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Passatsegeln im Südatlantik.von ST.Helena-Brasil/ Fernando Noronha/ Fortaleza.
SY Sonnenschein| Ingrid und Timm Pfeiffer
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Wer hat schon die Gelegenheit 2x in einem Jahr den Südatlantik zu
überqueren? Im Mai 05 halfen wir unserem Freund Carlo von der Sy Escara ,dem nach einem schweren Zusammenstoss mit einem Fischerboot am CAPE HOPE die Crew ausgefallen war, sein Schiff von Kapstadt über St. Helena nach Salvador zu überführen. Und jetzt nach einem 3 monatigen Heimataufenthalt im Hamburg, in dem wir uns nach 8 Jahren auf See wieder ein zuhause schufen, segelten wir unsere einsam in Kapstadt im RCYC zurück gelassene SONNENSCHEIN schliesslich auch noch über den Südatlantik. ![]() ![]() Wieder besuchten wir St. Helena für einige Tage, statteten Napoleon einen Besuch ab und setzten unser Ziel diesmal auf NO-Brasilien/Fortaleza ab. Vergleicht man die beiden Reisen, so bestätigt sich eindeutig die Erfahrung unserer Vorgänger, dass die Stärke und Kontinuität des Passatwindes die Überquerung des Südatlantiks für die Monate Nov. bis bis März besonders begünstigt. Mussten wir im Mai /Juni zeitweilig auf unserem Weg nach Salvador wegen fehlenden Windes noch motoren und waren wir in Salvador nicht enden wollenden tropischen Regengüssen ausgesetzt, so führten uns später im November unsere Passatsegel ohne wesentliche Änderung der Segelstellung von Cape Town über ST. Helena und Fernando de Noronha nach Fortaleza. Traumsegelwetter war angesagt und unsere Windsteueranlage PACIFIC PLUS sorgte unter nur geringen Korrekturen für einen stets beruhengenden Kurs UND stets volle Batterien. Da unser Bruder Onno uns begleitete, schufen wir eine bequeme Wacheinteilung: Nachts 4 3 - 4 Stunden, tagsüber 3 4 3 3 Stunden. Wer nachts die "Hundewache" mit 3 Stunden hatte, musste tagsüber die Mittelwache übernehmen und das Mittagessen machen. Die Zeit lief wie in Flug. Viel wurde gelesen und über "Gott und die Welt" diskutiert. Unser tägliches Wetter erhielten wir über Intermar und die grib-files. Von unseren täglichen Positionsmeldungen , die der "HAM" über winlink oder Intermar abgeben kann , möchten nun wir dem Leser einige "leicht" ergänzte Kostproben geben( www.winlink.org...positionreport oder www.intermar-ev.de anklicken, Rufzeichen z.B.DL2XAT eingeben): TIME: 2005/12/11 LATITUDE: 15-18.00S LONGITUDE: 007-00.00W COURSE: 292T COMMENT: 5.-10.12.05 St.Helena. Heute wieder auf See. Wenig Wind, aber Sonne. Wir müssen uns erst wieder einleben. Haben einen herrliche Goldmakrele verloren. Sch…
![]() herrliches Segeln im Passat. Beide Vorsegel sind ausgebaumt. Südost 15. Weiter beste Stimmung an Bord. Bild 3 TIME: 2005/12/20 COURSE: 294T COMMENT: 7 Süd, in der ITCZ?, 100% Wolken, 30KTS seit gestern. Fcst 15KTS.. Das Schiff schaukelt mächtig. Onno hat da vorne im Vorschiff nur wenig Schlaf. Auch beim Frühstückmachen flucht er leicht vor sich hin. TIME: 2005/12/21 LATITUDE: 06-00.00S LONGITUDE: 027-00.00W COURSE: 293T COMMENT: flauer Wind,15 fliegende Fische an Deck .340 bis F.de N. . Am 24,oder 25,dort. Weihnachten werden wir wohl auf der Insel sein.An Bord ist weiter alles ok. TIME: 2005/12/22 LATITUDE: 05-11.00S LONGITUDE: 029-30.00W COMMENT: 190 NM bis Fernando, Kurs perf., am 24.12. dort? 42 fl.Fische heute an Deck.
