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Vom Norden Europas bis zur Algarve (Port.)

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Daniel, Silvia und der Seebären-Gorky , SY SOLONG 2. Mai bis 2. Juni 2000
Email: daniel.glur@usa.net


Liebe Freunde, Verwandte und Bekannte

Heute ist Pfingstsamstag, der 30. Mai l901. Seit fast einem Monat sind wir nun unterwegs und haben noch nichts von uns hören lassen. Wir sind jetzt in Oslo im Hafen von Bygdoy und geniessen endlich das skandinavische Hoch. Zuerst legten wir an der Aussenmohle des Aker-Brygge-Stadthafens an, mussten aber auf die andere Seite der Bucht wechseln, weil der Schwell , verursacht durch die ein- und auslaufenden Fähren, zu heftig war. Unser Schiff ist für diese nördlichen Gewässer schon etwas groß insbesondere der Tiefgang von 2,3 Metern. Aber wir wollen ja auch nicht hier bleiben. Die Schweden und Norweger sind wirklich ein Volk für sich. Man gewinnt den Eindruck, als ob sich die langen und kalten Wintermonate auf den Gesichtern der Leute widerspiegeln. Dafür pulsiert das Sommerleben in Oslo ganz gewaltig. Bei 20 Grad Celsius und Sonnenschein laufen hier alle halbnackt herum und sind oft knallrot. Wir mieteten ein Auto und besichtigten das Hinterland. Es besteht hauptsächlich aus riesigen, gemischten Tannen- und Birkenwälder und überall zwischendurch blitzen ihre typischen Kabäuschen. Für die Westküste Norwegens mit den vielen Fjorden und der Ortschaft Bergen reichte unsere Zeit leider nicht mehr.. Es geht im Stadthafen, der mitten im Zentrum von Oslo vor zehn Jahren als Fußgängerzone gänzlich neu gestaltet wurde , wie in einem Ameisenhaufen zu. Die modernen, harmonisch eingefügten Glashäuser sind äusserst attraktiv. Kurzum, es gefällt uns hier ganz gut, werden aber trotzdem morgen wieder zäpfen, zurück nach Ellös in den Werfthafen, um noch zwei, drei Dinge am Schiff in Ordnung zu bringen, bevor wir dann spätestens Mitte Juni endgültig Richtung Süden segeln.

Eigentlich sind wir hier in Norwegen, um aus dem EU-Gebiet auszuklarieren, damit wir keine Mehrwertsteuer zu bezahlen haben – nota bene in Schweden 25 %!!! Wenn wir anschließend wieder nach Schweden zurückgehen, dann dürfen wir Schweizer weitere 6 Monate steuerfrei in der EU verweilen.

Und nun zum Start unserer Reise. Der war nicht ganz so glorreich für mich. Während der letzten sechs Monate vor unserer Abreise befand ich mich mitten in einem gefühlsmäßigen Orkan, der sich zuerst etwas legen musste. Das Organisieren der Reise wollte fast kein Ende nehmen, genau so die Zügelei, das Leeren des Hauses. Und dies alles freiwillig (gäll). Auch das Loslassen von daheim und alles was mir lieb ist, macht so seinen Prozess durch. Ich glaube, dass es in unserem Alter schwieriger ist so eine Reise zu planen und zu unternehmen als dies bei jungen Leuten der Fall ist. Die packen ihre sieben Sachen und ab die Post. Schließlich sind wir dann doch noch am 2. Mai l901 um Mitternacht mit 8 großen Segeltaschen, der Hundekiste und Inhalt in Ellös, dem Werfthafen angekommen. Mit uns wurde dann der Hafen plötzlich bevölkert. Gorki wollte die 200 Meter auf dem Steg nicht zurücklegen, er rannte wieder davon und wir hinterher. Mit der Leine gab es dann kein Entweichen mehr. Es war kalt und regnerisch und ich froh über meine, im letzten Augenblick gekauften Bettsocken. Wir hockten 2˝ Wochen im Werfthafen. Während 8 Tagen pfiff der Wind Tag und Nacht durch die Wanten. Es war fast etwas unheimlich. Es hiess, wir seien unglücklicherweise gerade zwischen zwei Hochdruckgebieten eingeklemmt. Dann folgte während 1 ˝ Wochen Wunderwetter und wir hockten immer noch im Hafen, weil nach zwei Lecks gesucht werden musste. Das eine war ein undichter Süsswasserschlauch, bei dem das Wasser gemeinerweise auf der Rückseite hinunterrann. Das andere wurde durch ein Vorstagserdungsrohr in der Bugkabine verursacht.

