihre Finger gebrauchen - für den Schraubendreher oder das Eintippen
der Telefonnummer für den weltweiten Skipper-Service. Gar keine
schlechte Idee eigentlich - wenn ich ihnen helfen kann - rufen sie einfach
an: Wyky@gmx.net
Piraterie und Überfälle:
Ein heikles Thema - aber ich möchte alle beruhigen, die den Sprung
aus dem Heimathafen schaffen. In den meisten Gegenden dieser Erde kann
man unbesorgt die Eingänge und Luken offen lassen. 100 % Schutz
gibt es nicht. Können Diebe leicht an ihr Schiff und ist Einbruch
für die Gegend bekannt - montieren sie einen mobilen Bewegungsmelder
und lassen das Licht im Cockpit brennen. Ich möchte mir nicht die
Zunge verbrennen, aber die meisten Diebstähle kommen aus unserem
eigenen Kreis - die Segler.
Piraterie ist auch ein Dauerhit. Manchmal kamen mir die Fischer verdächtig
vor, dabei waren sie nur neugierig und für ein Bier und eine Schachtel
Marlboro erhielt ich ein riesiges Lächeln und jede Menge Fisch.
Nach 15 Jahren Soldat, glaube ich schon eine MP bedienen zu können
(und halte dies auf unseren bewegten Planken, wenn überhaupt für
die einzig sinnvolle Bewaffnung) - aber wann und auf wen wollen sie
ballern. Wissen Sie, wie die Coast Guard von Fidji aussieht oder gestikuliert
der Fremde tatsächlich um Hilfe? Ist er zu nahe, ist es oft zu
spät - außer Ihre Crew ist ein Sonderkommando und komplett
bewaffnet (Der Wunschtraum vieler Skipper wenn sie über dieses
Thema diskutieren) - die einzige Piratenzonen für Privatboote,
die ich kenne, liegt im Nord Ost Jemen sowie Kenia, Somalia und Teilen
des Chinesischen Meeres - und da kann man doch einen Bogen drum machen
- oder?
Ich hatte nur eine Machete an Bord - mit der wurden unzählige
Kokosnüsse geköpft - bedroht hat mich weltweit nie jemand.
In Venezuela hat man mein Schiff in einer bewachten Marina aufgebrochen
und auf den Solomonen meinen Rucksack aus dem Boot geklaut - ich hab
es überlebt. Weit schlimmer sind die Überfälle ganz anderer
Art - Sandfliegen, Moskitos... hier hilft nur ein gutes Netz und Tip:
auf die Haut kommt eine Mixtur aus Dettol (Antiseptikum) und Babyöl
im Mischverhältniss von 1:1 - man bekommt beides weltweit, es ist
sehr billig und hält garantiert alle Insekten bis zu 6 Stunden
ab.
Kosten:
Sehr arme Segler sind inzwischen ebenso Raritäten, wie unbekannte
Buchten. Auch eine Formel gibt es nicht - aber ihren Schiffswert sollten
sie schon als Reisekosten bereit haben. Denn die Regel 1000 U$ / Monat
gilt nicht für eine Swan 52. Bei mir wurde der Schiffswert von
100 000,- DM locker überschritten (6 Jahre x 12 Monate x 1000 U$
= grob 150 000 DM) - allerdings habe ich zwischendurch etwas gearbeitet
und zum Ende der Reise oft gefragt - NÖTIG! Mit Arbeit im Ausland
lässt sich oft nur das Überleben sicherstellen - ein Zusparen
ist aber selten möglich.
Ausrüstung
Auch darüber gäbe es nun hitzige Diskussionen und Meinungen.
Der eine will es stilgerecht und traditionell, der andere digital? Warum
soll die Hausfrau auf die Mikrowelle verzichten oder reicht doch der
Campinggaskocher? Wie schon zuvor - wir müssen 3 Teilbereiche abdecken:
das Boot, das Sportgerät und das Zuhause + unsere Luxusspielsachen.
