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Rund um den Panamakanal 2007 Kompl. Bericht als PDF zum Download Ergänzungen und Hinweise zum Panamacanal SY Kira von Celle – Beate und Detlev Schmandt
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Acht Wochen Abenteuer am Nadelöhr zwischen Atlantik und Pazifik . Wir haben viel erlebt und noch mehr gesehen. Unseren Horizont erweitert, Kontakte zu Panamaern geknüpft, hinter die Kulissen der Arbeitswelt geschaut, die Natur genossen und die Beziehungen zu anderen Seglern vertieft. Eine spannende Zeit, wir sind glücklich und genießen dieses wunderschöne und abwechselungsreiche Land. Dieser Bericht ist in 7 Abschnitte gegliedert –
![]() Kira am Anlege Finger der Marina. Gleich nach Einfahrt durch den 500m breiten Wellenbrecher des riesigen Hafen von Christobal, geht es über Steuerbordbug in die Limon Bay. Am Ende dieser Bucht öffnet sich eine Mangrovenbucht, die Shelterbay mit einer zur Zeit noch kleinen aber feinen Marina – Im Dschungelcamp Fort Sherman sind die Soldaten für ihren Kriegseinsatz im Dschungel, z.B. Vietnam, ausgebildet und trainiert worden, eine weitere Aufgabe war die Sicherung der Panamakanalzone. Im kleinen Hafenbecken, heute die Marina, waren U-Boote stationiert. Die von den Amerikanern zurückgelassenen Gebäude sind unbewohnt und teilweise Ruinen. Was aus Fort Sherman, außerhalb des Marinageländes werden soll, ist noch nicht erkennbar, es fehlen wohl die Investoren. Ein spannendes Areal! Der angrenzende Regenwald ist heute Nationalpark mit vielen Trails. Früh morgens, wenn der Urwald erwacht, brüllen die Monkey Howler, schwingen die Kapuzineraffen von Baum zu Baum, queren die Tapire die Wege, zwitschern die Vögel um die Wette und die Grillen geben ein Konzert der Sonderklasse. Wir düsen mit unseren Fahrrädern durch die Gegend, andere Segler joggen oder gehen spazieren. Ein weiteres Highlight sind die Ruinen von Fort Lorenzo, ca. 10 km von der Marina entfernt. Von hieraus hat man einen Traumblick auf die Mündung des Rio Chagres. In der Marina, die offiziell Ende 2005 eröffnet hat, tut sich Einiges. Eine Steganlage für Megayachten und zwei Schwimmstege mit jeweils 10 Fingern (80 Liegeplätze) stehen den Seglern schon zur Verfügung. Die Arbeiten für weitere Schwimmstege laufen auf Hochtouren. Die Liegeplätze sind für Yachten von 30 bis 250 Fuß Länge und bis zu 20 Fuß Tiefgang ausgelegt. Strom 120, 240und 480V und Wasser am Dock. Im Hauptgebäude sind die Verwaltungsbüros, eine Bibliothek, ein Freizeitraum mit Wifi Internet, auf der einen und die sanitären Anlagen auf der anderen Seite untergebracht. In der Mitte, der soziale Treffpunkt - das Restaurant und die Bar. Auf der Terrasse treffen sich die Segler zum Sundowner. Die sanitären Anlagen mit whirlpool Badewannen und exzellenten Duschen werden vom Marina Personal gepflegt. Der Waschsalon verfügt über 4 Waschmaschinen und 4 Trockner, einem großen Handwaschbecken und einem Bügelbrett. Kosten für eine Maschine, egal ob kalt, warm oder heiß und sie waschen wirklich heiß 1,50 US$. Ein improvisiertes Volleyballfeld führt die internationale Seglergemeinschaft zu sportlichen Höchstleistungen heraus, bunt zusammengewürfelt und mit viel Spaß und Elan. Während unseres Aufenthaltes sind die ersten Yachten aus dem Wasser geholt worden. Travellift 100. Das Außengelände soll 200 Yachten Platz bieten. Die Fläche ist planiert, Strom und Wasser noch nicht verlegt. Die Arbeiten sollen in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Für Arbeiten an den Yachten ist ein extra Bereich ausgewiesen, ein Ship store mit den notwendigen Utensilien soll im Juni 2007 eröffnet werden, workshops befinden sich in der Planung. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es mit den Dienstleistungen noch sehr mager aus. Wir sind nicht im Zentrum der Yachtindustrie inTrinidad sondern in Panama. Auf diesen Wirtschaftszweig ist man hier nicht vorbereitet. ![]() Auf dem Hard Die Ersatzteilbeschaffung, Neuanschaffungen, kurz ausgedrückt alles rund ums Schiff kommt aus Miami von Westmarine. Der rührige Vertreter sitzt im YCM Gebäude in Balboa, Arturo Romero email: arturo@marinewarehouse.net . Die Kosten für einen Stegplatz :
Das Ein- und Auskranen mit dem Travellift kostet bis 40 ft - 400,00 US $. Die Preise für den Hardstand sind 0,028US$ pro m² pro Tag unter 6 Monate und 0,025 US$ pro m² pro Tag über 6 Monate, zuzüglich 7% Tax. ![]() Das Office- links ist Lena (die Chefin) Von der Betreuung und vom Service sind wir begeistert. Das amerikanische Management (Fahrtensegler) und das Marinapersonal ist höflich, freundlich, hilfsbereit und hochmotiviert. Der eigene Bus fährt wochentags 2x täglich nach Colon. Die Sicherheitslage ist unbedenklich, das gesamte Areal wird von der Guardia National und von panamesischen Marine bewacht. Es besteht Ausweispflicht, wenn man die Einfahrt passieren will. Alle Aktivitäten für den Kanaltransit lassen sich hier in aller Ruhe ohne Nachteile organisieren. Weitere Infos www.shelterbaymarina.com Emailadresse: info@shelterbaymarina.com Panama Canal Yacht Club – Der Lack ist ab ! Der 1928 gegründete Panama Canal Yacht Club ist in die Jahre gekommen und hat auf uns einen renovierungsbedürftigen Eindruck hinterlassen. Von den ehemals sieben Stegen sind noch vier vorhanden. Die Natur arbeitet kräftig an den drei Betonstegen- und einem Holzsteg. Die zur Zeit durchgeführten Ausbesserungsarbeiten sind reines Flickwerk. Die Yachten liegen im Schwell und Schmutz. Die Containerverladestation ist der direkte Nachbar. Hier wird mit großen Maschinen Tag und Nacht gearbeitet und die Geräuschkulisse wird vom Kanal diktiert. Es gibt keinen Hardstand und keinen Travellift. Schiffe, die aus dem Wasser müssen, werden auf einer Schienenrampe hochgezogen und verbleiben auf der Rampe, bis die Arbeiten abgeschlossen sind. Kosten für raus und rein 100,00 US$, Standgebühren 1,50US$ pro Fuß, pro Tag. Kleinere workshops sind auf dem Gelände verteilt. Diesel kann nach Voranmeldung an der Fuelstation aufgenommen werden, Benzin holen sich die Segler von der Tankstelle. Das Clubhaus mit dem funktionellen Openair Restaurant und der altehrwürdigen Bar hat auch schon bessere Tage gesehen. Kein Traumplatz und genauso vernachlässigt, wie die website, die seit August 2000 „under construction“ ist. Die Kosten für einen