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Von Jamaika in die
Dominikanische Republik

von Uwe Lembcke, Claudia Rehklau, SY “OKEANIS“
E-Mail: uwelembcke@t-online.de

Von Port Antonio, Jamaika, starteten wir abends in einem kleinen und kurzen Sonnenfenster am 15.3.07. Der Wetterbericht sagte ESE 10-15 kn voraus, Dünung 4-6 ft.

Nicht die besten Wetterbedingungen um nach E zu segeln, aber wir dachten, es sei machbar. Bis Ile a Vache, Haiti, kreuzten wir in vielen Schlägen und verkrochen uns in Port Morgan auf Position 18°06,11’N , 073°41,67’W. Eine Kaltfront sollte durchziehen.

Die Wetterberichte waren sich nicht einig: ist sie nun durchgezogen oder nicht. Im Osten sah es gut aus, im Westen weniger gut. Wir entschieden uns zum Weitersegeln. Nah an der Küste im drei bis vier Meilen Bereich, erwischten wir den Gegenstrom nach Ost und konnten bei leichtem NE- Wind bis Cap False gut Meilen machen. Gegen 1100 Uhr am 19.3. drehte der Wind auf E und frischte schnell auf 26 kn auf. Mit unserer schnellen Umrundung von Cap Beata wurde es nichts. Sehr mühsam kreuzten wir nach S und dann wieder nach N Richtung Salinas.

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Von rechts:
Claudia,SY OKEANIS, Commodore Fini, Manager Toni, beide CCYC, Uwe, SY OKEANIS
Da wir Besuch erwarteten, segelten wir gleich nach La Romana. Es gibt eine Marina in dem gigantischen Wohn- und Golfkomplex Casa de Campo, mit 0,77 US$ pro Fuß pro Nacht+Steuer, für uns Fahrtensegler teuer, aber dem Luxusumfeld der Anlage angepasst. (www. marinacasadecampo.com; email des Marina-Capitan Franco, ehemaliger Kommandant des italienischen Segelschulschiffes Amerigo Vespucchi: marinacdc@verizon.net.do).

Ansteuerung: 18°23,9’N , 068°54,2’W , die Einfahrt ist sehr gut betonnt, Anruf Ch 16 / 68 “Capitania de Puerto Marina Casa de Campo“. Die Dominikanische Republik ist eines der teuersten Einklarierungsländer der Karibik, der offizielle Preis für Navy, Immigration und Agriculture beträgt bei 2 Personen an Bord 113 US$. Dazu kommen die direkten Nachfragen des Zoll (…sonst müsste ich das Schiff durchsuchen…) und des Hafenkapitäns. Ausklarieren kostet auch noch mal Geld.

Sehr herzlich empfangen und mit hilfreichen Informationen versorgt wurden wir von Tony Torres, der den Yachtclub Casa de Campo managt. Anlässlich der Regatta Transcaraibe wurden auch wir eingeladen und konnten uns beim Commodere Senor Fini mit einem Stander des TO bedanken und unseren weltweit tätigen Verein vorstellen. Es wurde ein gelungener Abend!




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Letzte Änderung / Last change: Sonntag, 01. April 2007