Ich versuche mich mal etwas durchzuarbeiten, indem ich einen Skipperkoffer
fülle, um dann das Boot auszurüsten. Hier handelt es sich
nur um meine eigene Meinung, meine Neigungen und die Erfahrung von 6
Jahren auf See.
Ob Kurztörn oder Weltreise - ich nehme folgendes mit.
1 Mobil GPS, 1 Mobil VHF, Überfliegerkarte, Rettungsweste mit Gurt,
Schwerwetteranzug, ein Schweizer Multitool (Zange...), 12 V Laptop mit
Nav Software, persönliche
Ausrüstung (Wäsche, Medikamente, Ersatzbrille...) - das geht
in einen Attachekoffer und einen kleinen Rucksack.
Viel Geld wurde von mir rausgeschmissen - bei Notreparaturen im Ausland.
Sparen sollte man nicht bei einer Komplettüberholung des Motors
und Generators, der kompletten elektrischen Anlage und dem Rigg im Heimathafen.
Bereits hier dürfen keine Kompromisslösung eingebaut werden.
Ich war auch auf dem Ökotrip, mit Wind und Solar (und hab das
teuer neu eingebaut) - nie mehr auf einem Schiff. Beim Segeln war halbtags
das Solarpaneel durch die Segel abgedeckt und der Windgenerator 6 x
in den USA zur Reparatur. Für das Geld bekomme ich einen Flüsterdiesel
mit 7000 Watt und den Sprit dafür 2 x um die Erde.
Katamaransegler brauchen einen Wassermacher, um Gewicht zu sparen.
Kommunikation
der neue magische Begriff. Ich bin Fernmeldemeister und halte SSB für
anachronistische Steinzeittechnik - wer aber im weltweiten "Sauerkraut-Netz"
(die Deutsche Chat Runde) mithalten möchte, soll ruhig eines einbauen.
Mit MiniTel oder Inmarsat bekomme ich die Verbindung, die ich will -
und wann ich will. Um hier Kosten zu sparen, langt ein 3 Band Handy
mit PrePayed
Chipfunktion, da es nun fast weltweit eingesetzt wird und gerade an
den Küsten sehr große Reichweiten hat.
Unser Antrieb sind die Segel - stehendes und laufendes Gut sind nur
in Europa, den USA und Australien / Neuseeland günstig und von
Qualität. Von den Segelmachern weltweit dürfen Sie sich Ihr
eigenes Bild machen.
Wir Deutsche übertreiben maßlos mit Werkzeug und Ersatzteilen,
aber ein solider Grundstock gehört auf ein Boot. Wird die Maschine
regelmäßig gewartet (und in Betrieb genommen) kämpfen
wir eher mit elektrischen oder elektronischen Problemen, denn mit dem
markigen Klopfen des Diesels. Aber auch hier gilt - kann das Aggregat,
der Motor oder die Navigationselektronik (inkl. Autopilot) Salzwasser
auch nur visuell sehen ist es schon fast kaputt - ehrlich.
Mein Autohelm Autopilot 3000 war richtig dimensioniert, verbrauchte
(wenn er bei vernünftigem Trimm überhaupt lief) 1,2 A und
ich bezeichne ihn als die wichtigste Anschaffung für einen Blauwassersegler.
Ob Sie eine Fenderpumpe oder eine Drehbank brauchen - müssen sie
selbst entscheiden.
Mir hat, obwohl ich alle Systeme auf 12 Volt umgestellt hatte (inkl.
TV, Video und Bohrmaschine), ein kleiner Spannungswandler (12V zu 220V)
viel geholfen, denn die 12V Autolader für Videoakkus oder Laptop
sind nicht der Hit.