Wasserliegeplatz sind 0,65 US$ pro Fuß, pro Tag. Langzeitliegeplätze werden in bar abgerechnet mit der derzeitigen Gebühr von 9,00 US$ pro Fuß, pro Monat und sind verhandelbar. Der Club benötigt Einnahmen. Eine monatliche Miete von 7000,00 US$ an die Konzessionäre dieses Hafengebietes von Cristobal ist eine schwere Last und eine Kampfansage. Panama Canal Yacht Club Box 0301-03505 Cristobal, Colon, Republic of Panama Tel:(507)441-5882, Fax:(507)441-7752, VHF Channel 68 http://travel.to/pcyc, pcyachtclub@cwpanama.net Ankerplätze – F wie Flats Die ACP hat für die Sportschiffahrt die Zone F, die sogenannten „Flats“ als Ankerplätze ausgewiesen. Auf allen anderen Plätzen ist das Ankern für Sportboote verboten. Die Flats befinden sich nahe dem Einfahrtsbereich zur Gatun Schleuse. Ob Frachtschiff, riesiges Containerschiff, Autocarrier oder Luxusliner alle müssen hier vorbei, mit Schwell muß man leben. Die bevorzugten Plätze im hinteren Bereich sind schnell belegt. Der Ankergrund ist Schlick, ein kontrolliertes Einfahren des Ankers (nach der Sinkphase ) und ausreichend gesteckte Kette schützen vor unliebsamen Überraschungen. Bei Sturm driften nicht nur die Sportboote sondern auch die ankernden Containerschiffe, geschehen im November 2006. Von 18 Yachten sind 16 auf Drift gegangen und eine gesunken, drei Frachter gestrandet, und zwei große Containerschiffe auf der Reede zusammengestoßen. Der Ankergrund ist eben nicht der Beste. Die Ankerlieger dürfen den Dinghyanleger ( 2,00 US$ pro Tag) vom Panama Canal Yacht nutzen und gegen Gebühr die dort angebotenen Facilities. Das Ankern auf den Flats ist kostenfrei. Der Pedro Miguel Boat Club im Gatun See ist geschlossen. Marinas und Ankerplätze – Pazifikseite Balboa Yacht Club – Rock and Roll am Ankerplatz Den Balboa Yacht Club haben wir von der Land – und Seeseite besucht. Der erste Eindruck, Abrissgelände. Beim näherer Betrachtung entdeckten wir die Verwaltung in einem ausgedienten Container. Das Clubhaus ist vor ewigen Zeiten abgebrannt und nie wieder aufgebaut. Das Personal ist sehr gastfreundlich und bemüht die Seglerwünsche zu erfüllen. Duschen, Waschsalon, eine Bar mit Livemusik , ein Wassertaxi Service rund um die Uhr, Internetzugang und ein railway haul out (Schienenrampe) vervollständigen das Angebot. Der Club verfügt über keine Steganlagen. Von der Seeseite biegt man an der Tonne 14.5 nach rechts ab und fährt in das Anker- bzw. Mooringfeld ein. Bei zu frühem Abbiegen kommt es zu Grundberührungen. Der Balboa Yachtclub ist über VHF Kanal 06 zu erreichen. Reservierungen für eine Mooringboje lassen sich unter Telefonnummer 507-228-5794 oder per email bycbilling@cwpanama.net arrangieren. Die Mooringplätze sind heiß begehrt, denn das Ankern bringt keinen Spaß. Die Yachten sind beständig in Bewegung einmal bedingt durch die Tide bis zu 6 m und zum anderen durch den Schwell den die Großschifffahrt und die Lotsenboote verursachen. Der Platz ist sicher aber sehr rollig. Die Kosten für die Mooring, 20US$ pro Tag. Der Wassertaxi Service ist kostenfrei. An der Tankstelle, ebenfalls erreichbar über VHF 06, kann man nicht nur Diesel und Benzin aufnehmen, sondern auch die Linehandler am Steg absetzen und die Autoreifen entsorgen. Die Innenstadt von Panamacity ist mit Bus oder Taxi problemlos erreichbar. Die an den Club adressierten Seglerpäckchen und Pakete lagern im Postamt Balboa und müssen dort abgeholt werden. Das restaurierte YMCA Gebäude ist in ungefähr 15 Minuten zu Fuß zu erreichen, neben Marine Warehouse (nur Büro) gibt es noch zwei Kunstgewerbeläden, einen Friseur, eine Reiseagentur und ein Internet Cafe. Schräg gegenüber kann man sich mit Seekarten, Tidentabellen und nautischer Literatur eindecken. Islamorada Chart Store, 808 Balboa Road, email – info@islamorada.com. Ein Spaziergang nach Amador, zum Flamenco Yacht Club oder nach La Playita , führt den schattenlosen , fein gepflasterten Amador Causeway entlang und ist sicher. Eine interessante Flaniermeile, beliebt zum Sonnenuntergang, verbindet sie meerumspült das Festland mit den vorgelagerten Inseln. Abends und besonders am Wochenende wird er zum Spielplatz der betuchten Panamaer, dann röhren die Harleys und die PS starken Autos um die Wette. Playita de Amador – Ankerplatz mit Bar Freies Ankern ist rechts und links vom Causeway möglich. Während der Trockenzeit, bei vorherrschenden Nordwinden auf der Südseite – Playita de Amador. Ein Anleger für die Fähren, die die umliegenden Inseln anlaufen, ist auch gleichzeitig der Dinghyanleger. Kosten pro Tag 5,00 US$ plus 0,25 US$ Tax oder bei längerem Aufenthalt 100,00 US$ im Monat. Auf dem Gelände gibt es eine Bar mit Außenterrasse, ein weiteres Gebäude für Duschen und Toiletten steht kurz vor der Fertigstellung. Gegenüber der Bar hat der Schiffsausrüster Abernathy eine Filiale. Das Sortiment ist eher für die Sportfischer als für Landfahrtsegler ausgelegt. Das gesamte Gelände ist umzäunt und wird nachts abgeschlossen. Es soll einen Sicherheitsbeamten geben, der Spätheimkehrern die Tür öffnet. Wir mussten um 22:30 Uhr über den Zaun klettern. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt eine kleine Mall mit Cafes, Restaurants, Eisdiele, Buchladen, Yachtausrüster und ein kleiner Supermarkt für den Tagesbedarf. Weiter in Richtung Flamenco Bay Marina gibt es ein italienisches Restaurant. Die Pizzen sind bei der internationalen Seglergemeinde sehr beliebt. Einmal in der Woche heißt es Two for one! Bestelle zwei und bezahle eine, dann sind alle Tische besetzt. Flamenco Yacht Club – Auf der Insel Flamenco wird in die Zukunft investiert. Hotel, Appartementhäuser, Villen, Geschäfte, Bars, Kneipen, teilweise fertig, häufig im Bau. Auf dem Gelände des Flamenco Yacht Clubs mit Restaurants, Bars, Duty free, kleinen Geschäften, Immigration und Port Authority sind die Bautätigkeiten fast abgeschlossen. An den Stegen liegen die Motorboote der Sportfischer. Wenige Plätze sind für durchreisende Segelyachten vorgesehen. Die Flamenco Marina ist zu kurzsichtig geplant und wird demnächst Konkurrenz bekommen. Eine weitere Marina ist geplant, die Baumaßnahmen haben begonnen. Die Internetseite www.fuerteamador.com ist nicht aktuell. Das bezieht sich besonders auf die Liege -, und Hardstandgebühren sowie auf das Haul out. Raus und rein mit dem 150t Travellift kostet für Yachten bis 50 Fuß 500,00 