Der erste Schlag auf dem Weg nach Aruba führt von Spanse Waters ca. 20 Meilen an der Westküste Curacaos entlang in die Santa Martaabai.
Dieses Bucht ist Spanse Waters im Miniformat. Die Einfahrt ist schmal, aber hat 3 Meter Wassertiefe. Möglichst weit auf der rechten Seite einfahren. Die Hotelanlage ist sauber und sehr schön.
Nach Aruba hatten wir dann nur noch 60 Meilen bis zum Ankerplatz vor Oranjestad. (Einflugschneise Flughafen!)
Los Monjes del Sur. 12° 21'75 N , 70° 52'75 W, 52 Meilen 
Diese 2 Felsen eignen sich zum Übernachten. Ein Damm ist zwischen beiden aufgeschüttet. Eine Mole für die Guardia Costa (Venezuela) angelegt und zwischen Mole und Felsen eine Trosse gespannt, an der man sich festmachen kann.
Der Platz ist etwas laut. Der Generator der Guardia Costa läuft die ganze Nacht und bei uns heulte auch der Nordost durch die Wanten. Ein leichter Schwell läuft um die Kaps - aber man liegt sicher.
Cabo La Vela. 80 Meilen
45 Meilen bis Punta Gallinas. Wegpunkt 12° 28'80 N ; 71° 40'00 W 
Dann nach Cabo de Vela Wegpunkt 12 Grad 14'00 N ; 72 Grad 10'00 W.
Wir hatten guten Wind (20-25 Knoten) und schafften die Strecke bis Cabo La Vela in 10,5 Stunden. Zwischen Cabo la Vela und einer vorgelagerten Insel ist die Durchfahrt möglich. Hinter dem Kap möglichst weit in die große Bucht einfahren. Je nach Wind nordöstlich oder südöstlich halten. Die Bucht hat genügend Tiefe, aber Achtung Fischernetze! Am Nordufer ist ein Öko-Hotel. Einfach aber der Fisch war gut. Achtung: Der Wechselkurs des Pesos zum Dollar ist 2.000,--. (Der Wirt gab uns nur 1.000 Pesos)
Ansonsten lagen wir sicher und ruhig.
Die erste Nacht hatten wir gleich hinter Cabo La Vela in der ersten kleinen Bucht geankert. Nachts als der Wind nachließ stand ein fast 2 Meter hoher Schwell um´s Kap in die Bucht. Wir wurden entsprechend kräftig durchgeschüttelt.
Five Finger Bays - (Los Ancones) 130 Meilen.
Wegpunkt 11° 22'00N , 174° 03'50W.
Wir ankerten in der Bucht Ancon Chengue.(74° 07'00 W). Am Strand sind mehrere Häuser, Ankerplatz direkt vor dem Strand. Die Böen fallen hier nicht ganz so heftig von den Bergen. Das Wasser ist ruhig.
Santa Marta-Rodadero 16 Meilen.
Bei uns pfiffen die Boen um die Kaps mit gut 50 Knoten. Trotzdem war die Durchfahrt zwischen dem Cabo de la Aguja und der kleinen Insel Aguja möglich. Achtung in der Mitte der Durchfahrt liegen Felsen. Durchfahrt zwischen Insel und Felsen . 45 Fuß Tiefe bei 11° 18'46 N , 74°11'60 W.
Santa. Marta ist ein reiner Industriehafen. Hinter dem nächsten Kap liegt Rodadero. Auf der Seekarte als La Gaira bezeichnet. Ein Touristenzentrum Columbiens. Viele Hochhäuser, aber ein sicherer Liegeplatz. Bei starken Böen aus Nordost möglichst weit im Nordosten der Bucht ankern. Dort wo die Ausflugsboote liegen. Bei westlichen Winden soll die Bucht nicht sicher sein.
Man darf hier 12 Stunden ankern. Danach muß man beim Hafenkapitän einklarieren. Die Guardia Costa kommt an Bord -freundlich - und Edin von der Capiataneria organisiert alles, vom Agenten bis zu Immigration. Keine Probleme, aber 75 Dollar waren wir los.
Draußen vor der Küste tobt der Sturm mit über 50 Knoten - wir liegen absolut ruhig und sicher. Bleiben 4 Tage bis der Sturm sich etwas gelegt hat.
Punta Hermosa, 60 Meilen
Achtung Rio Magdalena. Das Wasser wird plötzlich erdbraun. Wir dachten schon wir würden auf das Ufer zu laufen. Wir hatten bei 4 Meilen Abstand von der Mündung keine Probleme mit Baumstämmen etc., aber hohe, steile Wellen.
Der Ankerplatz südlich Punta Hermosa liegt hinter einem Riff, das in keiner Karte eingezeichnet ist und durch die Anschwemmung der Rio Magdalena ständig seine Position verändert. Die Koordinaten der Südwestspitze des Riffs 10° 56' N , 75° 04' W
Dahinter ruhiges Wasser. Wir ankerten vor der Surf- und Kite- Schule (bewacht) ziemlich nahe am Nordufer. Aber in die Mitte der Bucht einlaufen, dann quer ab nach backbord auf die erste größere Hütte auf dem Riff zu halten. Die Leute von der Surfschule sind sehr nett und hilfsbereit. Sie kochten auch für uns.
Cartagena 56 Meilen
Ansteuerung: 10° 23'45 N , 75° 34'47 W
Die nördliche Einfahrt bei Boca Grande ist kein Problem. Vor der Durchfahrt liegt eine grüne Tonne. (Die entsprechende rote Tonne auf der Steuerbordseite fehlt). Die grüne Tonne ca. 15 Meter an backbord liegen lassen. Innen ist das Wasser wieder tief. Bis zum Leuchtturm Punta Castillo Grande (Abstand) fahren und dann den roten und grünen Tonnen nach Norden folgen. Der Ankerplatz vor dem Club Nautico liegt vor der Insel Manga.
Gute Fahrt und sicheres Ankommen!
|