TIME: 2005/12/23 COURSE: 296T COMMENT: 75 bis Fernando, 24.12.nachts dort.wenig Wind i.d. Kalmen.3 Schiffe.Wir sprechen immer alle Frachter auf CH 16 an. Die WILLIAM OLDENDORF (deutsch?) antwortete nicht und zwang uns notfallmässig den Motor einzsetzen und auszuweichen..Auf dem Ukw-Radio hörte man im Hinterrund die Besatzung sprechen. Schliesslich wich das Schiff im letzten Moment doch aus. Ein ähnliches Erlebnis hatten wir bisher nicht.12 Stunden vorher passierten wir eine Bohrinsel bei ca 05 25 S 28 19W. TIME: 2005/12/24 LATITUDE: 03-49.78S LONGITUDE: 032-24.36W COMMENT: 23.12. um 23 55 Uhr Fernando de Noronha Landfall .FROHE WEIHNACHTEN. Wir sind nachts eingelaufen. Viele Boote auf dem Ankerplatz sind unbeleuchtet oder haben nur ein Blitzlicht. Vorsicht ist geboten!! Wir werfen schliesslich den Anker bei Chapeu de Ne auf 13m. ![]()
Wenn man von Südafrika über St. Helena hierher kommt , erwartet man eigentlich eine Sandinsel. Man träumt wohl jedenfalls davon. Schon 15 bis 20 Meilen vorher sieht man am Horizont allerdings grosse Felsformationen. Wir denken zeitweilig auch an Türme und Festungen, die sich zum Glück nicht bestätigen. F.N. ist vulkanischen Ursprungs und erinnert so ein bisschen an BORA BORA . Die Inselgruppe besteht aus vielen kleinen felsigen unbewohnten Inselchen und einer grossen Hauptinsel mit allerdings doch herrlichen kaum besuchten Sandstränden. F.N. ist eine der wenigen brasilianischen Inseln und dem Festland ca 250 Meieln nach Osten vorgelagert. Der grösste Teil ist Nationalpark mit strengen Naturschutzgesetzten. Man hat den Eindruck ,es ist eine Insel der Reichen. Es gibt einen Flugplatz mit einer ATM-Maschine ,die sich uns verweigert, kein Geld... .Viele Brasilianer fliegen über Weihnachten und in den Ferien hierher. Es gibt viele kleine Pousadas und Hotels und ein altes Dorf aus der portugiesischen Kolonialzeit. Alles ist über die Festtage ausgebucht. Alle Häuser und auch die Boote in dem kleinen Hafen sind wunderschön farbig angemalt .Vieles erinnert doch sehr an Portugal. Wir ankern im Schatten des stetig und auch kräftig wehenden Südostwindes an der Nordwestseite. Während unseres Aufenhaltes liegen wir herrlich ruhig . Das ist nicht immer so. Unser Freunde von der SY LOJAN, die einige Jahre vor uns hier waren, schrieben: "Dort war es zu unserer Zeit, Anfang April, sehr rollig, wir konnten häufig vom Dingi aus bei Annäherung nur die Mastspitze vom LOJAN sehen. Einige Boote verschwanden schon nach 2 Tagen, aufgrund der an Bord herrschenden Seekrankheit. Wir hielten es 10 Tage aus und fanden großen Gefallen an der Erkundung der z.Teil unter Naturschutz stehenden Insel."