US$ . Der Hardplatz kostet 1,50 US$ pro Fuß, pro Tag, in der ersten Woche und 2,00 US$ pro Fuß, pro Tag in der zweiten Woche, zuzüglich einer Tagesgebühr von 10,00 US$ für Wasser und Elektrizität. Länger möchten die Betreiber die Yachten nicht auf dem Boatyard sehen, das Platzangebot ist zu gering und der Travellift soll sein Geld verdienen. Für die Müllentsorgung werden 5,00 US$ pro Beutel kassiert, freundlicherweise wird man daraufhingewiesen Doppelbeutel zu benutzen. Moorings gibt es keine, sind wohl den Baumaßnahmen zum Opfer gefallen. Die Gebühren für einen Kurzliegeplatz ändern sich ständig und liegen zur Zeit zwischen 1,50 US$ und 2,00 US$ pro Fuß, pro Tag. Langzeitliegeplätze sind so gut wie nicht vorhanden und werden mit 15,00 US$ aufwärts pro Fuß pro Monat berechnet. Also vorher anfragen. Tel. (507) 314-0665 Marina, 314-0911 und 314-0912 Main Office, per Email: marina@fuerteamador.com . Die Marina ist auch über VHF Kanal 10 zu erreichen. Vorbereitungen für den Kanaltransit Der einfachste Weg sich durch den sogenannten Behördendschungel von Cristobal / Colon zu navigieren, ist einen Agenten anzuheuern. Enrique A. Plummer Eplummer10@hotmail.com Mobil: +507 674-2086, Agentur Match Ship www.matchship.com, info@matchship.com Tel:+ 507 6632-7235 Tina McBride Yacht Services, Tel: +507 228 8056 Mob: +507 6637 2999 Email: tinamc@sinfo.net www.panamacanaltransits.com Peter Stevens , Delfino Maritime, Email: delfinomaritime@hotmail.com Mob: +507 67 357 356 (best) Office: +507 26 119 31 Stanley Scott, sscott@cwpanama.net , Tel +507 473-0117, Mobil: 6680-7971, 6635-5282 Nach Übergabe aller Papiere erledigen sie ihre Arbeit alleine. Keine Taxifahrten, keine Wartezeiten bei den Behörden, bei der Bank, keine Nachfragerei für Autoreifen, Panamaleinen, line handlers – nur einen Kontakt. Bei Zahlung mit Kreditkarte keine Hinterlegung der Kanalkaution. Ein weiterer Vorteil, ein schneller Kanaltermin – 3 bis 5 Tage nach Vermessung. Diese Agenten haben ihren Preis, zwischen 300,00 US Dollar und 600,00 US Dollar. Die line handlers werden persönlich abgerechnet und kosten zwischen 80,00 und 130,00 US pro Person. Die günstigere Variante nennen wir „betreute Behördengänge“, das sind Semiprofis, Taxifahrer, etc. Einer von ihnen heißt Tito und ist im Panama Yacht Club anzutreffen. Für seine Dienste verlangt er 120,00 US Dollar und erwähnenswert ist auch Rudi, ebenfalls Taxifahrer und Kenner der Behördenszene. Für 20,00 US$ klappert er mit den Seglern, die Büros ab, schnell und freundlich. Seine Telefonnummer: 674 37 241. Als Segler hat man jetzt die Qual der Wahl, kaufe ich das Gesamtpaket, sozusagen all inklusive, oder organisiere ich einige Abläufe selber. Wir haben die Yachten, Bess, Risho Maru, Yara, Lasse, Symi, Nautilus, Loma, Truant II, Vera, Muline, Gammeldansker und La Gitana persönlich, per email bzw. über die eigenen Webseiten begleitet. Außer La Gitana, hatten alle einen Agenten. Wir als Zeitmillionäre wollen hinter die Kulissen schauen. So haben wir uns schlau gefragt, wie die notwendigen Abläufe ohne Agenten zu erledigen sind.
Das ACP - Vermessungsbüro – The Admeasure Office Voraussetzung für die Schiffsvermessung ist ein Termin und der Antrag für die ACP, Authority Channel Panama. Das Admeasure Office befindet sich im Hafengebiet von Christobal – Gebäude 1000 – (Building 1000) im zweiten Stock. Beim Ausfüllen des Antrages ist ein Mitarbeiter behilflich. Schiffspapiere und Crewliste in Kopie werden hinter den Antrag geheftet. Reisepaß nicht vergessen, ist der doch das einzig gültige Papier für den Identitätsnachweis. Danach wird der Vermessungstermin erteilt. In den Monaten Januar, Februar, März und April erschien der Vermesser innerhalb von 24 Stunden an Bord. In die Shelterbay Marina kommen die Vermesser mit Pilotbooten. Wie kommen wir Segler ins Vermessungsbüro? Von Shelterbay Marina ist die Anfahrt einfach. Der Marina Bus fährt von Montag bis Samstag um 08:00 Uhr und um 13:30 Uhr zum Supermarkt El Rey, Stadtteil Quartro Alto. Danach organisiert Victor, der Buschauffeur, was in Colon erledigt werden kann. Die Busfahrt von Shelterbay Marina bis zum Supermarkt kostet 4, 00 US einfach. Die Rückfahrten sind um 11:00 Uhr und 16:00 Uhr. Zum Vergleich, eine Taxifahrt kostet um 15,00 US Dollar eine Strecke. Von Panama Canal Yacht Club muß man ein Taxi nehmen, die Strecken sind kurz und die Kosten günstig. Das gesamte Gebiet hinter dem Marinazaun ist eine No go Area. Überfälle und Diebstähle an der Tagesordnung. Taxikosten z.B. vom Panama Canal Yacht Club zur Freezone 1,00 US Dollar. Im Zuge der Vermessung wird ein fünfseitiger Fragebogen abgefragt und vom Vermesser ausgefüllt. Da geht es nicht nur um die Schiffsdaten sondern auch um Ausstattung und Equipment. Ein Signalhorn elektrisch oder mit Druckluft sollte an Bord sein, eine Tröte reicht den Herren nicht. Eine saubere Toilette mit Tür oder zu mindestens mit Vorhang für den Lotsen (Adviser) ist ein wichtiger Punkt im Fragebogen. Ebenso die Fahrtgeschwindigkeit, die einhellig von allen Seglern mit 8 kn bestätigt wird. Eine ehrliche Antwort z.B. 5,5kn kostet zusätzliche Dollars, zur Zeit 450,00! Die Einzigen, die sich über diese internationale Seglereinigkeit wundern sind die Adviser, die die Yachten durch den Kanal begleiten und wissen, das selten eine Fahrtensegleryacht über 6,5 kn fährt. Weiterhin wird geprüft ob die Panamaleinen den richtigen Ausmaßen entsprechen – Länge 38m / Stärke 2,2cm - und im guten Zustand sind. Leinen mit Spliss und Knoten werden nicht akzeptiert. Mit einem Blick auf die Vor- , Achter- und Springleinen ist zu rechnen, denn diese Leinen werden zum Zusammenzurren der Yachten in den Schleusen eingesetzt und haben einiges auszuhalten. Leinen, die angerissen sind oder Schamfilstellen aufweisen, sollten aus eigenem Interesse nicht eingesetzt werden. Gerissene Leinen in der Schleusenkammer und das Chaos ist perfekt. Die Bezahlung Ist alles abgeklärt, ausgefüllt und unterschrieben geht bzw. fährt man zum Bezahlen der Kanalpassage und der Kaution zur Citibank. Öffnungszeiten wochentags zwischen 08:00 Uhr und 14:00 Uhr. In Colon wendet man sich nach dem Betreten der Bank nach links und entdeckt einen eigenen Schalter, eine große Zeitersparnis. Am Einfachsten ist es, die Kreditkarte einzusetzen, und zwar die VISA Card, andere werden nicht