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Aktuelles aus Griechenland Ergänzungen und Änderungen zum Hafenhandbuch
Almut und Frank Heutgens, Katamaran ALEGRIA
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Dass die geplante Steuer in Griechenland nicht für Boote unter EU-Flagge gelten soll, ist wahrscheinlich mittlerweile bekannt.
Im Hafen Symi liegt eine Kette auf Grund, die man sich schnell im hinteren Teil des Hafenbeckens aufgabeln kann. Sie ist jedoch mit einer etwas stärkeren Ankerwinde durchaus hochzuhieven. Das Restaurant Mythos am Ende des Südkais gelegen, kurz vor der Tankstelle, ist sehr zu empfehlen trotz der gehobenen Preise. Eine Reservierung ist meistens nötig. Auf Nisiros / Mandraki stehen Säulen für Wasser auf dem Kai, es ist aber nicht möglich Wasser zu bekommen. Abends wimmelt es an der Kaimauer vor Kakerlaken. Man sollte so wenig wie möglich Verbindung zur Kaimauer herstellen. Auf Astypalaia / Vathy hält der (Bügel)anker in der Westtecke nicht, in der Ostecke hingegen gut. Auf Amorgos / Katapola gibt es zwei erstklassige Restaurants. The Corner mit einheimischer Küche und die Pizzeria daneben. Auf Schinousa / Myrsini gibt es Wasser am NE-Kai. Qualität unbekannt. Achtung, vor dem Anleger ist es recht flach. Auf Naxos verkehrte früher 1 Fähre pro Woche im Haupthafen, heute während der Saison 12 pro Tag. Das Restaurant Meze auf der Paralia ist zu empfehlen. Auf Rinea / Ormos Schino Nordbucht befindet sich mitten in der Einfahrt ein sehr gefährlicher Felsen 0,50 m unter Wasser. Es ist ein sehr kleiner, unauffälliger Schwimmer darauf befestigt, der aber jederzeit abreißen kann. Im Nordscheitel der Bucht liegen dicht vor dem Strand 2 Überwasserfelsen. Beides ist im Radspieler (4. Auflage) nicht vermerkt, im neuesten Heikell schon. Delos ist montags für Besichtigungen geschlossen. Auf Andros sind die Liegeplätze am Kai sowohl in Batsi, als auch in Gavrion stets voll von Fischern belegt. Deshalb muss man frei ankern und Wasser kann man nur mit dem Kanister holen. Gleiches gilt auch für Porto Rafti / Festland, hier sind es die einheimischen Motorboote, die einem bestenfalls am Wochenende eine Möglichkeit zum Anlegen und Wasserbunkern lassen, weil dann einige von ihnen ablegen. Das Wasser ist trinkbar und kostenlos. Die Olympic Marina / Lavrion ist voll belegt. Bei Starkwind wird man kaum einen Platz bekommen. An Land ist es unglaublich staubig, wenn es bläst, so dass gewisse Arbeiten am Boot nicht auszuführen sind. Der technische Manager ist sehr bemüht, seine Kunden zufrieden zu stellen. Einige Leute vom Personal arbeiten unprofessionell. Die Preise sind hoch. Es gibt kein Restaurant mehr in der Marina. Einen kleinen Einkaufsladen findet man Nahe der Rezeption, ebenso einen gut sortierten Schiffsausrüster. Euböa in Marmari Kostenlos ist das Trinkwasser am Yachtanleger . Auf Kea / Vourkari herrscht überall Nepp. 1 kleine Flasche einheimisches Bier kostet in der Cocktailbar bzw. im Cafe 5,-- Euro. Dafür bekommt man aber kein Glas. Im Limin Orgias hingegen gibt es eine gute, preiswerte Taverne. Bei nördlichen Winden allerdings meiden. In Monemvasia / Peloponnes ist der abgesunkene Steg entfernt worden. Es gibt kein Wasser. Die eingezeichnete Zapfstelle ist nur für das Rettungsboot vorgesehen. Die Zweite bei Heikell eingezeichnete existiert nicht (mehr). In Gytheion / Peloponnes wird das längsseits Liegen zu recht von der Coast Guard nicht geduldet. Trinkwasser gibt es kostenlos am Kai. Ein sehr langer Schlauch liegt bereit. Es gibt nur wenige Möglichkeiten die Heckleinen zu befestigen. Zeitweise starker Schwell. Im Limin Kagio bzw. Porto Kayio /Peloponnes hält der Anker in der Südbucht kaum hinreichend. In der Nordbucht schon, man sollte wegen des geringen Platzes eine lange Heckleine ausbringen. Die Westbucht ist bei östlichen Winden sehr schwellig und