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Achtung Reisende nach Argentinien!
von Rene Haenggi, SY "SVENYA"
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In Anbetracht verschiedener Vorkommnisse in den letzten Monaten, Aufbringung einer Segelyacht mit 2 Tonnen Marihuana in Uruguay sowie Entdeckung verschiedener Langzeitsegler die sich während längerer Zeit illegal in Argentinien aufgehalten haben, hat die Argentinische Behörde die Kontrollen drastisch verschärft. Sie machen regelmässig und überall Kontrollen. Bei der geringsten Unstimmigkeit kommt das Schiff an die Kette oder der Skipper hat 24 Stunden Zeit das Land zu verlassen.
Wie immer in solchen Situationen werden die Ausführungsbestimmungen nicht überall einheitlich angewandt und umgesetzt, deshalb gilt grundsätzlich folgendes: Einreise
Wichtig: Es kann passieren dass ein Beamter der Prefectura sagt der Gang zur Aduana sei nicht erforderlich. Glaubt ihm nicht, denn der Beamte wird im Nachhinein seine Aussage nicht bestätigen und man hat riesigen Ärger. Der Gang zur Aduana ist zwingend. Ganz neu Bei jedem Standortwechsel, neue Marina oder Hafen, muss man sich bei der Prefectura und sofern vorhanden Aduana mit dem „Formulario del Rol“ an- und abmelden. Der Stempel der Abreise vom letzten Ort wird peinlich genau kontrolliert. Eventuell werden zusätzlich Kopien der übrigen Papiere verlangt. Aufenthaltsverlängerung Personen: Der einfachste und billigste Weg, man geht mit der Fähre für einen Tag nach Uruguay und bekommt bei der Rückkehr weitere 90 Tage Aufenthalt. Schiff: Vorsprechen bei der Aduana die je nach Lust und Laune des Beamten den Aufenthalt zwischen 3 und 8 Monaten verlängert. Schlussbemerkung Die neue Situation in Argentinien haben wir Langzeitsegler uns selbst eingebrockt. Zu viele schwarze Schafe sind in den vergangenen Jahren der Behörde auf der Nase rumgetanzt. Beleidigte und nicht respektierte Beamte reagieren hier genau gleich wie in unserer Heimat. Anmerkungen Ich habe soeben den Bericht " Achtung Argentinienreisende" der von SY Svenya stammt gelesen . Nur damit wie alle die selbe Sprache sprechen: Wenn so ein Bericht ins Internet kommt, sollte auch gesagt werden das es alle die genannten Vorschriften es schon immer gegeben hat und das, wenn man zu Gast in einem Land ist, sie zu respektieren hat und nicht nach dem Versuch einige dieser Vorschriften auszuweichen oder bewusst zu ignorieren dann ein grosses Thema daraus macht als hätte es diese Vorschriften nie gegeben . Ein zweiter Punkt ist das Verhalten und Benehmen den Beamten gegenüber , und da sollten sich die Autoren des Berichtes auch belehren lassen . Beamten gibt es auf der ganzen Welt und auf der ganzen Welt weiß man das der Umgang mit Ihnen nicht immer leicht ist , wenn man es nicht für nötig hält sich beraten zu lassen (z.B. vom Stützpunkt ) und sich dann selber Allesbessewissend auf den Weg macht, dann meine Damen und Herren wie überall auf der Welt sitzt man ganz tief im Dreck. Die Beamten sind keine "Holzköpfe" und die Luft in den Marinas empfindet man plötzlich nicht mehr so rein wie Dazumal weil nach Abwesenheit eines Jahres sich die Umstände geändert haben . An stelle ein Bericht mit"ACHTUNG" zu titulieren finde ich es der Realität entsprechend angebrachter ihn als "ZU BEACHTEN" oder "RATSAM" zu titulieren. Währe auch ratsam das die eventuellen "Argentinienreisenden" sich vor der Reise in so abenteuerliche Gewässer mal beim Stützpunkt melden und anfragen was es so Neues unter dem Himmel dort gibt . Wenn man irgendwohin in Ferien fährt, wird doch normalerweise auch alles sehr genau und akkurat recherchiert. Danach mit beleidigter Miene über ein Land oder seine Beamten sich auszulassen ist, meiner bescheidenen Meinung nach, eine lamentable Einstellung die nicht den Welteisenden gebührt. Nicht umsonst bitten und flehen wir, man möge sich bei uns rechtzeitig melden damit wir den Seglern rechtzeitig beistehen und behilflich sein können . Keiner von uns möchte sich in die Planung oder den Ablauf des Lebens der Mitglieder einmischen , NUR rechtzeitig helfen wollen wir und nicht danach die Scherben einsammeln oder sogar Unfreundlichkeiten erdulden müssen. Ich bin schon immer zu erreichen gewesen und habe IMMER mein Bestes gegeben aber wenn man sich bei mir nicht meldet oder bei Nacht und Nebel verschwindet, kann ich auch nicht behilflich sein , und hege auch keinerlei Verantwortungsgefühle denjenigen gegenüber die so handeln. In der Hoffnung mich klar ausgedrückt und sie nicht belästigt zu haben verabschiede ich mich mit freundlichen Grüssen . Gustav Hardt stellvertr.. Stützpunktleiter TO Buenos Aires + Mar del Plata , Argentinien , Südamerika |