In meiner Pantry steht ein Petroleumkocher - wir waren lange Zeit keine
Freunde. Nun haben wir uns arrangiert, aber es wird immer schwerer Petroleum
und Brennspiritus zu erhalten. Irrig hab ich den Langzeitseglern geglaubt,
die behaupteten in der Südsee gibt es kein Gas (gibt es an jeder
Ecke - besorgen sie rechtzeitig einige Adapter). Mit einem Generator
sparen Sie sich manche Lauferei, Umfüllprobleme und der Smutje
arbeitet gefahrenfrei auf einem Cerankochfeld. Den 120 Liter 12V Kühlschrank
habe ich selbst eingebaut - er war mit 3,5 A/h der größte
Stromfresser (aber oft auch wert)
Tip: Kokosnussbier - 15 grüne Kokosnüsse
köpfen und das Wasser mit 1 kg Zucker und 4 Eßlöffel
Trockenhefe mischen. 4 Tage im warmen ziehen lassen. Dann gut kühlen
und servieren (stilecht in Kokosnussschalen
Wasser
ich hatte weltweit Micropur im Einsatz meiner beiden Kunststofftanks
und nie ein Problem. Würde das Wasser kritisch, schalten Sie einfach
einen Aktivfilter vor. Da Sie es aber (außer der besagte Wassermacher
ist an Bord), oft mit Kanistern an Bord schleppen müssen, lernt
die Crew schnell, sparsam mit dem Nass umzugehen. Tip:
Über Regenwasser freut sich ihre Haut und das Deck - in ihren Tanks
kippt es häufig um - also doch ein Wassermacher? Ein guter Duschersatz
ist eine Bestäuberpumpe (ca. 3 l) aus dem Gartenmarkt, hingegen
die Solardusche totaler Quatsch ist.
Lassen sie sich rechtzeitig eine große UV-stabile Decksplane
als Schattenspender nähen - je mehr Deckfläche abgedeckt ist,
um so kühler ist es in den Tropen und richtig abgespannt kommen
sie auch nicht in Panik, wenn der Nachmittagsschauer die anderen zu
den Dinghys rennen lässt - um ihre Luken zu schließen. Tip:
Reinigung von Edelstahlteilen oder Rostspuren auf Kunstoff oder Metall
geht am leichtesten mit Salzsäure oder Chlorbleicher (5%)- pur
aufstpritzen und mit einem Haushaltstuch vereiben - einwirken lassen
und dann mit viel Wasser abspritzen - kein Scheuern und polieren (Schutzhandschuhe
tragen!)
Navigationselektronik
ein Steckenpferd in das Sie viel Geld stecken können. Zweckmäßig
ist, neben dem Ersatz GPS, ein 12 V Einbau GPS mit externer Antenne
und NMEA Ausgang. Den Kartenplotter habe ich durch eine kostenlose Software
auf meinem Laptop ersetzt (auf Anfrage
schicke ich ihnen die NavCD). Die Karten haben sie als Profi eh,
also scannen sie diese rechtzeitig ein. Kein nachmalen des Kurses auf
der Karte - sie sind immer im Bild wo sie sind - weltweit. Der Laptop
oder Tower (Achtung: der Tower braucht viel Strom am Bildschirm) wird
eh das Herzstück der Zukunftsschiffsanlage. Über einen kleinen
Weltempfänger (aus den USA, da die Deutschen einige Frequenzen
blocken) holen sie Navtex Info, das Wetter, mailen mit Packtor (s. o.
Steinzeit) oder über ihr Handy, schreiben das Logbuch (teils automatisch
- je nach Software) und können sie mit einem DVD Laufwerk Video
sehen und MP3-Songs in die Musikanlage füttern.
Eine VHF Anlage sollte eingebaut sein und Ihr Ersatzhandy bekommen
die Landgänger.