Plötzlich fand ich mich mit der Tatsache konfrontiert, dass dies ja gar keine Segelferien sind, sondern vorläufig unser neues Zuhause. Ich hatte vorher keine Zeit viel darüber nachzudenken, es ging plötzlich alles so schnell. Die Umstellung ist enorm. Man kann auf dem Schiff nicht so im Tempo Teufel etwas erledigen, wie dies daheim oft der Fall war. Entweder gibt es ein neuer, blauer Fleck oder man blutet sonstwo. Ich fühle mich in meinem Temperament schon etwas eingeengt. Besonders hier im Norden, wo man den ganzen Tag auf dem Kahn sitzen muss und Ausguck halten. Dann sitzt man im Ölzeug da und friert, weil es kalt ist. Am Abend sind wir meistens ziemlich müde von der vielen frischen Meeresluft und der zum Teil recht anstrengenden Arbeit. Uns taten und tun immer noch viele Glieder und Muskeln weh von den ungewohnten Bewegungen. In der Pantry ist es eine echte Herausforderung, so eng ist er Platz, und das hat nicht soviel damit zu tun, dass ich ein Bummer bin, der Platz ist einfach sehr eng. Schließlich soll man auch bei Seegang nicht durchs ganze Schiff geschleudert werden. Ferner sind wir viel auf den Knien, liegen auf dem Bauch und grübeln nach etwas, mein sogenannter Keller ist über Bauchlage erreichbar und die Bibliothek auch. Meistens steigen wir über etwas: über den Cockpitrand, aus dem Schiff, ins Bett, über unser Dingi, das quer auf unserem Deck liegt, auch der Fenderkasten ist für mich nur über Bauchlage erreichbar, unsere Backskisten sind auch so Grübelkisten, etc. Unser bequemes Leben an Land wurde mit einem wesentlich unbequemeren auf See eingetauscht, an das ich mich zuerst noch gewöhnen muss. Als wir dann endlich lossegelten, war es mit dem schönen Wetter vorbei. Wir froren im Oelzeug. Von Daniel schreibe ich nicht so viel, weil er überhaupt keine Mühe hat mit dem vorübergehend, neuen Leben. Er war und ist schon immer ein stabiler Bursche. Ich glaube, am meisten Mühe hat er mit mir, jetzt geht es aber besser. Wir segelten in den schwedischen Schären und sassen wie auf Nadeln. Daniel ab und zu und ich dafür fast ständig. Unser Tiefgang und die vielen Untiefen und versteckten Felsbrocken erlauben keine Unaufmerksamkeit, man segelt dort buchstäblich mit der Seekarte auf den Knien. Dafür ist diese Gegend sehr romantisch, aber ein bisschen einsam. Mit unserer Schweizerfahne und dem Basler Heimathafen kommen wir uns manchmal wie Exoten vor hier oben.