Mit dem Dinghi fahren wir in den kleinen Hafen und lassen es dort auf dem
Strand. Sofort werden wir vom Hafenmeister und Immigrationofficer empfangen
und in deren Büro gelotst. Alles klappt bestens. Wir dürfen inoffiziell
"rein", müssen jedoch ungewöhnlich hohe Gebühren zahlen: der 1.Tag ist
frei, dann 120 Real/Tag für den Ankerplatz und zusätzlich 30
Real/Person/Tag(alles zusammen für 3 Pers.210Real=90 Dollar/Tag!!). An
derart hohe Gebühren können wir uns nicht erinnern. Verhandeln kann man
nicht. Wir bleiben nicht die geplanten 4 Tage, sondern erkundeten die Insel
mit einem geliehenen Buggy im "Schnellerfahren". Der Buggy brachte uns schnell
an all die herrlichen Strände und Buchten. Überall fanden wir freundliche
Menschen und sogar unsere Gemüse- und Obstlöcher konnten wir wieder
auffüllen. Herrliche Mangos!Wie immer wurde unser kleiner Baum aufgestellt und es gab auch einige Geschenke zu Weihnachten: Für die beiden Männer weisse Unterhosen mit der aufgedruckter Südafrikaflagge. Auch die SONNENSCHEIN wurde zur Feier des Tages mit allen Flaggen geschmückt, die vorhanden waren. TIME: 2005/12/27 LATITUDE: 03-49.78S LONGITUDE: 032-31.00W COMMENT: Start von Fernando de Noronha. Weiter super Wind. Was will man mehr! Passatsegel stehen.3 Nächte in F.N. reichten uns. Nun haben wir wieder 370 Meilen bis Fortaleza vor uns. Das Schiff läuft fast 7 Kn. Es grüssen Ingrid, Koch Onno und Timm TIME: 2005/12/27 LATITUDE: 03-50.00S LONGITUDE: 034-40.00W COURSE: 270T COMMENT: Nicht zu glauben, wie nahe am Äquator man im Passat segeln kann. Tschüss! Nach 2 Tagen an Land ist man wieder durch die Wacheinteilung so richtig müde. TIME: 2005/12/29 LATITUDE: 03-43.00S LONGITUDE: 037-30.00W Kurs unverändert. COMMENT: 60nm bis Fortaleza. Sundowner abends mit Madagaskar Rum und Cola. Während meiner Wache von 00 00 bis 03 00 liege ich im Cockpit auf dem Rücken und schaue in den klaren Sternenhimmel. Die VENUS ist schon lange im Westen untergegangen. Über mir im Zenith der MARS und der ORION mit dem Gürtel, Riga , Betageuze und Bellatrix. Der SIRIUS steht darunter. Beim Blick nach Süden finde ich das KREUZ DES SÜDENS bei ca. 30 Grad und darüber das FALSCHE KREUZ DES SÜDENS. Nicht mehr lange, dann wird dieses geliebte Sternenbild, das uns über 6 Jahre begleitete, ganz verschwindet. Wir werden es in Hamburg vermissen. TIME: 2005/12/29 LATITUDE: 03-43.05S LONGITUDE: 038-31.62W COMMENT: Landfall Fortaleza. Sundowner .Wir melden uns in 2 Wochen wieder. In der Zwischenzeit werden wir unsere Leidenschaft zum Wasser auf den AMAZONAS nach Manaus und den Rio Negro verlagern. Heiss, Heiss ist es hier in Südamerika. Jetzt müssen wir uns erst mal wieder erholen. Kapstadt- Fortaleza= 3800 Seemeilen!! Es war dennoch eine angenehme und leichte Fahrt. Fast nie mussten wir die Segeln wechseln . Immer stand der Passat durch! Sagenhaft! Alle sind froh und glücklich . Es grüssen Onno, Ingrid Timm Die Crew der SY SONNENSCHEIN Dank Ingrid, die ordentlich Druck machte und alle Segel ausfuhr, gelang es uns noch vor Einbruch der Dunkelheit Fortaleza zu erreichen, liessen den Haupthafen an Backbord und das "Recife Do Meirels- Flach" an BB und das Recife Grande mit dem riesigen Wrack deutlich an Stb, wie im Brasilienhandbuch beschrieben. Achtung grosse Teile des Wracks liegen zur Landseite noch unter Wasser! Mit der heraufkommenden Dunkelheit gelang es uns schliesslich gerade noch, vor dem MARINA PARK HOTEL unseren Anker zu werfen, so wie unser australischer Freund vom K II es uns empfohlen hatte. Die Empfehlung war absolut gut, da die Marina in der Nacht wegen des auflandigen Windes ,der vielen Lichter an Land und der vielen dort ausliegenden Leinen schwer anzusteürn ist und auch nicht leicht zu sehen ist. 2 Yachten "fingen" sich Leinen in den Propeller. Auf die elektronischen