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Marina in Mindelo- Kapverden
von Dr. Uwe Roske
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Unsere Überfahrt von den Kanarischen Inseln in die Karibik hatten wir als Direktfahrt ohne Stopp geplant, da unser Wissenstand (Jimmy Cornell) war, dass man auf den Kapverden außer Diesel nichts bekommt und deswegen bei einem Zwischenstopp dort nur die Vorräte verbraucht würden, die man eigentlich für die Überfahrt braucht.
![]() Dann allerdings erfuhren wir von einer neuen Marina http://www.marinamindelo.com/ in Mindelo (Sao Vicente). Diese Anlage muss man als europäisch bezeichnen: deutsche Unternehmer (davon ein Techniker, der als Marinaleiter fungiert) haben die Marina aufgebaut mit "normaler" Stromversorgung. Wasser wird nach Verbrauch berechnet, kommt aus einer Entsalzungsanlage der Insel und ist einwandfrei. Einen Yachtausrüster im eigentlichen Sinne gibt es nicht, aber Kai (der Marinachef) betreibt einen kleinen Laden, in dem man bei etwas Glück durchaus einige Dinge erhalten kann, die man für eine Reparatur benötigt. Es gibt technisches Personal, das auch Unterwasserarbeiten erledigt. ![]() Tankstelle. Kosten im Januar 2010 für ein 43 Fuß Schiff etwas unter 40 Euro pro Nacht. Es gibt Supermärkte und einen Gemüsemarkt. Der erste Eindruck schien zu bestätigen, dass man wohl am besten bald weiterfährt, bevor die Vorräte aufgebraucht sind. Aber nach einigem Suchen waren dann doch plötzlich Apfelsinen, Bananen, GrannyÄpfel, Möhren in guter Qualität und auch Menge zu erhalten. Das (tiefgefrorene) Fleisch war für uns etwas zäh, aber auch da kann sich wohl noch Einiges tun. Es gibt H-Milch und Yogurt, beide aus Deutschland. ![]() Der Vorteil: Man benötigt nicht mehr drei Wochen (oder länger) für die Atlantiküberquerung, sondern kann sich die Reise bequemer einteilen. |