Und nun noch zu unserem Görkli. Er hat sich erstaunlich schnell an sein neues zu Hause gewöhnt. Hauptsache, er ist mit uns. Unser Schiff verteidigt er wie ein Grosser. Sein Bett unter dem Salontisch hat er von Anfang an bezogen und so ist es auch geblieben. Wir gehen dreimal pro Tag mit ihm an Land, entweder vom Steg aus oder mit dem Gummiböötlis. Die erste Dingifahrt war für ihn schon sehr ungewöhnlich, er zitterte den ganzen Weg und tat mir leid. Aber bei der Rückfahrt war das Zittern schon vorbei. Gott sei Dank ist das so ein lernfreudiger, außergewöhnlich intelligenter Hund! Was er nicht so gerne hat ist, dass ihn Daniel öfters tragen muss. Aber auch das geht schon besser. Weil er in Ellös immer so frech vom Steg aufs Schiff und umgekehrt gesprungen ist, habe ich mir gedacht, dass er die Distanz anderswo sicher einmal falsch einschätzen wird, was auch prompt in Fjällbacka geschah. Er fiel gleich zweimal neben dem Schiff ins Wasser: einmal vor und einmal nach dem Nachtessen. Beim zweiten Mal schwamm er direkt aufs Dingi zu, wo der rettende Daniel wartete. Ich bin allerdings schon recht erschrocken, als er da so ins Wasser plumpste, dann untertauchte und plötzlich wieder hoch kam.

Dafür ist unser Schiff ausgezeichnet. Äußerst komfortabel und vertrauenerweckend. Das Bugstrahlruder ist so eine gute Einrichtung, dass wir ohne weiteres zu zweit bei starkem Wind und ohne Hast an- und ablegen. Die Betten sind ausgesprochen bequem und so groß wie zuhause. Die Waschmaschine funktioniert auch bestens, man bedient sie auf den Zehenspitzen. Das kleine Mikrowellengerät ist ganz normal bedienbar, auf flachen Füßen. Die Stereoanlage klingt hervorragend, sodass wir sehr gerne und viel Musik hören. Nur ins Bett kommen wir hier oben nie vor Mitternacht. Um 22 Uhr blinzelt die Sonne immer noch irgendwo durch. Um 23.30 Uhr ist es hier heller als bei uns in der Schweiz in einer Vollmondnacht. Um vier Uhr morgens ist es wieder taghell.

Wir freuen uns echt auf den Süden, auf wärmere Füsse, sonnigeres Wetter und etwas aufgestelltere Leute. Bis zum nächsten Bericht verbleiben wir mit ganz herzlichen Grüssen und sagen
S O L O N G : Daniel und Silvia Glur mit Gorki

SOLONG – 3. Juni bis 20. Aug. 01

Liebe Freunde, Verwandte und Bekannte
Hallo, hier sind wir wieder, Daniel der Navigator und Silvia der "Culinator", denn ohne den einen könnte der andere diese Reise weniger gut unternehmen. Zuallererst möchten wir uns ganz herzlich bedanken für die vielen Emails, die kürzeren, längeren und ganz langen. Auch über die von Philippe am 11.7. mitgebrachten Briefe, haben wir uns sehr gefreut. Unterdessen ist erneut Post eingetroffen (10.8.). Wir haben uns über jedes Schreiben sehr gefreut. Es ist uns schon klar, dass das Leben zu Hause oft im gewohnten Tramp weitergeht, wobei das Adrenalin vermutlich weniger häufig freigesetzt wird, als bei uns auf dem Schiff. In der Zwischenzeit habe ich mir überlegt, wie ich unsere Berichte gestalten soll, und bin zum Schluss gekommen, es keine Reiseberichte im ursprünglichen Sinn werden zu lassen, sondern es soll eine Erzählung werden über unser Leben, die Abenteuer und selbstverständlich über unsere Routen. Im Buchhandel kann man sehr gut bebilderte, reine Reiseberichte kaufen, und erst noch viel besser, als ich es tun könnte.