Karten war hier wenig Verlass. Leider slippten wir nachts und mussten den Anker 2x aus dem dreckigen, muddigen Grund wieder hoch holen, worüber wir nach einer so langen Tour nicht begeistert waren. Einen derart dreckigen Ankergrund hat unser Anker in den 8 Jahren unserer Weltumsegelung noch nicht erlebt. Es war sehr ernüchternd. Vielleicht sollte man noch etwas weiter in der Hafen hineinfahren und nicht gleich nach Umrundung der Hafenmauer ankern. Tief genug ist es jedenfalls überall. Am nächsten Morgen halfen uns Henri und Cristiano von FALCON mit ihrem Dinghi in der kleinen Marina festzumachen. Man ankert am besten mit dem Buganker und macht an dem Ponton mit dem Heck fest . Bei dem häufig von STB einfallenden starken SE-Wind ist es nicht immer einfach. Auch hier ist der Ankergrund problematisch . Es ist dringend darauf zu achten, dass man gut festsitzt. Zunächst ist man von der unglaublichen Hitze Brasiliens erschlagen. Die Nähe zum Äquator (3 Grad Süd!!) erklärt alles. Ein stetig frischer Südostwind, das Schwimmbad und die Duschen des Hotels, die dortige Klimaanlage -alles kann man ohne Aufpreis benutzen- helfen einem ein wenig, über den Hitzeschock hinwegzukommen. Cristino, unser brasilianischer Lehrer aus dem RCYC in SA, führte uns zu den Einklarierungsstationen: Hafenmeister, Polizei Healthofficer, Immigrationen, Custom u.a. . Alleine sind diese Wege wohl nur sehr schwer zu schaffen. Hier spricht niemand Englisch. Dazu die Hitze. Alle Stationen sollte man unbedingt mit dem Taxi erledigen. Überfälle in Hafennähe kommen häufig vor. Die Townships liegen auf der anderen Seite der Strasse. Es ist nicht ganz ungefährlich auf den Strassen und Ausländer, die ja nun mal Geld haben, sind leicht zu erkennen. Vorsicht ist also geboten. Möglichst nicht zu Fuss gehen! Silvester feierten wir im MARINA PARK HOTEL auf italienisch mit ca 4000 Menschen, denen es gut geht. 300 Dollar Eintritt! Da die Marina innerhalb des Festgeländes lag, konnten auch wir teilnehmen... Steaks, Eis, Whisky und Champangner gab es im Überfluss. Jeder konnte so viel nehmen, wie er wollte. Um 00 00 Uhr war die Luft champangergeschwängert. Unsere Kleidung, alles war nass. Alle Menschen waren wie aus dem Häuschen . Eine der vielen Musikbands spielte mit Höllenlärm bis 06 05 morgens am 1.1.06. An Schlaf war selbst im Schiff nicht zu denken.
Sie wurde von den Portugiesen gegründet und scheint enorm zu wachsen. Hauptanziehungspunkt für Touristen sind die unendlichen Strände im Norden, Süden und mitten in der Stadt.Das Herz der Stadt -Centro- ist weitgehend verfallen und der neü Teil wurde nahe der riesigen Strände errichtet. Die übliche Skyline erwartet einen. Abends mit der nachlassenden Hitze treffen sich hier Hunderttausende an der Beach in der Stadt zum Flanieren, Einkaufen, Jogging, Essen und Trinken in den vielen Restaurants. Für den Segler, den es ja eigentlich nicht an den Strand zieht, gibt es hier wenig. Es sei denn, er vermisste nach Wochen auf See die Hektik einer Grossstadt. Wir nutzten die Zeit zum Relaxen, organisierten über die in unserer Reisebibel LONLEY PLANET beschriebenen Reisebüros unsereren Abstecher nach MANAUS/AMAZONAS, reparierten ein wenig am Schiff und genossen einige Mal das Frühstück und Abendessen im Hotel. Natürlich besuchten wir in Brasilien, im Jahr der Fussball WM in DL, auch ein Fussballspiel der örtlichen Teams (CEARA geben LIMÖIRO). Die Starmannschaften hatten leider Spielpause. Leider tut man sich in Brasilien etwas schwer, wenn man kein Portugiesisch spricht. Wir hatten ja im RCYC in Kapstadt einen Portugiesischkurs mitgemacht, der für die Regatteteilnehmer nach Rio de Janeiro angeboten wurde. Schon wenige Worte werden von den Brasilanern dankbar aufgenommen. Jeder ist hilfsbereit und von den vielen Warnungen vor