akzeptiert. Abbuchung 600,00 US Dollar bis 50ft. 50 bis 80 $850; 80 bis 100 $1100; über 100 $1600. Für die Kaution wird nur ein Slip gezogen, der zu unterschreiben ist. Nach der Passage wird der Slip vernichtet. Alles klar und übersichtlich. Werden die 600,00 US Dollar in bar eingezahlt, haben die Segler die Kaution in Höhe von 850,00 US Dollar ebenfalls in bar hinterlegt. Die nicht genutzte Kaution wird dann per Scheck an die Heimatadresse geschickt. Soll bislang problemlos geklappt haben, ist uns zu unübersichtlich. Auf eine Situation sollte man sich einstellen. Es kann mal sein, das ausgerechnet die eigene VISA Card im Sicherheitsscheck hängen bleibt, wenn plötzlich Summen abgerufen werden, die außerhalb der Gewohnheit sind. In Süd- und Mittelamerika zum Schutz der VISA Card Besitzer nicht unüblich. Eine Mitteilung (Anruf oder eine Email) an die eigene Bank soll diese Problematik außer Kraft setzen. Die Terminvereinbarung und Terminbestätigung Den Transittermin für Segelyachten erteilt die ACP Behörde Marine Traffic Controll – MTC. Für uns Segler ist die Telefonnummer 272-4202 eine magische Nummer und wird wie auf der La Gitana zu beobachten war, täglich angewählt. Kurzer Auszug aus dem Logbuch der La Gitana „Sonntag in der Marina...Der Panamakanal ist 365 Tage 24 Stunden rundum in Betrieb. So können wir auch am Sonntag beim Traffic Scheduler wieder anrufen und wieder nach unserem Transittermin nachfragen. Mit Schrecken hatten wir nämlich heute gehört, dass ein anderes Segelschiff den Termin 3x nach hinten verschoben bekam. Wir wollen den Termin doch früher haben und nicht später! Am Nachmittag rufen wir also gespannt an und bekommen die freudige Antwort vom Scheduler, dass er uns auf den 9. April vorverlegt hat. Bitte was? Den Termin hatten wir doch schon. Wir wollten doch einen früheren Termin! Oh nein, gestern Abend hatte man uns auf den 10. April verschoben und heute wieder auf den 9. April vorgeholt. Das ist doch ein früherer Termin!!“ Eine Änderung in der Terminplanung ist nicht auszuschließen und ohne Agenten muß man selber dafür sorgen, immer up to date zu sein. Eine kleine Anekdote am Rande, die sich im Februar ereignet hat. Eine Segelyacht kreist zum angegebenen Termin auf den Flats und wundert sich, das kein Adviser (das sind die Herren, die von der ACP zur Begleitung der Sportschiffe eingesetzt werden) zu ihnen an Bord kommt. Sie melden sich bei der Cristobal signal station, über VHF 12 und müssen erfahren das ihre Kanalpassage um 3 Stunden vorverlegt worden ist. Diese Yacht hatte einen Agenten, der die Terminänderung nicht weitergeleitet hat. Das Ende vom Lied – neuer Termin und nochmalige Bezahlung der Kanaldurchfahrt . Die Kosten trägt der Yachteigner. Spätestens 24 Stunden vorher sollte die Crew sich erkundigen, ob die angegebenen Zeiten eingehalten werden können. Die Wartezeiten zwischen Vermessung und Transittermin waren 2007 Ende Januar im Schnitt zwei Tage, im Februar 5 Tage, im März 8 Tage und im April 14 Tage. ![]() Kira- Crew (Beate + Detlev) als Line Handler Line handlers, Panamaleinen, AutoreifenMichaela und Volker haben sich gegen die Profis entschieden und Segler als Line handler an Bord geholt. Kanalnovizen! Für die Kira Crew also für Detlev und für mich, eine interessanter Probelauf und für die Texaner Pam und Chuck, Eigner einer Supermaramu und Stegnachbarn eine willkommene Abwechselung. Die Aufgabe: Leinenführung in den Schleusenkammern, beim Zusammenzurren der Yachten zum Päckchen, beim Anlegen an der Übernachtungstonne, beim Anlegen an Pontons. Klinkt einfach und hat trotzdem seine Tücken. Mehr dazu im Abschnitt Kanalpassage. Zur Information die Kosten für angeheuerte Profi line handlers liegen zwischen 70,00 und 130,00 US pro Person, je nach Agent Titos Line handler Jesus, Mike, Erik und Sam sind von dem österreichischem Katamaran „Risho Maru“ angeheuert worden. Die Kosten 70,00 US Dollar pro Person. Peter und Alexandra waren von ihrer Arbeit begeistert. „Plummer hat eine sehr gute Arbeit abgeliefert, die Jungs bekommen 130,00 US pro Person und hätten gerne noch einen Tipp gehabt“ – O- Ton Holger und Gisela von der Gammeldansker, HR 38. Neben den organisatorischen Abläufen kommt dann noch die Verpflegung an Bord nicht nur für die Stammcrew, die sich häufig nur aus zwei Essern zusammen setzt. Jetzt wollen der Adviser und die 3-4 Linehandler auch noch versorgt werden. Die Bordfrau hat jede Menge vorzubereiten, ein Abendessen, ein Frühstück, ein Mittagessen und Snacks für zwischendurch. Da werden im Vorfeld Informationen eingeholt, Erfahrungen und Rezepte ausgetauscht und auf den Yachten geht es zu ,wie in einer Restaurantküche. Kaffee, Tee, Wasser, Saft, Sprite, Cola, Gingerale, nach dem Abendessen ein Glas Rotwein oder Bier und nach der Kanaldurchfahrt sollen die Korken knallen, alles muß im voraus geplant werden. Improvisieren, organisieren, auf der La Gitana hat Michaela diesen Part mit Bravour erledigt. Die Leihgebühr für die Panamaleinen liegen bei 15,00 US Dollar pro Leine. Auf der La Gitana kamen zwei Panamaleinen als Leihgabe an Bord, die anderen beiden waren vorhanden. Die Autoreifen bekommt man über seinen Agenten, über die Line handler und in der Shelterbay Marina liegen sie im Lagerhaus. Eine Anfrage bei Lina im Office und schon wird alles organisiert. Volker hat die Reifen noch in urwaldgrüne Plastikplane gehüllt und mit fingerdicken Tauen zum Aufhängen versehen. Die offizielle Gebühr pro Reifen 3,00 US Dollar. Die Entsorgung nach der Kanaldurchfahrt an der Tankstelle vom Balboa Yacht Club kostet pro Reifen 1,00 US Dollar. Die Kanalpassage Am Montag, den 09.04. 2007 ist es endlich soweit. Morgens regnet es in Strömen und wir holen unser Ölzeug aus dem Schrank. Bei über 30º Grad Ölzeug? Nein Danke! Langärmeliges Hemd ok, gegen Sonnenbrand und die Abendkühle. Meine Segelhandschuhe wandern auch ins Gepäck, ich habe keine Lust auf Handverletzungen. Volker und Michaela laufen auf Hochtouren, die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Keine Terminverschiebung für La Gitana und um 15:30 Uhr gehen Detlev und ich mit kleinem Gepäck an Bord, denn wir wollen zwei Tage in Panamacity verbringen. Pam und Chuck folgen. Kaum sind die Taschen im Schiffsrumpf verschwunden, brummt auch schon der Motor. Volker hat beobachtet, das die deutsche SY Lasse, Allegro 33, die Marina verlassen hat und da wir zusammen geschleust werden, nichts wie hinterher und Leinen los. Ein perfekter Kaltstart. Die Sonne scheint und gemütlich motoren wir durch das Ankerfeld der wartenden Containerschiffe zu den Flats vor dem Panama Canal Yachtclub. Der Southbound traffic startet normalerweise um16:00 Uhr. Southbound ist die Kanalfahrt von Christobal nach Balboa, northbound heißt die Passage von Balboa nach Cristobal. Um 16:30 Uhr soll der Adviser an Bord kommen, genügend Zeit um den Anker zu werfen und die neue Ankerkette zu taufen. ![]() Der Adviser kommt. Um 16:45 Uhr funkt Volker das erste Mal mit der Christobal signal station VHF Kanal 12. „Wir sind auf den Flats und kein Adviser in Sicht.