(Ende Mai) Wir sind von Oslo nach Schweden zurück gesegelt, gleichzeitig kippte auch schon das Wetter wieder und wir erlebten, Gott sei Dank nur im Hafen, Windstärken bis zu 8 Beaufort. Auch übernachteten wir in einsamen Ankerbuchten, ringsum die ganz speziellen, schwedischen, abgerundeten Steinhaufen, unten Wasser und wir. Ab und zu tuckerte ein kleines Fischerboot in der Ferne vorbei und verschwand wieder hinter einem Steinhaufen. Weil recht kräftiger, böenartiger Wind aufkam, konnten wir auch gleich prüfen, ob der Anker hält. Er hielt. Welche Erleichterung am nächsten Morgen. Wir haben zu diesem Zweck die Ankerwache eingestellt, d.h. Daniel hat dem Echolot (Tiefenmesser) eine minimale Tiefe eingegeben, ab welcher ein Alarm durch Piepston ausgelöst wird, falls der Anker nicht fest gehalten hätte. Das Beunruhigende an der ganzen Sache ist, dass der Piepston etwas leise tönt und ich mir nicht sicher bin, ob dieser im Tiefschlaf hörbar wäre. Wenn er so tönte wie Daniels Geschnarche, dann würde im Nu eine ganze Kompanie stramm stehen. Die schwedischen Schären würde ich jedem gestressten Geschäftsmann/Frau empfehlen, allerdings muss die Ostküste Schwedens schöner (grüner) und wettersicherer sein, haben wir uns sagen lassen.

Zurück im Werfthafen, wurden noch einige größere Arbeiten durchgeführt. Zuerst musste die Krängung (Neigung) von ca. 3 Grad ausgeglichen werden, indem man auf der anderen Seite des Bootes 300 Kg Blei einfüllte, und mit einer fürchterlich stinkenden Masse fixierte. Es wurde uns empfohlen, auszuziehen. So sind wir dann halt einmal mehr bei strömendem Regen, mit Mietauto nach Göteborg gefahren. Tags darauf ging's wieder bei strömendem Regen nach Svineviken, einem ganz kleinen Nest zuhinterst in einem Schärenarm mit ca. 5 Häusern, einer kleinen Werft und entsprechend kleinem Bootshafen. Aber sie wurde uns empfohlen für den Volvo-Motorenservice. Dieser Weiler ist übrigens der Liegeplatz von drei Schweizern aus Urdorf, die wir nicht angetroffen haben, und neuerdings auch eines Bonstetter- Weltenbummlers, der in seinem Wohnmobil Fussball guckte und zwischendurch sein Schiff auf Vordermann bringt. Dann folgte zwei Tage lang der Einbau eines 110-Volt-Trafos, damit wir uns auch in Amerika in den Häfen an den Landstrom anschliessen können. Es wurde unterdessen Samstag, wobei der Wind langsam zu drehen begann, so wie prognostiziert vom Wetteramt. Endlich segelten wir am Sonntag, 14. Juni, bei schönem Wetter und gutem Wind durch den Skagerrak nach Skagen, der nördlichsten Spitze von Dänemark, dort, wo die Ost- und Nordsee aufeinander prallen. Wir wollten zwei Tage dort bleiben, es wurden aber ein paar mehr daraus, weil es so stürmte und natürlich auch regnete, sodass kein Schiff mehr aus- noch einlief. Weil wir schon zweimal Segelferien mit kleineren Booten in DK verbracht haben, sind wir jetzt mit größeren Schlägen durchs Land geeilt. Einerseits, um die verhockte Zeit in Skagen einzuholen, anderseits um vor dem Beginn der großen Sommerferien das Land hinter uns zu bringen, weil es dann hoffnungslos überfüllt wird von Dänen, Schweden, Norwegern, Finnen und Deutschen. Für uns ist Dänemark eines der schönsten Segelgebiete weit und breit. Die Ostsee ist recht anspruchsvoll, wegen der vielen Seezeichen und wiederum Untiefen,die Ortschaften sind so malerisch, überschaubar und die Häfen liegen fast überall mitten in der Ortschaft, die Leute sind freundlich und die sanitären Anlagen für Segler sehr sauber, nicht so pfui wie oft in den Mittelmeerländern.

Unsere Stationen: Ellös, Skagen (Hafen), Hals (Hafen), Grenaa (Hafen), Hjarno (Ankerbucht), Middelfart (Ankerbucht), Aabenraa (Hafen), alles in Dänemark. Hier mussten wir zu Elvström Sails und haben in einem Restaurant hervorragend gegessen, bei einem dänischen Koch, der 5 Jahre lang in Andermatt arbeitete, und sehr gut schweizerdeutsch sprechen konnte.