macht das Liegen nahezu unmöglich. Wenn man ruhig schlafen will, bietet sich nur die Nordbucht an. Im Ormos Limeni / Peloponnes wird man in der Südbucht vor dem Ort kaum einen Platz bekommen, da es dort voll ist mit einheimischen Moorings. Vor dem Strand im Osten ankert man auf gut haltendem Grund. Selbst bei leichten auflandigen Winden gibt es hier kaum Schwell. In der Marina in Pylos / Peloponnes hat sich seit unserem ersten Besuch vor 11 Jahren von Malta kommend nichts geändert. Die Marina ist unfertig, das Umfeld ist schmutzig, es gibt weder Wasser noch Strom, das Meerwasser riecht zeitweise übel. Diesel ist per LKW zu bekommen. Auf Zakynthos erhält man im Haupthafen Diesel per LKW. Wasser bekommt man gegen 18:00 Uhr vom Wassermann, der die Zapfstellen aufschließt. Das ist aber kein Trinkwasser. Trinkwasser gibt es nur vom Tankwagen gegen horrende Bezahlung. Der Fahrer lässt aber mit sich handeln. Das Wasser vom LKW ist leicht rostig. Kephallinia im Hafen Poros Kostenloses Trinkwasser. Die Zapfstellen sind an den Laternen befestigt. Der rege Fährbetrieb lässt es hier etwas unruhig werden. Die Fähren verursachen wenig Schwell, aber viel Lärm u. a. durch die mit laufendem Motor wartenden LKW. Sollte man nachts wegen auflandigen Windes hier weg müssen, hat man schlechte Karten. Eine Fähre bleibt über Nacht und versperrt die Ausfahrt. Als eventueller Fluchtweg bleibt dann nur der Weg über Heikells eingezeichnete Untiefe. Die Existenz dieser Untiefe bezweifle ich allerdings, da ich gesehen habe, dass mehrere Jachten mit Tiefgang dort durchgefahren sind. Auf Ihaka / Phrikes ist der Schwimmsteg defekt und unbrauchbar. Er hat keine Landverbindung mehr. Somit gibt es auch kein Wasser und Strom, auch nicht am Betonkai. Assos auf Kephallinia ist für Jachten kaum nutzbar. Der Grund besteht zum größten Teil aus hohem Seegras und dort, wo Sand ist, liegen die Moorings der Fischer. Achtung, es gibt mehrere abgesoffene Mooringbojen knapp unter Wasser. In Porto Spilia auf Meganision bekommt man Trinkwasser vom Wassermann gegen Bezahlung aus den Schläuchen an den Liegeplätzen der Taverne. Der Service des Restaurantchefs und seines Personals ist spitze. Sie bringen sogar die Boote der Charterer in Sicherheit, während diese spazieren gehen. Das Essen ist gut und preiswert. Sehr zu empfehlen! Die Sperrgebiete auf Korfu und am gegenüberliegenden Festland südlich von Albanien müssen offensichtlich nicht mehr beachtet werden. Ob die Verordnung offiziell aufgehoben ist, war nicht zu klären. Zumindest hält sich niemand daran. In Sagiada im Sperrgebiet unterhalb Albaniens gibt es eine Hafenbehörde. Der Beamte bat uns freundlich in sein Büro, nicht aber um uns aus dem Sperrgebiet zu verweisen, sondern um unser Transitlog zu stempeln. Er teilte uns mit, dass wir 10 Tage bleiben könnten. Die erste Taverne von Bord kommend ist sehr gut. Es gibt keine Einkaufsmöglichkeiten in Hafennähe. Die Bucht Pagania im Sperrgebiet lohnt keinen Besuch. Sie ist zugepflastert mit Fischzuchten. Gouvia Marina auf Korfu Das Wasser an den Liegeplätzen ist kein Trinkwasser. Dieses gibt es nur gegen Bezahlung an der Tankstelle. Die Marina berechnet keine Preisaufschläge für Katamarane und Trimarane und gibt TO- und CKA-Mitgliedern 10% Rabatt. Somit ist sie zumindest für Multihuller die deutlich preiswertere Alternative zu der Marina auf Levkas. Diese berechnet für Kats 50% Aufschlag und gibt keine Rabatte. Unmittelbar an der Gouvia Marina befindet sich der Ort Kontokali. Hier gibt es viele Restaurants, auch einige wirklich gute, z.B. Harry's und Takis. Ein großer, griechischer Supermarkt neben mehreren kleinen bietet beste Einkaufsmöglichkeiten. Lidl ist 2 Busstationen außerhalb neben einem Profi-Baumarkt zu finden. Die Marina Levkas ist sicher die neuere und schönere, aber für Korfu spricht u. a. auch die bessere Fluganbindung. |
