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Weltumseglung 'Enigma of Wight' (NL, Centurion 40): 2001-2008

von Jelle de Vries, Kat "Enigma of Wight"
E.Mail: jellejandevries@gmail.com

enigma-crew.jpg 303x347 Weltumseglung 'Enigma of Wight' (NL, Centurion 40): 2001-2008

Obwohl die 'Enigma of Wight' am Moment (Juli/August) von die Azoren nach Holland segelt, hat sie die Weltumseglung vollbracht. Deswegen eine Nachricht.

Die totale Reise von Abreise von Malta, bis Endpunkt in Holland wird etwa 7 Jahre und 4 Monaten brauchen. Dabei werden total mehr dann 53.000 Meilen gesegelt. Die Meilen wurden mit dem Maxsea-Logbuch festgelegt.

Die durchschnittliche Geschwindigkeit war etwa 4,5 Knoten, obwohl Enigma ein schnelles Schiff ist. Aber auf fast alle Passagen hatten wir mehrere Tage kein Wind, und dann geht die durchschnittliche Geschwindigkeit schnell nach unten. Auf dem offenen Ozean haben wir nur einmal motort, in die Gegend von Darwin, wo es in September dauerhaft kein Wind gibt. Durchschnittlich haben wir die Motor 150 Stunden pro Jahr benutzt.

Auf dem offenen Ozean hatten wir (bisher....) nur zweimal mehr als 50 kn Wind. In die Gegend von Osterinsel und an die Küste von Namibia. Aber keine wirklich hohen Wellen, so gab es kein Problem. Die Sturmfock, Parachute, Treibanker usw. haben wir nie gebraucht.

enigma01.jpg 303x441 Die erste Jahre hat es viele Probleme gegeben. Mit die Autopiloten (jetzt der vierte Computer), Windgenerator (einmal total erneuert, 2-Mahl neue Elektronik usw.), und allerhand andere Sachen (inklusive die Windsteuerung). Dass war für mich das Schwierigste. Nicht die Nachtwache oder dass Wetter, aber um sich daran zu gewöhnen dass viele Sachen ständig beobachtet müssen wurden, und manche Sachen ständig kaputt gehen. Dass hat die erste Jahre viel Segelvergnügen gekostet. Und ich glaube, dass dies bei vielen Seglern der Fall ist, Mann erwartet dass nicht in dieser Häufigkeit.

Aber ich muss auch sagen, dass die Sachen sich verbessert haben. So hat mein Autopilot der ständig kaputt war. Seit 2 Jahre gab es kein Problem mehr und dass gilt auch für den Windgenerator. Teil davon ist, dass sich die Wasserdichtheit bestimmt verbessert hat. So würde ich jetzt eine VHF mit der Anzeige 'Waterproof' auch in Regen benutzen. Vor 5 Jahre habe ich dass getan und konnte nachher dass Wasser hinter dem Display sehen.....

Auch auf das Flach von anti- Kollision hat sich viel verbessert, so wurde ich jetzt nicht mehr ohne AIS-transponder segeln.

Ein paar Mal haben wir fast dass Boot verloren. In Lautoka (Fiji) mit dem Kiel aufs Riff, in Danger Bay (!!!!) Süd-Afrika fast auf einen Rock ,der nicht auf die Karte steht, und in Fakarava (Französisch Polynesien) hat es plötzlich sehr starke westliche Wind gegeben. Eine Katamaran ist dann sehr schnell gesunken, Totalverlust, und viele hatten schaden (viele Beiboote waren verloren). Und auch auf Chesterfield Reef gab es sehr starke unerwartete winde, wobei uns Ankergeschirr usw. beschädigt wurde. Wir hatten Glück, in Holland sagt Mann: Ohne Glück segelt niemand Woll......

enigma02.jpg 303x272 Die schönsten Orte: Oster Insel und Pitcairn, sehr gut gefallen: Neu Zeeland (dreimal besucht), Französisch Polynesien (1 Jahr geblieben). Aber jeder Platz hat seine eigene speziale Atmosphäre mit plus und minus, und kein Ort hat uns wirklich schlecht gefallen. Auch nicht z.B. Colon-Panama oder Durban in Süd Afrika. Obwohl Dakar-Senegal nicht so toll war.

Und wie geht es weiter: Dass Boot wird in Holland zum Verkauf angeboten (Interesse ?: jellejandevries@gmail.com), so jetzt wird poliert und lackiert. Ich werde wahrscheinlich die nächste Jahre in Perth-Australien leben, hab aber vor nochmals eine Weltumseglung zu machen.

Zum Schluss vielen Dank an alle bekannten, Freunde und Stützpunkte, die unsere Weltumseglung zu ein Erfolg und Vergnügen machten.

Jelle de Vries und Crew.



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Letzte Änderung / Last change: Freitag, 18. Juli 2008