Anschließend setzten wir unsere Reise nach Flensburg fort, auf Empfehlung anderer, und da wir sicherlich nicht so schnell wieder in den Norden kommen werden, investierten wir hier zwei Tage unserer Zeit. Auch hier kamen wir gerade noch rechtzeitig unter dem Regen durch. Auch dieses Städtchen hat uns gut gefallen.

Gestern, Sonntag, 28. Juni, sind wir in Kiel-Holtenau angekommen, in dem überfüllten Hafen vor dem Nord- Ostsee-Kanal. Erst kurzfristig haben wir am Radio erfahren, dass die Kieler-Woche (jährlich wiederkehrende Segelregatta-Woche mit Windjammer-Treff und Riesenfeuerwerk) zu Ende ging. Wir waren 8 Stunden mit dem Schiff unterwegs, das Wasser unruhig und während der ganzen Zeit wurden wir immer wieder von so idiotischen Sturmböen überrascht. Wir waren etwas geschafft und wussten nicht wohin für die Nacht, weil der Wartehafen vor dem Kanal mit den grossen Booten übervoll war, bis uns ein zufällig vorbeispazierender Schweizer etwas von einem ganz kleinen Britischen Jachthafen gleich um die Ecke zuflüsterte. Die Deutschen hätte dort keinen Zutritt, warum sei dahingestellt. Dafür gab es für uns noch ein Plätzchen, und dann erst noch in der Kieler-Bucht. Es gibt hier Holländer mit einem Spaniel an Bord, Amerikaner mit einem Hund und die Glurs ebenfalls mit einem Köter, der jeden anbellt. Wir haben unsere liebe Mühe, ihm das abzugewöhnen. Er ist eben nicht mehr der Jüngste, und wir wissen doch alle, je älter desto schwieriger! Momentan haben wir ein anderes Problem mit ihm. Wenn wir durch den Nord- Ostsee-Kanal gefahren sind, gehen wir bei Hochwasser nach Cuxhaven und von dort direkt außerhalb des Wattenmeeres nach Den Helder (Holland). Dies bedingt eine Tages- und Nachtfahrt und für Gorky, dass er halt auf dem Deck muss und bis heute hat er das noch nicht gewollt. Sogar nach Daniels Anstrengungen nicht. Wir haben nämlich den Ratschlag eines Seglers befolgt, wonach dieser seinem Hund auf Deck gezeigt hat, dass dieser auch darf, wenn der Meister tut. Aber unser Gorky hat am Tun seines Meisters gar keine Freude gehabt, er verstand wahrscheinlich die Welt nicht mehr, zudem ist er ein Dackel und die sind ja bekanntlich etwas querköpfig. Nun haben wir einen anderen Ratschlag erhalten. Wir sollten ihn auf ein Stück Rasenteppich "brünzle la", also Gorky nicht Daniel, und eintrocknen lassen. Dieses Stück Rasenteppich haben wir dabei, und jedesmal, wenn der Hund Ansätze macht seine Hüfte zu verschieben, um das Bein hochzuheben, er ist nämlich ein Männchen, schieben wir den Rasenteppich blitzschnell darunter, wobei er jedesmal nur die Ecke erwischt. Da ich etwas Übung habe mit dem Verlaufenlassen der Aquarellfarben, mache ich es mit dem Hundebruni genau gleich. Das behandelte Teppichstück liegt jetzt auf dem Steg zum Trocknen, und weil es heute mehr auf den Teppich regnet , als dass die Sonne scheint, müssen wir die Uebung nochmals wiederholen. Der Amerikaner erzählte uns, dass sein Hund bei der ersten Ueberfahrt zwei Tage lang zurückgehalten habe, und von da an hätte es funktioniert. Weil ich mich immer in alle Häute zu versetzen versuche, möchte ich nicht , dass Gorky zwei Tage lang zurückhält, das muss doch wehtun. Einerseits ist unser Hund ja sooo gescheit, anderseit sooo dickschädlig. Jetzt wollen wir mal sehen was passiert, wenn zwei solcher Eigenschaften bei einem Hund zusammenkommen. In der Zwischenzeit hat sich dieses Rasenteppichproblem von selbst erledigt. Der Teppich wurde über Bord geweht.

