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Achtung Korsika

von Hans Kleiner SY Malibu III
E-Mail: hanskleiner@bluewin.ch

Aktuelle Info (Juni 2010)

Nochmals zurückkommend zu meiner Versicherung Yacht Pool, die hat es herum geschoben, Schubladisiert mir später mitgeteilt es gehe sie nichts mehr an nun sei die Mannheimer Versicherung Schweiz zuständig. Da kam wieder ein Experte für Besprechungen, er war sehr zuvorkommend. Wieder kam die Mannheimer am Bodensee und wollte mir nur einen fünftel vom Schaden bezahlen, dann ging es wieder über die Mannheimer in Zürich, ein hin und her, bis ich mit einem Anwalt drohte, dann hat es endlich geklappt, dass ich wenigstens die Hälfte ½ des Schadens ausbezahlt bekommen habe.

Das Ganze ging über zwei Jahre. Solche Versichrungen sollten sich schämen solche Praktiken an zu wenden. Yacht Pool und alle die mit der Mannheimer zusammenarbeiten, durften meine Yacht nicht mehr Versichern.

Nun zum Hafen über diese Schweinerei, mussten der Hafenkapitän und der Bürgermeister den Hut nehmen und es wurde neu gewählt, die nun zu unserer besten Zufriedenheit alles zum bestem machen. Heute kann ich den Hafen mit gutem Gewissen empfehlen. Sie werden jetzt von allen Angestellten sehr freundlich beim Anlegen begrüsst, sollte es nicht der Fall sein bitte melden Sie es mir, ich werde es sofort ändern.

Im Hafen von Port Taverna, eine Antriebswelle 35mm und ein Propellerblatt wird einfach durch das Alter an zwei Stellen verbogen??? Die Meinung des Hafenkapitäns!!! Uri Geller lässt Grüssen.

Habe mein Boot 3 Wochen zuvor per Telefon für Antifouling angemeldet. Es klappte alles bis ich im Slip drin stand und auf den Travellift wartete, der dann auch kam, wir schoben unser Boot zu den Gurten die aber zu weit auseinander standen viel zu weit von den Marken weg. Der Travelführer meinte er dürfe nicht bei den Marken heben sonst falle das Schiff nach hinten herunter, ich sagte zu Ihm er solle zwei Seile eins links eins rechts mit den Gurten verbinden, dann könne er etwas nach hinten verlängern, das wollte er auch nicht . Er hob es einfach hoch natürlich am Propeller und das dreimal, das 4.mal hatte er Glück und hob hinten am Propeller noch weiter weg von den Marken. Ich reinigte das Boot am ersten Tag konnte aber nichts feststellen. Am zweiten Tag strich ich das Antifouling und dann kam’s wieder ins Wasser. Am nächsten Tag gab die Bilge Alarm, dachte mir noch nichts dabei, an den darauffolgenden Tagen kam der Alarm wieder, wieder Bilge leeren.

Nun kontrollierte ich alle Wasserleitungen aber alle, auch die Stopfbüchse. Es vergingen 14 Tage da kam das Malör zum Vorschein. Habe den Motor angelassen da spritzte das Wasser bei der Stopfbüchse richtig raus, mit der Fettpresse drückte ich wieder Fett zu der Welle kein Erfolg, nach einer Stunde habe ich das ganze abgebrochen, auch hinten beim Stevenrohr um den Gummi lief Wasser (kleiner Rinnsal). Wir gingen zum Hafenkapitän und meldeten den Schaden. Welle krumm Wassereinbruch beim Gummi Stevenrohr. Er meinte wir seien im Hafen aufgefahren und selber Schuld was wir uns nicht bieten liessen. Die Capitainerie hob uns wieder raus und zwar schon wieder am Propeller es ging wieder nach unten und dann wieder am alten Ort weit von der Marke weg. Seit Mitte Mai steht nun das Boot im Hafen aufgebockt, Versicherungen angemeldet. Wir mussten ja nach Hause. Wir haben einer gut bekannten Firma den Auftrag gegeben uns einen Kostenvoranschlag zu senden, nach ca. zwei Monate kam eine Offerte mit total falschen Angaben über Schiff und Welle, er hatte den Propeller richten lassen und eine billige neue Welle erhalten, kein Original, und zwar ohne das wir ihm je ein o.k. zur Reparatur gaben.

Im Juli gingen wir wieder zu unserem Schiff zuerst für drei Wochen daraus wurden 5 hatten dann nach vielen Telefonate endlich einen Experten von unserer Versicherung an Bord der uns gleich mitteilte das die Capitainerie für den Schaden aufkommen müsse infolge falschem anheben. Am gleichem Tag nach dem Expertenbesuch gab es ein fürchterliches Gewitter mit Blitzeischlag, wir standen, meine Frau und ich, im Cockpit unter dem Dach es war nur noch Feuer um uns herum, wir standen wie gelähmt bis uns der Nachbar vom Motorboot zurief, sie beide haben gleich gesehen wie der Blitz einschlug und sich überall verteilte. Konnte bei einigen Geräten ein Defekt feststellen, den Motor konnte ich bis Mitte November nicht laufen lassen da sich die Versicherungen noch streiten wer Bezahlen muss. Es wurde auf meine Bezahlung hin repariert und sollte am 18 November ins Wasser kommen. Bin nun zum 3. Mal unterwegs nach Port Taverna, und um den Motor zu starten, so dass man alle Geräte kontrollieren konnte. Angekommen im Hafen stand das Boot am falschen Platz, musste zuerst um parkieren, o Schreck die zwei neuen Festmacher an den Mooring ketten sind entwendet worden musste nun die alten nochmals nehmen.

Der Hafenkapitän der mein Boot Schrothaufen und Ruine nannte fuhr auch mit und wusste nicht vor Blödheit welcher Platz das meiner ist. Musste nun feststellen, dass der Mechaniker den Ersatz Keilriemen vom Wellengenerator vergessen hat zu montieren. Er darf nun wieder alles demontieren. Die alten Teile bis auf Welle und Propeller wurde alles weggeworfen gegen meine Worte, er müsse alles mir übergeben. Da mir Meteo Consult einen grossen Sturm voraus gemeldet hatte, der auch mit 12 Bft. kam, war ich bereit jeder Zeit zu handeln, so etwas habe ich noch nie erlebt. Am 29 Oktober hat unser Experte die Expertise geschrieben die wurde dann dem Experten gesendet der es auf Deutsch Übersetzen musste.

Am 18. November, nach einem Telefon mit meiner Versicherung, bekam ich die schriftliche Expertise. Da meine Versicherung schon lange von mir Rechnungen bekommen hatte sollte ich wieder eine zusammen Stellung machen, für den Experten, den ich nach einem Computer Absturz an beide gesendet habe. Es ist beeindruckend das eine Welle und Propeller auswechseln, Dauer normal ein Tag, über sage und schreibe 9 Monate geht und das Boot ist immer noch nicht bereit den Hafen zu verlassen. Schande für den Hafenkapitän und der erste Mechaniker die beide gelogen haben und die Versicherung die alles Schubladisiert hat. Hoffe nun dass der Blitzeinschlag unbürokratisch erledigt wird, der nicht passiert währe, wenn das Boot im Wasser gelegen hätte, da die Bestätigungen auch vorliegen. Möchte wenn möglich Ende März Anfang April mit dem Segeln beginnen wen endlich alle Arbeiten abgeschlossen sind.



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Letzte Änderung / Last change: Montag, 21. Juni 2010