“ Antwort: „Der Adviser kommt um 17:00 Uhr“. Kurz vor fünf geht bei Lasse der Anker wieder auf und sie fangen an zu kreisen. Die amerikanische SY Wanderlust, eine 49 Hunter und das Führungsschiff, im späteren Päckchen, erscheint auch auf der Bildfläche. Volker sehr kommunikativ funkt um 17:15 Uhr wieder mit der signal station. Kurze Antwort, der Adviser erscheint in ca. 20 Minuten. Die SY Nackatcha unter englischer Flagge kreist ebenfalls herum. Beschluß an Bord der La Gitana, Anker auf, wenn der Adviser an Bord ist. Um 17:40 Uhr geht es dann weiter, die Anspannung ist nicht zu übersehen, auf allen drei Yachten Kanalneulinge als line handler. Auf dem Weg zur Schleuse gibt der Adviser Informationen zur Schleusung. und Skipper Volker arbeitet seinen Wunschzettel ab. „Die La Gitana bitte an die Backbordseite der Wanderlust, die Übergabe der Vor- und Achterleinen (die Amel Maramu hat keine Mittelklampe) und bitte, bitte langsame Fahrt in die Schleusenkammer, damit nicht so hart aufgestoppt werden muß.“ Der Adviser nimmt sein Funkgerät, spricht sich mit seinen Kollegen auf den anderen Yachten ab, Thema erledigt. An der letzten Tonne zur Gatunschleuse müssen wir warten, die Containerschiffe haben Vorfahrt. Die Adviser geben die Anweisung die Schiffe zum Päckchen zu schnüren. Wie besprochen Wanderlust in der Mitte, Lasse an der Steuerbordseite und La Gitana an der Backbordseite. Die außenliegenden Yachten haben die Vor- und Achterleinen zu übergeben und das Mittelschiff die Vor- und Achterspring. Das Theater beginnt, auf der Wanderlust sind die Springleinen zu kurz, schnell legen wir Leinen von der La Gitana. Es ist inzwischen stockdunkel und plötzlich beginnt der Tanz, die Yachten schaukeln sich auf, Wellensalat, verursacht durch ein vorbeisausendes Lotsenboot. Die Wanderlust knallt gegen die Seereling der La Gitana, auf und nieder, nur mit Mühe können wir mit Fendern von der Backbordseite das Abknicken der Relingsstützen verhindern. Gleichzeitig tanzt die Wanderlust auf der Scheuerleiste der SY Lasse herum und ein Urschrei von der 3jährigen Lisa ertönt zwischen all den Motorengeräuschen. Es ist Gott sei Dank nichts passiert, sie hat sich nur erschrocken. Unser Containerschiff ist in die Schleusenkammer eingefahren und das Päckchen setzt sich in Bewegung. Diese riesigen Kammern sind 305m lang, 33,5m breit und 26m tief. Das sind die Maße, nach denen die großen Panamax - Frachtschiffe gebaut werden. Die Nacht ist jetzt hell erleuchtet, überall Scheinwerfer, rechts und links vom Päckchen hohe dunkle Mauern, die Herren mit den Pilotleinen sehen ganz klein aus und schon zurrt und zischt es und die dünne Pilotleinen mit der Affenfaust liegt punktgenau auf dem Vor- und Achterschiff. Mit einem Palstek verbinden wir sie mit der Bucht der Panamaleine. Schnell werden die Leinen nach oben gezogen und über die Poller gelegt und von den Linehandlern steif geholt. Die großen Schleusentore schließen sich und das Wasser sprudelt ein. Die Yachten fangen an zu tanzen, der Bug der La Gitana gerät gefährlich nahe an die Schleusenmauer, die Bugstrahlruder von Wanderlust und La Gitana müssen eingesetzt werden. Die Boys von der Lasse hatten ihre Leinen nicht ordentlich dichtgeholt, ein Löwengebrüll von Volker, der Line handler von Wanderlust springt auf die Lasse, greift sich die Vorleine und holt sie mit großem Krafteinsatz dicht. Situation gerettet. Die Stahltrossen des Containerschiffes, die durch die Loks (auch Mulas genannt), gehalten werden, verbreiten einen Sound, wie die Bassgitarren auf einen Rockkonzert. Die Geräuschkulisse ist faszinierend und der Blick auf die Wanderlust auch. Die Mädels sitzen gut gepolstert auf dem Vorschiff und schlürfen einen Cocktail. Auf der La Gitana läuft alles professionell, Chuck und Detlev haben ihre Leinen fest im Griff, Michaela das Ruder und Volker die Videokamera. Wie im Fahrstuhl geht es 12m gen Himmel. Oben angekommen werden die Leinen auf die Yachten zurückgegeben und die Männer wandern mit den Pilotleinen neben uns in die zweite Schleusenkammer der Gatunschleusen. Die Yachten bewegen sich mit 2.4 kn. Die Schleusentore schließen sich, Leinen festmachen, dichtholen Wasser schießt ein, es entstehen reichlich Turbulenzen und alle Kanalnovizen arbeiten ohne Fehler. Das verschnürte Päckchen liegt in der Mitte. Schleusentor auf, Achtung die Schraube vom Containerschiff verursacht einen Wasserwirbel, die Leinen werden nochmals dicht geholt und die Bugstrahlruder eingesetzt, das Päckchen bleibt in der Mitte. Auf in die dritte und letzte Schleusenkammer. Ein Spaziergang locker und gelöst quatschen alle durcheinander und der Adviser sorgt mit Kanal- und Familienanekdoten für das Lokalkolorit. Für heute öffnet sich das letzte Schleusentor, wir sind insgesamt 26 Meter hochgeschleust, um auf das Niveau des Gatun See zu gelangen. Das Containerschiff gleitet in die rabenschwarze Nacht und das Päckchen hinterher. Wir lösen die Verbindungsleinen und steuern unsere Übernachtungstonne im Gatun See an. Tonne erreicht, Leinen fest, Verabschiedung vom Adviser , der sich noch einmal lobend für die gute Zusammenarbeit bedankt. How das hat gut geklappt, keine Schäden am Schiff, keine Verletzungen, keine Nachlässigkeiten, ein Super Teamwork und eine fröhliche Stimmung an Bord. Kühles Bier und zur Stärkung ein köstliches Gulasch der Höhepunkt des Abends. Bis nach Mitternacht hocken wir gemütlich quatschend im Cockpit, über uns ein traumhafter Sternenhimmel mit dem Kreuz des Südens. Pazifik wir kommen! Um sechs Uhr ist die Nacht vorbei, der neue Adviser Amando an Bord, der zweite Teil der Kanalpassage beginnt. Die Luft