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Von Martinique nach Antigua
von SY. "Risho Maru" Alex Peter und Finn
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Hhhmmm Martinique! Wir landeten sozusagen in Europa, mitten in Frankreich!![]() "Risho Maru's " Anker bohrte sich in den Schlamm der Bucht von Le Marin, das Eurogeldtascherl wurde herausgesucht, ab in das Dinghi, Einklarierung ganze 5 Minuten und nichts wie zum" Leader Price". Alle Langzeitsegler, die in der Karibik unterwegs sind wissen was das bedeutet! Super Leckereien zu super Preisen und dazu ein eigenes Dinghi Dock. Eingelegten Feta Käse, Camembert, Roquefort, Gänseleberpastete, Baguette, Gemüse und Obst in Hülle und Fülle.! Und dann noch die weisse Schokolade mit den ganzen Nüssen- der Geheimtipp nicht nur fuer Blauwasser Schleckermäuler. Natürlich Weine, herrliche Säfte. So Schluss! Als endlich alles im Schiff verstaut war mieteten wir uns gleich hinter dem Dinghidock ein Auto(ca 40 Euro pro Tag) und besichtigten die Insel. Plantagen - Romantik kam in der Rumplantage Clement auf und die Regenwälder rund um den Mont Pelee sind saftig, voller Flüsse und Wasserfälle. Fort de France streiften wir nur kurz, einfach zuviel Stau und zu heiss. In Le Marin blieben wir fast 3 Wochen, viele Segler treffen sich dort wieder, geniessen die angenehmen Lokale, das gute Essen, die schönen Shops und natürlich Shipchandler!. Schwimmen geht man aber lieber nach St. Anne, das ist die grosse Bucht vor der Riffeinfahrt. An der Westküste blieben wir in Anse Mitan gegenüber von Fort de France, dort am schönen Sandstrand lernt Sohnemann Finn schwimmen !St. Pierre, anno dazumal von Vulkan Mont Pelee dem Erdboden gleichgemacht ist heute ein kleiner, sehr französischer Ort mit angenehmem Ankerplatz. Unbedingt die geschmolzene Kirchenglocke im Vulkanmuseum ansehen! Uebrigens- nach unseren stürmischen Segelreisen in den Grenadinen hatte sich da Wetter nun seit März sehr beruhigt. Angenehme NO Winde, einmal sogar Spikurs mit SO Wind! David fing uns noch Meilen vor der Prince Rupert Bay auf Dominica mit seinem Schnellboot ab um seine Dienste anzupreisen. Wir schlugen ein und er paddelte mit uns den Indian River hinauf. Indiana Jones pur- aber statt Krokodile gabs Krebse zu sehen. Und er erzählte uns, das es eine Arte Riesenratte auf Dominica gäbe, die als Delikatesse gehandhabt wurde. Jan, der gemeinsam mit Big Papa in Big Papas Restaurant residiert, steht jedem Segler mit Rat und Tat zur Seite, auch führt er ein 2 Computer Internetcafe. Wir spazierten in den Ort Portsmouth, der uns ein bisschen an den Wilden Westen erinnerte. Aber mit gestrandeten Tankern fast auf der Strasse. Kleine Souvenirs von einigen Hurricanes! Marty besorgte uns aus seinem Garten einen Sack grüner Mangos- mit Meerwasser waschen und, die Früchte, die man bald essen will, in die Sonne legen. Funktioniert! Die Marktfrauen erklärten mir ein gutes Süßkartoffelrezept und Lydia von der Bakery erzählte mir stolz von der Schönheit ihrer Insel. Das Immigrationoffice ist ganz am Ende de Ortes,neben einem der vielen rostigen Tanker. Unser Officer pfiff fröhlich vor sich hin, Ein und Ausreise funktionierte in einem. Weiter nach Iles de Saints - unterschiedlicher kann die Karibik nicht sein.
Bourgh de Saints :Pittoreskes französisches Dorfleben, Blumengärten, bunte Holzveranden, orange Seesterne im klaren Wasser vor einem Cafe. Fort Napoleon, toll erhalten mit Kanonen, Museum und Leguanen.