Überfällen haben wir nichts gemerkt. Man sollte jedoch wachsam sein. Brasilien ist besonders für Segler ein herrliches Reiseland, vorausgesetzt man steürt es richtig an. Es gibt unendlich viele einsame Buchten und auch einige sichere Marinas. Für die Reisen ins Land per Flugzeug muss man genau auf die Preise achten. Meist bucht man direkt am Fugplatz oder über das Internet am günstigsten (z.B. zu unserer Zeit über BRA). Unterkünfte, Hotels, Pousadas findet man immer vor Ort. Kommt man von Afrika, empfindet man den vorurteilslosen Umgang der verschiedenfarbigen Menschen miteinander(keine Rassenprobleme) als unglaublich wohltuend. Hier kennt man keine Schwarzen, Coloured, Buren, Weissen usw. Für den sonnenhungrigen Strandfan gibt es an den Küsten von Ceara (NO-Brasilien ) einfach alles!! ![]() ![]() Tipps: Wenn man als Segler ohne brasilianische Sprachkenntnisse für die Einklarierungsprozedur in Fortaleza keine Hilfe findet, sollte man sich wie folgt durchschlagen: 1. Stadtplan von der Reception des Hotels oder dem Hafenmeister holen. An der Reception sprechen einige der Hotelangestellten englisch, auch der Hafenmeister ein wenig. Mit dem Taxi geht es vom Hotel zum CAS DOS PORTOS an das andere Ende der Stadt. Dort geht man in das grosse Gebäude hinein und durch eine Sperre. Ein Wärter dort wird einen aufhalten und alles Mögliche fragen, was man nicht versteht und nicht beantworten kann. Man muss zur SAUDE (Health): Hinter der Sperre nach links wenden. Nach 50 bis 100 Metern findet man links ein graues kleines Gebäude. Fragen...alles ist grau. Alle Papiere werden verlangt. 2. Anschliessend zurück zur POLIZIA in dem grossen Gebäude . Direkt hinter der Sperre, rechts, wenn man von "innen" kommt .Nicht zu übersehen. Ein sehr freundlicher Mann erledigt alles ohne viele Fragen Stempel im Pass und die Aufenthaltgenehmigung für 30 Tage. Danach: 3. zur RECEITA FEDERAL (Custom). Man muss wieder durch die Sperre, jetzt aber nach rechts, ca. 500m an einem löchrigen ,rostigen Zaun entlang, mitten durch Container zu einem kleinen Gebäude am Hafeneingang für die Autos. Auch hier erledigt ein netter, freundlicher Mann, der auch kein Wort englisch versteht, alles. Vielleicht ist besser, beim 1.Gebäude wieder in die Taxe zu steigen und sich zum Custom fahren zu lassen. 4. Wieder geht es zurück zum 1. Gebäude. Wegen der Gefahren ausserhalb des Hafengeländes sollte man so lange wie möglich "drin bleiben" und dann wieder ein Taxi nehmen! Jetzt zur CAPITANIA DOS PORTOS in der Nähe des Yate Clube. Es geht schnell, Taxi warten lassen und dann zurück zur Marina. Das war es! E kann 1 bis 2 Tage dauern. Geduld!! Der nette Mann vom Custom kommt nach 1 bis 2 Tagen noch mal an Bord, geht 1x im Schiff auf und ab und übergibt einem Papiere, die man für das Ausklarieren wieder braucht. 5. Ausklarieren: policia, custom, capitania. Die Taxifahrten kosten ca 50 Real. Am Bestens vereinbart man die Gesamtkosten vorher mit einem Taxifahrer oder nimmt immer einen neuen Taxifahrer. PS: In Fortaleza kann man sein Schiff unbesorgt zurücklassen und ins Land reisen. Kosten der Marina/Tag 50 Real. Nicht billig, aber es gibt keine andere Möglichkeit. Die Angebote des Hotels sollte man nutzen: kostenlose Fahrten an den Futurostrand, kostenlose Handtücher, Fahrten zu anderen Stränden und viele mehr. Auskunft hierüber erhält man an der Reception. Wäschewaschen (wichtig nach Wochen auf See): beim Hafenmeister ist es sehr teuer. Sehr gut und auch günstig ist es bei LAV und LEV(lavenderia). 300 m vor dem Supermarkt PAO DE ACUCAR in der Av.Abolicao und in der Nähe des Reisebüros LIBRATOR in der a. Antonio Nr 2687 (sprechen englisch) und in der Nähe der BANCO DE BRASIL (tgl.Limit 1000 Real,2x versuchen!) Es scheint so, dass auch unsere Reise sich so langsam ihrem Ende neigt. |