Unsere Nord-/Ostseekanalfahrt dauerte ca. 8 ˝ Stunden und entpuppte sich als recht romantisch, trotz des wieder einmal verregneten Tages. Manchmal sind uns grosse Tanker und Kriegsschiffe, sowie andere, kleinere Boote entgegengekommen, die unsere Aufmerksamkeit erforderten. Am Ende des Kanals vor der Schleuse, also in Brunsbüttel, haben wir übernachtet. Tagsdarauf gings mit Hochwasser und dem entsprechenden Strom flugs nach Cuxhaven. Dort beginnt die nüchterne Nordsee, dort hört auch die Romantik auf. Die Häfen sind zweckmässig ausgerüstet , mit Schutzmauern und Schwimmstegen, den üblichen Sanitären Anlagen, aber es lässt das Herz nicht höher schlagen. Mit dem Hoch- und Niedrigwasser sind wir ständig am Rechnen, wann, ob und wo wir genug Tiefe haben zum Einlaufen in einen Wattenmeer-Hafen. Um die 100 SM (Seemeilen, 1 SM = 1,852 Km) nach Borkum, einer Ostfriesischen Insel im Wattenmeer der Nordsee nicht in einem Schlag abzusegeln, haben wir uns für die Zwischenstation auf Helgoland entschieden. "Haut bloss ab dort oben", hat uns der Deutsche Wetterdienst am Telefon mitgeteilt, "es sei ein skandinavisches Sturmtief auf Samstag angesagt." Also liefen wir am Freitag, um 6 Uhr in der Früh, wie Schelme aus dem Hafen, um recht bleich nach l0 Stunden grausam ruppiger Fahrt in Borkum anzukommen. Ich möchte nicht öfters so segeln müssen, sonst gehe ich nach Hause, habe ich zu Daniel gesagt. Wer ihn kennt weiss, dass er auf so eine Bemerkung nichts antwortet. Das Tief ist pünktlich am Samstag eingetroffen und gleich bis Dienstag geblieben. Der Wind weht stürmisch, und für uns in die falsche Richtung, die Wellen betragen laut Meteo 3 Meter und eine Wetterbesserung ist nicht in Sicht. Die Deutschen sagen selber, das sei Segelwetter wie im April, und da segelt kaum einer. Uns stinkt es allen hier im Hafen, wir möchten weiter und die Laune verschlechtert sich zusehends überall. Der Hafen von Borkum ist ein ehemaliger Bundeswehr-Marinehafen mit Betonmauern und leerstehenden Kasernen. Borkum selber ist eine Seeheilbäder-Inselstadt. Wenn wir noch lange hier aufgehalten werden, können wir auch in ein so fideles Heilbad hocken oder in einen Strandkorb, der mit Rücken zur See aufgestellt wird, damit man abends nicht den ganzen Mund mit herumfliegendem Sand zugekleistert hat und auch noch im Hals eine Betonsäule entsteht. Also Spass beiseite: gestern standen wir in der Reihe vor einem Ticketschalter. Da kam eine junge, total genervte Mutter mit drei kleinen Kindern und stellte sich vorne hin mit der Bemerkung, dass sie nicht wieder eine halbe Stunde hier am Schalter warte wie letzte Woche, um dann zu erfahren, dass die Tour des schlechten Wetters wegen gestrichen würde, und überhaupt, dies sei eine "Scheiss-Insel" zum "Kotzen". Dann hat sie noch andere Leute in der Wartehalle angepfiffen und wir haben alle laut lachen müssen. Was das wochenlange, schlechte Wetter mit den Gefühlen der Menschen so alles anrichten kann.

