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Im Indischen Ocean
von Hella Freigang - Robert Jackson
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Auf unserem Weg um die Welt waren wir schliesslich in Thailand angekommen. Nach einer Aus-Zeit mit neuem Teakdeck und Reisen in SO-Asien lockte nun der Indische Ocean.
Ich will hier die Modalitäten des Ein-/Ausklarierens in den Ländern um den Indic beschreiben - zum Einen,weil die Verfahren nicht unseren bisherigen Erfahrungen entsprechen, zum Anderen hier aktualisiert werden sollen.
INDIEN
Wir segelten zunächst zu den ANDAMANEN im Golf von Bengalen,die zu Indien gehören.
(das Betreten der südlich der Andamanen gelegenen Nikobaren ist für Nicht-Inder verboten)Visum für mehrfache Einreise, 6 Monate gültig = 50$US,erhältlich in Bangkok.
Wenn Ihr es von einem Reisebüro in Phuket besorgen lasst,kostet es 10$ mehr.Enormer,nie gesehener Papierkrieg, das Einklarieren in Port Blair dauerte 3! Tage,die Beamten kommen an Bord. Es gibt einschneidende Restriktionen,um die restlichen eingeborenen Stämme vor den Touristen zu schützen (Heuchler - die Inder holzen den Regenwald ab, der die Lebensgrundlage der Eingeborenen ist).Im Formular für die Einreise sind die verbotenen Ankerplätze angegeben,da bleiben kaum Möglichkeiten für eine freie Wahl der Segelroute. Wir mussten Ort und Zeit unserer Route festlegen und uns täglich morgens via VHF bei einem "Hafenmeister" melden. Die Einhaltung der Angaben wird per Hubschrauber kontrolliert. "Unser"Vogel schwebte minutenlang über dem Schiff, um den Namen am Heck lesen zu können, aus der geöffneten Tür starrte uns ein Maschinengewehr entgegen. Ankern im Nationalpark kostet 50$US pro Tag.Beim Ausklarieren werden (geringe)Ankergebühren erhoben. Das Ein-/Ausklarieren in Cochin/Südindien ist problemlos und schnell,ebenfalls geringe Hafengebühren. SRI LANKA Es herrscht ein enormer Schwell im Hafen,der das Festmachen problematisch macht. Trotzdem ist eine Fahrt ins kühle Hochland im Insel Inneren empfehlenswert(Ceylontee!), auch wegen der kulturellen Historie. Von den Rebellen haben wir bis auf 2 Strassensperren nichts bemerkt. MALEDIVEN hat die "abwechslungsreichsten"Regeln für das Ein-/Ausklarieren.Visum bei Einreise.
CHAGOS ARCHIPEL im BIOT = British Indian Ocean Territory www.BIOT.admin.gov.uk Mrs.Johnson in London ist hilfreich. Seit April 2007 haben sich die Bedingungen geändert: 4 Wochen Aufenthalt kosten jetzt 200 Pfund pro Schiff,die Bezahlung erfolgt über Pay Pal.Im Antragsformular ist die Liste der Atolle enthalten,in deren Lagune man ankern darf.Absolut verboten mit 12 sm Sicherheitsabstand ist Diego Garcia (amerikanischer Militärstützpunkt). SEYCHELLEN KENYA und TANZANIA Visum für 3 Monate 50$US bei Einreise. Problemloses Ein-/Ausklarieren - keine Kosten.
Allerdings mag der eine oder andere Beamte Gründe für eine Gebühr erfinden,die dann in seine Tasche wandert.Mit Lächeln und einem Scherz könnt Ihr meistens die Situation für Euch kostenlos und stressfrei hinbiegen.In jedem Hafen ist ein (kostenloses) Transair zum nächsten Hafen nötig.Manchmal wird auch nach einer Gelbfieberimpfung gefragt.MAYOTTE Eine der 4 Komoren Inseln,ist französisches Protektorat.Für EU Mitglieder kein Visum,
keine Probleme mit dem Ein-/Ausklarieren,keine Kosten.Geniesst baguette,camembert und vin rouge!MADAGASCAR
Bei Einreise kostet das Visum 58? für 45 Tage,weitere 45 Tage 33 ?. Visum im voraus
beschaffen:in Deutschland 30? für 90 Tage,in den Seychelllen 12? für 90 Tage (das Konsulat von Madagascar ist eine Etagee über dem immigration office in Victoria).Zusätzliche Kosten sind 6? für immigration und 18??? Hafengebühren (crusing permit incl.) für einen Monat.Das permit wird von zwei Booten kontrolliert,die an der Küste und den vorgelagerten Inseln herumfahren.Es ist eine Liste mit all Euren Ankerplätzen erforderlich. Wenn Ihr in Tulear einklariert und die Hafengebühren für 3 Monate bezahlt,ist auch das crusing permit 3 Monate gültig. MOZAMBIQUE Visum bei Einreise 55$US genannt "Visto" für 3 Monate.Quittung geben lassen,ein Ein- reise stempel im Pass ist nicht genug.Nachweis über Gelbfieberimpfung erforderlich. In jedem Hafen müsst Ihr Euch beim Hafenmeister melden.Geringe Gebühren. SÜDAFRIKA Kein Visum erforderlich ,aber Gelbfieberimpfung. Jeder Hafenmeister will Euch sehen,beim Ausklarieren braucht er eine Liste mit Euren nächsten Ankerplätzen. In Richardsbay und Durban werden Hafengebühren erhoben,aber die ersten 30 Tage sind frei. Wollt Ihr die wilden Tiere im Landesinneren sehen,müsst Ihr Euch beim Hafenmeister abmelden und ein visitor's permit beantragen. Offensichtlich sind wir "unten" um Afrika herum gesegelt. Über die Bedingungen auf der nördlichen Route durch das Rote Meer kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen. |