ist angenehm kühl und die Landschaft in diesem künstlich angestauten Süßwasser See atemberaubend. Die Affen begrüßen den Tag mit Gebrüll und die Vögel geben mit ihrem Gezwitscher eine Galavorstellung. Die Pantry ist eröffnet, Tee und Kaffee wandern an Oberdeck, danach 25 Eier und jede Menge Speck in die große Pfanne und Michaela zaubert Rühreier mit Speck vom Feinsten. Ich jongliere die Teller nach oben und vor großer Urwaldkulisse genießen wir unser Frühstück. La Gitana tuckert gemächlich mit geringer Drehzahl und 6kn durch die betonnten Wasserstraßen, keine Welle, keine Schaukelei, einfach entspannend und wunderschön. Wir unterhalten uns prächtig und unser Adviser ist mittendrin. Wir erfahren, das die erste Adviserin ihre Dienst angetreten hat, das es panamesische Pilotinnen gibt und das der weibliche Anteil an den Universitäten schon bei 25% liegt, die Frauen in Panama drängen ins Berufsleben. Es gibt Infos zur Kanalerweiterung, die in einem Referendum 2006 verabschiedet wurden. Das Erweiterungsprojekt sieht nun vor, parallel zu den bereits existierenden zwei Fahrrinnen eine dritte zu bauen, mit neuen, größeren Schleusen auf beiden Seiten des Landes. 55 Meter breit und 427 Meter lang. Die Fläche von rund vier hintereinander gelegten Fußballfeldern bietet dann jede Menge Platz für Containergiganten und Superschiffe. Ziel des Ausbaus ist es, den Kanal für die neue Generation großer Containerschiffe befahrbar zu machen, die bis zu 10.000 statt der bisher maximal üblichen 4.000 Container transportieren können. Der Panamakanal ist die wirtschaftliche Lebensader des Landes und so wird alles getan, um diese Einnahmequelle am Sprudeln zu halten. Wir haben Zeit und genießen die Aussicht. Der Canal de Panamá erstreckt sich über eine Länge von 81,6 Kilometern und erreicht im 13 Kilometer langen Gaillard Cut seine engste Passage. Dort, wo heute die ausgebaggerte Fahrrinne liegt, musste beim Bau inmitten der kontinentalen Wasserscheide ein bis zu 200 Meter hoher Gebirgszug durchtrennt werden. Heute werden die Bergwände mit Maschinen abgetragen, die Arbeiten zur Kanalerweiterung an dieser Engstelle laufen seit 2003. Die Einschiffdurchfahrt ist aufgehoben, schon jetzt können sich zwei Panamamax begegnen, aber das neue Konzept verlangt noch mehr Breite. Als wir unter der Puente - Centenario durchfahren, können wir deutsche Ingenieurskunst bewundern. Sie ist die zweite Verkehrsader über den Kanal und verbindet Nord- und Südamerika. Das Bauwerk ist 1.100 Meter lang. Die Lasten des 420 Meter langen Hauptbrückenfelds werden von zwei 180 Meter hohen Pylonen aufgenommen. Die 34 Meter breite, sechsspurige Fahrbahnplatte ist 80 Meter über dem Wasserspiegel. Einfach gigantisch, sie ist 2005 eröffnet worden. Wir drosseln die Geschwindigkeit und irgendwann lassen wir uns einfach treiben. Unser Schleusentermin ist in der Pedro- Miguel Schleuse ist für 12:10 Uhr vorgesehen. Die Sonne brennt und der Service für die kalten Getränke (das bin ich) ist im Dauereinsatz. Michaela ist in der Pantry verschwunden und schnipselt die Zutaten für das Mittagessen. ![]() SY Lasse 33ft neben Nackatcha 42 ft Die Pedro - Miguel Schleuse ist in Sicht, Wanderlust und La Gitana, ein Päckchen und Lasse und die englische Yacht Nackatcha das zweite Päckchen und kein dicker Pott. Wir kleinen Segelyachten in der 330m langen Schleuse und abwärts geht es. Alles verläuft routiniert und entspannt, keinerlei Aufregung, selbst die Mädels auf der Wanderlust hat der Ergeiz gepackt und sie liefern eine erstklassige Arbeit ab. Und weiter motoren wir zu Miraflores Schleusen wieder können wir uns Zeit lassen, denn unser Schleusentermin wird zweimal verschoben. Michaela und Volker sind ganz aufgeregt und telefonieren wie die Weltmeister mit der Familie in Deutschland und mit befreundeten Yachties. Die Miraflores Schleusen haben eine webcam, die aufgenommenen Bilder werden live auf der www.pancanal.com veröffentlicht. Alle hocken vor ihren Computern und sollen auf La Gitana achten und ein besonders gutes Bild schiessen, für die eigene website www.seezigeuner.de . Der Adviser spielt ebenfalls mit und informiert die Kollegen für einen Kamerazoom. 13:10 Uhr unser Termin. Mit einem leckeren Nudelsalat und einem kräftigen Gewitterschauer überbrücken wir die Zeitspanne. Die Miraflores Schleusen haben zwei Schleusenkammern. Wir wieder im Zweierpäckchen, diesmal Lasse und Nakatcha vor uns und wieder kein Hochhaus mit den tollen silberfarbenen Lokomotiven. Schade, hätte gern erlebt, wie das so ist, wenn so ein Gigant am Heck einer kleinen Yacht von den Mulafahrern aufgestoppt wird. ![]() Panamakanal Lokomotive Insgesamt sind wir knappe 90m bergab geschleust und haben ein Traumziel erreicht, den Pazifik. Detlev und ich als Besucher, denn mit unserer Kira gehen wir erst im Herbst durch. Die Skipper der La Gitana sind total überwältigt, Freudentränen fließen. ![]() Volker und Michaela – SY. La Gitana In Höhe der Bridge of the Americas wird unser Adviser Amando vom Pilotboot abgeholt. Persönliche Verabschiedung und ein Dankeschön für die gute Arbeit an Bord der La Gitana. Wir müssen noch bis zum Balboa Yacht Club motoren. Dort gehen Pam und Chuck von der SY Helen Louise von Bord und fahren per Taxi zurück in die Shelterbay Marina. Diesel können wir heute nicht tanken, es ist keiner da. Die Reifen entsorgen wir, 1,00 US pro Reifen. Die La Gitana zieht weiter und schließlich fällt der Anker in La Playita. Da knallt dann der Champagnerkorken , Rasmus ein Schlückchen, La Gitana ein Schlückchen und dann erheben wir unsere Gläser und stoßen auf die schönen Stunden der Kanalpassage an. Ein- und Ausklarieren in Panamacity In Panamacity muß wieder national einklariert werden. Ankert man in La Payita ist der nächste Weg die Flamenco Marina. Das Büro der Port Authority befindet sich im ersten Stock des Duty free Komplexes. Nach Vorlage der Schiffspapiere, 2 Crewlisten und der Zarpe Colon – Balboa ist die Einklarierung erledigt. Die Ausklarierung verläuft ähnlich einfach. Zuerst zur Muelle 18 und dort zur Handelsmarine einen Antrag auf die Ausstellung einer Ausklarierung (Zarpe) stellen. Damit zur Port Authority, die dann das Zarpe ausstellt, nach Galapagos oder Marquesas oder Gambier oder Mexico. Für die Immigration gibt es eine Niederlassung am Balboa Yacht Club und eine an der Flamenco Marina. Von La Payita aus ist es ein kurzer Weg zur Immigration auf dem Gelände der Flamenco Marina. Vorbei am Duty free und an der Kneipe, Richtung Wasser steht das kleine Gebäude. Ein nette Dame stempelt dort die Pässe ab. Special: Ein- und Ausklarieren in Colon,
