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Neuseeland -ein Land zum Träumen? Ein Traumland?
von Peter und Alexandra Schöler, SY. Rishomaru
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Ein strahlender, blitzblauer Morgen. Wir hatten es geschafft. Vor uns lag Neuseeland in der Morgensonne. Grüne Hügel, schroffe Felsen und dann die einladende Bay of Island. Opua. Das Mekka aller Segler die aus Tonga anreisen und dort auf das berühmte Wetterfenster gehofft haben. |
Wir hatten Glück und den richtigen Wettermann mit dem richtigen Gespür. Winfried und natürlich seine Ute hatten uns auf Frequenz 10090 seit Bora Bora begleitet. In Nukualofa hatten wir geduldig der Dinge geharrt. Dann Kurzstopp am etwas unheimlichen Minerva Riff und schliesslich „Go“ für Neuseeland. Als dann alle Segler im sicheren Hafen von Opua auf die Ankunft von Winfried‘s Jacht „Anna Maria“ warteten, rätselten einige wie der Mensch hinter der korrekten Wetterstimme und sein mehr als geduldige Frau (nicht nur einmal drehte Winfried bei um seinen Seglern Prognosen durchzugeben...) wohl aussehen würden. Schliesslich lernten wir den Wettermann mit den lustigen Augen und sein charmante Ute kennen! Prachtkerl und Prachtdame - das gehört endlich mal gesagt! Zu Einklarierung und so weiter bleibt eigentlich nichts zu sagen ausser- alles sehr easy und alle sehr freundlich und niemand hat Finn seine Muschelsammlung weggenommen und mir meine Strohkörbe aus der Karibik. Die schlimmsten Verluste auf anderen Schiffen waren: „Esparanza‘s“ musste ihre gekochten Eier abgeben und „Kuluhla‘s“ Knoblauch wurde eingezogen! Dafür bekamen jeder gleich einen netten Bastkorb mit Prospekten, Insektenspray und einem neuseeländischen Honigschnaps. Soviel zu den unglaublichen Gerüchten, die man in Tonga über Ankünfte in Neuseeland hört! Die Marina war voll und dennoch bekamen wir einen Platz mit unserem Wharram Kat. Also alles ist möglich. Die Neuseeländer sind freundlich, offen, hilfsbereit , wir haben das Gefühl sehr willkommen zu sein. Und die Strassen sind gespickt mit gelebten Traumen. Dort der Weinberg eines Seglers aus San Diego, da eine Friseurin aus Dortmund, dort die Schweizerin mit ihrem Bed and Breakfast. Alles ist möglich! Man muss nur wollen und eine positive Einstellung haben-was aber sowieso nicht schaden kann! Hat man also das Wetter nach Neuseeland überstanden giert man nach ländlichen Genüssen-zum Beispiel nach gutem Schwarzbrot. Kein Problem im Land der Träume.
Da gibt es TO Stützpunkleiter Klaus Wesche und seine Erika, die einen Bäckofen aus Deutschland in ihrem Haus bei den romantischen Haururu Falls haben und Klaus fabriziert herrlichstes Misch- und Roggenbrot. Und natürlich Lieferservice per Bus in die Marina! Außerdem gibt es einen Kaffeenachmittag für alle TO Segler und dann der Höhepunkt!
Gemeinsam mit Winfried gab's bei Familie Wesche das schon traditionelle Schweinsbratenessen-ein Traum! Sauerkraut, Krustln, Semmelknödel! Alles von Klaus und seiner Erika gekocht! Ich nehme an Transoceon weiß, welche Diamanten auf der anderen Seite der Welt ihren Club vertreten! Alle zukünftigen Neuseelandankömmlinge-freut euch! ![]() Das Gruppenbild spricht Bände- jeder war gerne hier und soviele waren es schon lange nicht! Und so geniessen wir unsere Zeit in Neuseeland, die südsteirisch anmutende Landschaft, das angenehme Klima und wie immer die Menschen -denn sie sind es die diese Reise zum grossen Abenteuer machen. |
