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Cabedelo, Jacaré, Brasilien

von Ute und Wilfried Wilke-Richert, SJ "Morgane"
e-Mail:

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Familie Wilke-Richert von der TO-Yacht MORGANE mit Freund Alfredo Gomes am Cabo Branco, dem östlichsten Kap Brasiliens nahe Joao Pessoa.
Zwischen Natal und Recife bietet sich im Nordosten Brasiliens Cabedelo als Einklarierungshafen für Atlantiküberquerer an.

Ruhige und sichere Ankerplätze gibt es im Rio Paraiba vor Jacaré. In diesem Küstenabschnitt weht der Wind zwischen November und März überwiegend aus Ost bis Nordost selten mit mehr als 15 Knoten. Das Fahrwasser im Rio Paraiba ist gut betonnt (IALA System B: grüne Tonnen bei der Einfahrt an backbord). Das neue Silogebäude ist eine gute Ansteuerungshilfe. Der 15m hohe weiße Leuchtturm Pedra Seca (FlW (3)10sec) steht am Nordende der vorgelagerten Riffe.

Das Fahrwasser beginnt eine knappe Meile NNW davon. Die Einfahrt ist schmal, aber mit 8m ausreichend tief. Mit quer laufender Strömung ist zu rechnen. Die Tidenströmung im Rio Paraiba kann bis zu drei Knoten betragen. Von der Position 06°56.35´S 034°48.8´W kann man die erste grüne Fahrwassertonne Nr. 2 (06°56.28´S 034°48.93´W) ausmachen. Der Tonnenstrich verläuft ca. zwei Seemeilen in südwestlicher Richtung. Bei 06°57.25´S 034°50.52´W kann man in Richtung Kaimauer eindrehen, an der entlang es in ausreichendem Abstand weiter geht. Auf querende Fähren und Fischerboote muss man achten.

Hat man Kaimauer und Fähranleger passiert, hält man sich etwa in der Mitte des Flusses auf 4m Tiefe. Bei 07°01.46´S 34°51.45´W ist das Mooringfeld bei Jacaré zu erkennen. Jetzt hält man sich südlich. An Steuerbord wird es schnell flach. Bei 07°02.36´S 034°51.45´W hat man das Mooringfeld der Cabedelo Nautica Ltd. (CNL) erreicht. Diese kleine Werft wird von Brian Stevens geleitet, der bemüht ist, den Seglern in allen Lebenslagen zu helfen. Falls keine Mooring frei ist, kann man an den Rändern des Mooringsfeldes ankern. Wegen der Tidenströmung schwojen die Jachten um 360°.

Der Ankergrund ist Schlick über hartem Sand. Direkt vor CNL gibt es einen Dingi-Schwimmsteg. Bei CNL gibt es eine Dusche und eine Trinkwasserzapfstelle. Einen Supermarkt gibt es in Intermares, 20 Minuten Fußweg (Taxi ca. 5 R$). Zum Einklarieren muss man mit Zug oder Bus nach Cabedelo fahren. Dazu geht man die Strasse rechts vom Dingisteg Richtung Osten. Vor den Bahngeleisen geht es links zum Bahnhof. Geradeaus weiter geht's zur Kreuzung mit der Schnellstraße BR 230. Auf der gegenüber liegenden Seite halten die Busse nach Cabedelo auf Handzeichen (1,60 R$ = 0,60 Euro). Man fährt bis zur Endstation: Porto. Innerhalb des abgesperrten Hafenbereichs befindet sich die Policia Federal.

Dort bekommt man das Visum. Im Gebäude gegenüber ist das Zollbüro (Receita Federal). Hier wird die Einfuhrgenehmigung fuer das Boot ausgestellt und die Zollerklärung abgegeben. Die letzte Station ist das Büro des Hafenmeisters (Capitania dos Portos) gegenüber dem Hafeneingang. Wir hatten nur mit freundlichen Beamten zu tun, die alles zügig und kostenlos erledigten.

Mit der ec-Karte kann man an den roten Geldautomaten der banco24h (z.B. im Supermarkt Hiperbompreco an der BR 320 nach Joao Pessoa) bis zu 1.000 R$ abheben. Bäckerei, Supermarkt und Post gibt es an der BR 230 - Kreuzung. Internetzugang gibt es in der Werft von Brian Stevens (CNL). Den TO-Stützpunktleiter Christoph Lapawa trifft man im ehemaligen Hotel „Pousada Orca“ 200m vom Liegeplatz auf der rechten Strassenseite;
E-mail: chrislapawa@gmail.com, movil: 00 55 83 9909 2508.




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Letzte Änderung / Last change: Samstag, 29. Dezember 2007