Immigration 1 Kopie Reisepass des Skippers 3 Crewlisten, Customs die letzte Clearance im Original Port Captain zwei Kopien Reisepass Skipper 2 Crewlisten 2 Kopien Schiffspapiere und das Panama Customs Report Document. Kosten: 8,00 US für die Stempelmarken ( 4,00 US Dollar cruising permit und 4,00 für clearing document) und 69,50 US Dollar für das Cruising Permit, Gültig 3 Monate. Eine Niederlassung der Immigration befindet sich rechts vom Panama Canal Yachtclub in einem ziemlich unscheinbarem Gebäude. Die Öffnungszeiten – Montag bis Freitag 007:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Spätere Einklarierung ist im Hauptbüro in der Innenstadt, Calle 11, Frederico Boyd y Melendez, möglich. Wegen der hohen Kriminalität immer Taxifahren, keinesfalls zu Fuß hinlaufen. Als nächsten geht es zur „Autoridad Portuaria“ (port authority) hier wird für Panama einklariert und der Skipper bekommt das Cruising Permit. Das Port Captain´s Office befindet sich im Gebäude der Panama Canal Commision 1105 im dritten Stock. Costums ist ebenfalls in diesem Gebäude. Ausklarieren in Colon bei der „Autoridad Portuaria“ (port authority), hier wird auch die „Zarpe“ für Balboa/ Panamacity ausgestellt. Wer nun meint, das erspar ich mir, erlebt dann in Balboa eine böse Überraschung, hier muß dieses Papier wieder vorgelegt werden und angewandte „Entwicklungshilfe“ klappt nicht immer. Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung Sind die drei Monate Aufenthaltsgenehmigung im Land Panama abgelaufen, besteht die Möglichkeit um weitere drei Monate zu verlängern. In diesem Fall wird ein Visum ausgestellt. Diese behördliche Angelegenheit regelt das Office der Immigration in Colon in der Innenstadt, Calle 11, Frederico Boyd y Melendez. Mitzubringen sind der Reisepass und ein Passfoto, alle weiteren Kopien werden vor Ort gemacht. Zuerst wird ein Antrag auf Erteilung des Visum ausgefüllt, unterschrieben und mit Fingerabdruck abgesegnet. Das mitgebrachte Passbild wird auf den Antrag geklebt. Im nächsten Büro werden etliche Kopien gezogen, Kosten 1,50 US Dollar, zurück ins Office. Abgabe der Kopien und Bezahlung der Gebühren – 15,00 US Dollar Dokumentgebühren, 20,00 US Dollar für die Ausstellung (ohne Quittung). Im nächsten Büro wird ein „biometrisches“ Passfoto angefertigt, das dann in das Visadokument eingelesen wird. Verlängerung des Cruising permit in Colon Die Verlängerung erfolgt bei der Autoridad Portuaria“ (port authority). Panama Canal Commision 1105 im dritten Stock. Wir haben unser abgelaufenes Cruising permit im Büro der Shelterbay Marina abgegeben. Lina erledigt die Verlängerung. Kosten für das Permit 69,00 US Dollar. Christobal / Colon Colon wurde 1850 von Bauarbeitern der Panama-Eisenbahngesellschaft gegründet und nach dem Namen eines der Arbeiter "Aspinwall" genannt. Später wurde der Name in Colon (spanisch für "Kolumbus") zu Ehren von Christoph Kolumbus geändert. In Colon sind nur noch die Busse bunt. Die Grandezza der alten zwei- bis vierstöckigen Holzhäuser ist nur noch zu erahnen. Anfang des 20. Jahrhundert haben hier die US-Angestellten der Panama Railroad Company gewohnt. Wenn ich die Augen schließe und träume, sehe ich die gut gekleideten Damen mit langen Rüschenkleidern, Hut und Sonnenschirm die Straßen runterflanieren, eine auf weißem Leinen gedeckte Kaffeetafel auf den wunderschön geschnitzten Holzbalkonen und ganz viele fröhliche Kinder. Romantik von gestern. Heute quetschen sich Dutzende von Familien in die maroden Kolonialhäuser. Die Realität heißt Armut, die Wohnungen verwahrlost, die Strassen vermüllt. Die Atmosphäre zum Zerreißen gespannt, der tägliche Kampf ums Überleben hautnah zu erleben. Die Mülleimer am Busbahnhof werden nach Essensresten durchsucht und Überfälle am helllichtem Tag sind trotz motorisierter Polizeipräsenz an der Tagesordnung. Colon scheint dem Verfall preisgegeben zu sein. Im Widerspruch die Freihandelszone, neben Hongkong die zweitgrößte der Welt mit Millionenumsätzen pro Tag. Hinter meterhohen Mauern mit bewachten Ein- und Ausgängen ist hier eine Stadt in der Stadt entstanden. Moderne Geschäftshäuser, Marmor-, Glas- und Stahlpaläste, ordentliche Strassen und Fußwege und alles clean. Die meisten Mitarbeiter kommen morgens in privaten Kleinbussen aus Panama City. Supermärkte El Rey im Stadtteil Quartro Alto – 24 Stunden geöffnet - Super 99 in Stadtteil Colon 2000 Die Auswahl ist gut, die durchreisenden Yachten haben hier ihren Grundeinkauf gemacht und die Spezialitäten in Panamacity organisiert. Panamacity Die Millionenmetropole Panamacity ist eine erstaunliche Stadt und ein Schmelztiegel vieler Nationen. Das beobachten wir im Straßenbild und schmecken es in den vielen kleinen Restaurants. Diese Stadt mit dem dynamischem Miteinander von Alt und Neu, von moderner und kolonialer Architektur, von hektischen Geschäftsvierteln und verträumten Altstadtgassen zieht uns immer wieder in ihren Bann. Mit dem Expressbus sind wir von Colon aus in 1,5 Stunden in einer anderen Welt. Wir übernachten im Stadtteil El Cangrejo, nahe der Via Espana . Die Mittelklasse Hotels Milan, Marbella und das Aparthotel Las Vegas Swiss empfehlen wir gerne weiter. Eine telefonische Reservierung ist schwierig, da die Damen und Herren an der Rezeption immer erklären: “Es tut uns leid, wir haben leider kein Zimmer frei“, vor Ort haben wir keine Probleme, einen Zimmerschlüssel entgegen zunehmen. Die Übernachtung im Doppelzimmer ohne Frühstück kostet zwischen 35,00 und 40,00 US$. Der Stadtteil ist relativ ruhig, hat eine große Auswahl an Restaurants und wir können ohne Bedenken auch nach Sonnenuntergang herumlaufen. Für unsere Einkaufs- und Erkundungstouren benutzen wir die buntbemalten Busse und Taxen. ![]() Altstadtbummel Die Altstadt – Casco Viejo – heutiger Stadtteil San Felipe, hat noch nicht den Charme von Cartagena, aber das koloniale Gepräge französischer und spanischer Architektur ist bewahrt und die UNESCO hat sie ebenfalls zum Weltkulturerbe der Menschheit erhoben. Ein groß angelegtes Restaurierungsprogramm ist angelaufen. Die noch verrotteten