Ich hatte kein Radar (und auch keinen Nebel weltweit) - da die Spielzeugradaranlagen
für die Kleinschifffahrt aber Kunststoffschiffe selten orten, ist
es mehr Gefahr als Hilfe. Weit wichtiger sind ein gutes Echolot (und
ein Ersatz). Meines im GPS war nach einem halben Jahr kaputt und nur
das kleine Navico hielt die ganze Fahrt durch. Der Windmesser ist seit
Bali kaputt, aber wenn Sie es bis dorthin schaffen, brauchen Sie nur
auf die Wellen zu sehen, oder spüren auf der Wange, wie viel Wind
von wo kommt. Aber bedenken sie, Salzluft ist der Todfeind all dieser
Anlagen. Ich habe 3 Laptop, 3 Video Kameras, 2 Echolote, den Windmesser,
einen Weltempfänger, ein NavText und das Bedienteil meines Autohelms
verbraten. Trotzdem habe ich nie meinen Sextanten für die Navigation
hervorholen müssen. Das Wetter bestimme ich mit einem Blick zum
Himmel. Ich beherrsche die Grundlagen des Segelns, der Navigation und
Wetteranalyse - meist war obiges ein feines Spielzeug - mehr nicht (wenn
auch ein bequemes).
Wetter:
nicht dass ich mit dem auf dem Kriegsfuß steh, aber im Mittelmeer
oder dem Roten Meer ist das manchmal schon eine Plage. Der Rest der
Erde ist easy downwind (meist) und bläst es mal ordentlich, sollte
ein guter Anker (ich hatte den Bügelanker und schwör drauf)
Sicherheit geben oder die offene See. Was soll Ihnen dort passieren.
Rechtzeitig reffen oder gar nichts und einfach warten. Selbst wenn es
etwas wackelt und Sie pro Tag 30 nm verlieren - ist es das wert gegenan
zu bolzen und Bruch zu erzwingen? Als Langzeitsegler habe ich eines
gelernt - erzwingen geht nicht und Zeit haben wir doch genug. Das aber
musste ich erst lernen (und hat bestimmt 3 Jahre gedauert).
Beiboot:
Haben sie Platz für ein Alu- oder Holzdinghy - nehmen Sie dies.
Muss es ein De-flatible sein, kommt nur ein Hyperlon in Frage. 3 Zodiaks
zerfielen vor meinen Augen bis ich ein neues Caribe aus Venezuela kaufte
(mit GFK Bodenteil). Im Mittelmeer reichen 4 PS Außenborder -
weltweit darf es schon etwas mehr sein - glauben sie mir. Tip:
den lästigen Bewuchs des Unterwasserschiffes eines Dinghy abzubekommen
ist einfach. Das Dinghy an den Strand zu schieben, kopfüber legen
und eine Mischung aus Bleach und Wasser (1:1) mit einem Schwamm verteilen.
10 Minuten warten und mit einer Bürste abreiben - keine große
Arbeit und ein blitzblankes Boot
Gesundheit:
Ich hatte die Krankenversicherung des TO - und war in 6 Jahren nie krank.
Versicherung:
Man hat meinen Hochseekat bei Pantenius nur bis Gibraltar versichern
wollen, also hatte ich nur die Haftpflicht des Deutschen Lloyd. Ich
hab mich auf die Statistik verlassen, wonach mehr Schiffe abbrennen
als absaufen und einen Feuerlöscher gekauft (den hab ich auch gebraucht
s. Atlantikpassage)
Und so gibt es noch unzählige Varianten von Ausrüstung -
über deren Zweckmäßigkeit, Verlass und Nützlichkeit
auch in Zukunft gestritten wird. Würden wir nun alle Ersatzteile,
Lebensmittel die es nur in Deutschland gibt und alle Weltumsegertips
einpacken
- wir kämen:
a) Nie aus dem Heimathafen
b) Währen total überladen
c) Schon vor Fahrtbeginn pleite
Ich wünsche (wie Michael sagen würde) immer eine Handbreit
Bier im Glas - Leinen los - und nun würde ich mich eine nette Message
von Ihnen, aus Monastir oder Papeete, freuen
UDO
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