Schnell mit dem Dinghi ums Eck zum Schnorcheln im Riff der Petite Anse. Wir durchstreiften die "Terre de Haute" in wenigen Nachmittagen.Unter Spi nach Guadeloupe in die Buch Dehaies (sprich Dehe). Dort -rein in den Botanischen Garten Dehaies , nur 30 min die Strasse hinaufgehen (schwitz!)- und man sitzt unter schattigen Bäumen, auf denen Orchideen wachsen oder füttert die fettesten Goldfische der Welt oder wundert sich über die einbeinig schlafenden Flamingos. Halbwind nach Antigua. Zum x-Mal in den letzten Monaten warfen wir unserer 2 Schleppangeln aus. Seit der Fischverwöhnten Atlantiküberquerung haben wir nur einen Mini Thunfisch gefangen! Und wieder bissen nur Baracudas an- grosse, fette Burschen mit unglaublichen Zähnen. Cinguatera- das Nervengift in ihrem Fleisch macht sie ungeniessbar. Kleinere Baracudas könnte man angeblich essen-aber wer riskiert das schon? Und dann der altehrwürdige English Harbour in Sicht. Wir ankerten in der Freeman Bay sahen schon die ersten "Klassiker" am Dock. "Elenora" ein Tennisplatz von einem Schiff! Und ein Gerücht hielt sich hartnäckig. Eric Clapton sei da. Irgendwer hatte ihn in der Admirals Inn ein Bier trinken gesehen. Nach 2 Tagen keine Spur von ihm, wir verlegten uns in die Falmouth Bay, da sei angeblich sein Schiff! Zwischen all den schönen Booten, die für die Classic Race Week langsam eintrudeln lag nun "Va bene". Erics Spielzeug. Eine monströse Motorjacht, mit Heckgarage in der 3 Jetskis und ein Dinghi in der Grösse einer durchschnittlichen Monojacht liegen. Irgendwer flüsterte uns -zu letzt wurde "er" auf Shirley Hights gesehen - beim "Jump up"! Wir quetschten uns durch die Menschenmassen auf dieser lärmenden Grillparty. Viele biertrinkende, sonnenverbrannte Ressortgästen fanden wir hier, aber nicht Eric Clapton. Ostern nahte und wir brauchen Ablenkung, da bot sich Barbuda, 20 sm nördlich von Antigua an. Coco Point. Das erste, das wir sahen als wir uns der Insel näherten waren Palmen! Dann erst den Sandstrand-fein wie Mehl und rosa. Ein Traum! Der Osterhase brachte Striezel und bunte Eier und Playmobil für Finn. Leider kam SW Schwell auf und wir schaukelten durch die Gegend. Ist die Landung am Strand möglich, kann man das Dinghi zur Lagune übertragen und dann in den Ort düsen, was ganz aufregend sein soll! Am Rückweg ankerten wir noch in der Nonsuch Bay auf der Ostseite von Antiqua-hier entdeckte Finn die Freuden des Schnorcheln und war nicht mehr aus dem türkis glitzerndem Wasser bei Green Island zu kriegen. Wieder in Falmouth-genau zum ersten Race der Classic Week,kamen wir aus dem Staunen nicht raus. Wer klassische Boote liebt sollte sich das nicht entgehen lassen! Wir segelten beim ersten Race am Rande des Feldes mit und fühlten uns wie in einem Classic Boat Magazin. Mit unserem 22 Jahr alten, Kutter getakelten Wharram Katamaran machten wir aber auch keine schlechte Figur! Als wir dann am Nachmittag gemütlich mit anderen Seglern bei einem Martini Espresso Drink (unbedingt probieren in Bar gleich bei der Antigua Marina!) saßen, spazierte ein älterer Herr an uns vorbei. Peter erbleichte vor Aufregung und flüsterte" Da ist er! Der Eric Clapton!" Ich konnte es nicht glauben " Nie im Leben, der ist doch uralt!" Peter grinste nur und meinte" Ein Klassiker eben!" PS Wetter in Antigua "very british" vorgetragen von Jol Byerley, um 9 Uhr Local Time auf Kanal 68, PPS Amateurfunk Frequenz 8140 "Hugo" der nette Schweizer bringt Wetter für die gesamte Karibik auf deutsch. Local time 9 Uhr. PPPs Angeblich kann man in der Karibik einen Security Sender mithören und weiss dann alles über Überfälle in der Karibik- nicht abschrecken lassen! Wir finden so etwas kann jedem immer und überall passieren, mir zum Beispiel in Wien am schönen Naschmarkt! Und trotzdem würde ich jedem empfehlen sich Wien anzusehen! |