Straßenzüge und Fassaden ignorierend schlendern wir durch die schmalen Altstadtgassen zur Plaza de Francia mit dem Justizpalast. Von den Treppenstufen an der Plaza spazieren wir über die Bovedas, den alten Festungswall, die Strandpromenade am Pazifik. Die Bovedas erinnern an gruselige Zeiten. Die unter ihnen liegenden ehemaligen Gefängnisgewölbe schickten die Verurteilten in den sicheren Tod durch Ertrinken. Der Seewind sorgt für eine frische Brise, der Blick auf die glitzernde Skyline von Paitilla und die Kanalbrücke Puente de Las Americas für den besonderen Flair. Vorbei am neoklassizistischen Teatro Nacional auf dem Plaza de Bolivar werfen wir noch einen Blick auf die alte Kirche Iglesia de San Francisco mit den Ruinen der ehemaligen Klosterschule. Der "Palacio de las Garzas", Palast der Fischreiher, ist das heutige Wohn- und Amtsgebäude des Präsidenten. Der Mittelpunkt des Casco Viejo ist die Plaza Independencia für die Bevölkerung heißt sie Plaza Catedral. Auf diesem schattenreichen Platz legen wir eine Pause ein und bewundern die Kathedrale. Die weiß getünchten Türme sind mit Perlmutt schimmernden Muschelschalen besetzt, ein fantastisches Muster. Das Panama Kanal Museum -Museo del Canal Interoceanico - ist natürlich Pflichtprogramm. Die wunderschön restaurierten Handelshäuser und Residenzen mit Innenhöfen, Restaurants und eine Vielzahl von Läden mit Kunsthandwerk täuschen nicht darüber hinweg, das in den maroden und verfallenden Häusern, die Ärmsten einen Unterschlupf gefunden haben. Die dunklen und ganz schmalen Gassen sind für uns tabu und ein Besuch bei Dunkelheit auch. Die Einkaufszentren – Shopping Malls Panamacity ist eine Millionenstadt und alle Malls aufzuzählen, sprengt den Rahmen. Die nachstehenden Malls haben wir besucht. Albrook Mall liegt am nationalen Busbahnhof und ist das Einkaufparadies der Panamaer. Auf 380.000m² sind die Geschäfte auf zwei Ebenen verteilt. Es ist die größte Mall Panamas. Multi Centro, Avenida Balboa im Stadtteil Patilla ist einen Besuch wert. Gegenüber vom Multicentro ist der "Baumarkt" "Novey". Hat Einkochgläser mit Schraubdeckel für 1,85 US$ und Aceton! Direkt nebenan ist eine große Farmacia "Farmacia ARROCHA" - mehr ein Drogstore als Apotheke. Dort gibt es Marlboro Light und das für 15 US$ die Stange! Kostet in den Supermärkten 20,55 US$. Im Superkosher (nahe Multicentro) haben wir losen Tee gefunden! Der Supermarkt ist zwar leider teuer, aber man findet Vollkornmehl und eine traumhafte Auswahl an Gewürzen! Centro Comercial Multiplaza Pacific, ist die elitärste Mall und das Aushängeschild der Stadt. Könnte auch in New York, Mailand, Barcelona, Paris, London oder Hamburg stehen. Internationale Nobelmarken präsentieren ihre Waren. Der Supermarkt Riber Smith residiert im zweiten Stock. Die Auswahl an Käse, Schinken und Wurstwaren lockt uns immer wieder her. Das Fleisch ist sensationell gut und es gibt viele Spezialitäten, die es in den anderen Supermärkten nicht gibt. Riber Smith hat internationales Publikum. Tipps und Hinweise Reparaturen, Neuanschaffungen, Ersatzteile, Serviceleistungen, Wartungsarbeiten sind möglich, erfordern viel Zeit, eine ausgezeichnete Planung und ganz viel Geduld. Wir sind schon im Training, denn wir planen und organisieren einen Motortausch. Unser alter Volvo MD 21, Baujahr 1985, generalüberholt 2003, genießt nicht mehr unser Vertrauen. Hier einige Tipps und Hinweise von uns und aus der internationalen Seglerszene. Eine sehr gute Auswahl an Yachtzubehör findet man bei Westmarine – www.westmarine.com . Die Bestellung und Auslieferung erfolgt über Marine Warehouse, Ansprechpartner Arturo Romero. Email: arturo@marinewarehouse.net . Der Service ist perfekt, über Preise sind überschaubar. Lieferzeit, im Schnitt 10 bis 14 Tage. Die Ware wird in den Panama Canal Yachtclub und in den Balboa Yacht Club geliefert. Rund um Kühlschrank und Klimaanlagen: Evans Master´s S.A., info@evansmasters.com , Tel. (507) 232-5406, Diablo, 42 building, Local 4, (neben den Restaurant Yeny), Panamacity Polster, Stoffe für Sonnenschutz, Bimini. ELTAPIZ, Ave. Ancon, Calle H, Panamacity, Tel. (507) 262 – 2334 Metallarbeiten in allen Variationen Metalica Perez S.A. metalica@cwpanama.net, Tel. (507) 227-1352, Calidonia, Panamacity Schrauben, Schläuche, Kleinmaterial DIMAR, Tel. (507) 229 – 144, 229 – 2051 Vista Hermosa, Edificio la Balinera Wartung von Rettungsinsel und Rettungswesten Agencia Naviera Plummer Marine Service, S.A, eplummer10@yahoo.com Cellphone: (507)6674 – 2086. VHF Kanal 69. ICOM – Shopping Mall Alhambra, Local 12B, Panamacity, Tel. (507) 260 – 7144 Wir werden weiter Ohren und Augen aufsperren und diese kleine Empfehlungsliste erweitern. Medizin Kliniken und Arztpraxen sind in den gelben Seiten gelistet. Die hier genannten Privatkliniken sind von Seglern konsultiert und als empfehlenswert beschrieben worden . Die medizinische Versorgung ist ausgezeichnet, die Preise moderat. Eine Vielzahl der Ärzte hat Titel aus den USA und anderen Industrieländern. Die Ärzte sind fast alle zweisprachig, auch in den Krankenhäusern. Stolz sind die Panamaer auf die staatliche Universität, die ein exzellentes Medizinstudium anbietet. Ich selber habe meine turnusgemäße Tumornachsorge im Centro Medicó Paitilla durchführen lassen. Ein Klinikzentrum mit den modernsten Diagnosegeräten, über 100 kompetenten Spezialisten und einer hervorragender Organisation. Bei einem Klinikaufenthalt wird es mit 100,00 bis 200,00 US$ pro Tag teuer. Tel. +507- 265 8800 und 269 5222 – Calle 53 Este und Ave. Balboa. Clinica San Fernando , Tel: (507)229 3800 und 229 2004, Email: elisalew@panama.phoenix.net , ähnliche Ausstattung wie im Paitilla Krankenhaus, der Komfort in den Zimmern nicht ganz so ausgeprägt, viele Spezialisten aus dem Paitilla praktizieren auch hier. Hospital National, Tel. (507) 207 8100. Email: mercadeo@hospitalnational.com , erste Adresse bei den Seglern. Es besteht für den Partner die Möglichkeit, den Krankenhausaufenthalt in einer angrenzenden Suite zu begleiten. Hospital Punta Pacífica Tel: (507)204-8000, www.hospitalpuntapacifica.com Centro Espezialisado y Hospital Pediatrico San Fernando, Tel. (507) 229 3800, Kinderkrankenhaus. Wir wünschen allen Seglern fair winds und bleibt gesund! Wir ziehen weiter, denn es gibt noch viel zu entdecken. Herzliche Grüsse SY Kira von Celle. |