Übrigens, an dem sehr ruppigen Segeltag haben wir uns mit einem Medramin (Medikament gegen Seekrankheit) eingedeckt. Daniel hat es gut überhauen, mir war trotzdem ziemlich schlecht, aber Gorky hat den Frolic-Test bestens bestanden. Er ist der seefesteste von uns dreien, schliesslich verfügt er auch über vier Beine.

In der Zwischenzeit haben wir Philippe für seinen Umzug von Köln nach Paris unser Auto entlehnt. Obschon es auf einem umzäunten Parkplatz stand, mit "sogenannter" Ueberwachung, wurde es geklaut. Daniel hat auf der Dingifahrt sein Portemonnaie mit seinen Kreditkarten und ID verloren. Sind also im Meer versunken. Sein neuer Geldbeutel hat er mit einer Kette an der Hose befestigt, versank auch im Meer, es blieb nur noch die Kette übrig.

Endlich, am 10. Juli, sind wir wieder losgesegelt von Borkum während eines 12-stündigen Trips nach Vlieland (Holländische Insel). Das Wetter war nicht schön, aber der Wind blies von der richtigen Seite und schiebte uns recht schnell voran. Tagsdarauf gings nach Den Helder, wo wir Philippes 4-tägigen Besuch erwarteten. Es wurde ein schlimmer Segeltag. Mit 7 Beaufort gegenan, hie und da 8, und kurzen, steifen Wellen krachten wir durchs Meer. Fürs Schiff wars kein Problem, nur für die Mannschaft. Ich hätte nie gedacht, dass so ein Unwetter derart belastend sein kann. Einmal Nordsee, niemehr Nordsee. Jetzt müssen wir halt einfach da durch. Weil das Wetter immer noch schlecht war und wieder mehr Wind angesagt, haben wir die Nordsee verlassen und sind ab Den Helder durchs Ijsselmeer gesegelt. Ein Umweg, aber besser als die Nordsee. Dieses Meer ist eigentlich recht gross, hat eine olivgrüne Farbe, weil es nur so ca. 1 bis 5 Meter tief ist. Bis Medemblik (H) sind wir gekommen, also nicht sehr weit. Dann wurden für die nächsten zwei Tage wieder 7 Windstärken angesagt und in Belgien rief man die Schiffe in den Hafen zurück. Also haben wir mit Philippe mehr gequatscht als gesegelt, was auch schön war, weil wir einander nicht so oft sehen. Zudem war Medemblik ein äusseerst liebliches Städtchen zum Verweilen, der Hafen befand sich mitten im Zentrum und in zwei Schritten war man überall. Philippe reiste wieder nach Paris zurück und wir packten den windgünstigen Tag um nach Amsterdam zu segeln. Der Sixhaven dort war so überfüllt, man sah vor lauter Schiffen das Wasser nicht mehr, und wenn einer weg wollte, mussten mindestens 5 andere Schiffe bewegen, damit die Bahn frei wurde. Wir sind nur einen Tag in Amsterdam geblieben, einerseits, weil wir die Stadt schon kennen, andererseits, weil es den ganzen Tag regnete und wir eigentlich mit der Eisenbahn aufs Land fahren mussten, um ein Metabo-Ladegerät in Garantie umzutauschen. Unsere Fahrt mit dem Boot ging weiter durch den Kanal bis nach IJmuiden an der Nordsee. Von dort wollten wir eigentlich nach Scheveningen (an der Holländischen Nordseeküste). Wir kehrten um, denn es wehten wieder 6 Windstärken gegenan mit Nordseewellen. Jetzt warten wir bis der Wind kehrt. Seit wir unterwegs sind, gabs noch keinen einzigen Tag an dem die Sonne von morgens bis abends schien. Es nervt schon immer mehr. Auch heute regnete es zum Teil in Strömen. Es kommt uns so vor, als ob wir das lausige Wetter gleich mit uns ziehen.

Um etwas verlorene Zeit wettzumachen, sind wir dann teilweise in grösseren Tagesschlägen die Nordsee und den Englischen Kanal hinuntergesegelt, ständig bei schlechtem Wetter. Dabei wurde ich auch einmal seekrank, werde aber alles daran setzen, damit mir dies möglichst nicht mehr passiert. Plötzlich flog die Bestseckschublade mit lautem Getöse quer durchs Schiff. Mir war viel zu übel, um nur einen Löffel aufzulesen und Gorky schien dies nichts auszumachen, denn er hat den ruhigsten und geschossichersten Platz unter dem Tisch, vier wirklich standfeste, kurze Beine und einen sehr soliden Magen. Vielleicht hat er wegen seiner vier Beine keine Gleichgewichtsstörungen wie wir Menschen.

Unsere nächsten Wegstrecken an der Nordsee entlang ab Ijmuiden:
  • Von Ijmuiden/Holland bis Stellendam/Holland
    18.07.01
  • Von Stellendam bis Ostende/Belgien
    19.07.01
  • Von Ostende bis Dunkerque/Frankreich
    21.07.01
  • Von Dunkerque bis Boulogne en Mer/Frankreich
    22.07.01
  • Von Boulogne en Mer bis Cherbourg /Frankreich
    24.07.01 l60 SM
  • Von Cherbourg bis Guernsey/Kanalinsel
    26.07.01
  • Von Guernsey bis Lésardrieux/Frankreich
    27.07.01
  • Von Lésardrieux bis 1 Km vor Morlaix/Frankreich
    29.07.01
  • Von Carantec (F) bis La Coruña/Spanien
    30.07.01 455 SM
  • Von La Coruña bis Lissabon/Portugal
    06.08.01 256 SM
  • Von Lissabon bis Lagos/Algarve
    12.08.01 155 SM
  • Von Lagos bis Vilamoura/Algarve
    13.08.01
Es waren recht schwierige Wegstrecken mit zum Teil viel Tidenhub (Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser) bis zu 10/11 Metern und enorm viel Gegenstrom. Bei Niedrigwasser sah der Hafen in Boulogne aus wie eine Geisterstadt. Von Boulogne bis Cherbourg hat uns Philippe begleitet. Er war begeistert vom Nachttörn.

Da das Meer nur so von Schiffen wimmelte, benötigte es unsere ganze Aufmerksamkeit, diese zu verfolgen. In Guernsey (Britische Kanalinsel) durfte unser Hund nicht einmal auf Deck. Sollte er da entdeckt werden, hätten sie das Recht ihn in Quarantäne zu stecken, sollte er sich gar an Land verirren, würden sie ihn abschiessen. Diese Bestimmung mussten wir unterschreiben und an die Scheibe hängen. Dafür hat Gorky gelernt, sich an Bord zu versäubern. Trotz dieser Idioten etwas Positives.

In Lésardrieux (Bretagne, 27.7.01) haben wir unser Schiff klar gemacht, das heißt innen und außen gereinigt, aufgeräumt, gewaschen, eingekauft, kurz: vorbereitet für die Biskaya-Ueberquerung. Nach zwei Tagen haben wir uns wieder einmal wie Schelme morgens um 03.00 Uhr aus dem Hafen geschlichen. Wir mussten bei Hochwasser den unerwartet stockdunklen Fluss mit Hilfe des Radars und der Taschenlampe hinunterfahren, um am nächsten Tag spätestens wieder bei Hochwasser den Fluss aufwärts bis Morlaix zu tuckern, da die Schleuse um 13 Uhr zum letzten Mal am Tag die Hafeneinfahrt öffnete. Dort sollte dann Christian Scherer ankommen. Ein Kilometer vor der Schleuse wurde unsere Fahrt gestoppt. Wir steckten tief im Schlick und es ging überhaupt gar nichts mehr. Wir seien nicht die ersten, hiess es, es fehle dort eindeutig eine Untiefenbezeichnung. Aber dies nützte uns dann auch nicht mehr viel. Es erschienen die "Pompiers", (in Frankreich sind die Feuerwehrsleute im Full-time-Job angestellt und helfen überall dort, wo Not am Mann ist), es wurde beraten, gekuckt, unser Mast von beiden Seiten des Flusses befestigt, damit das Schiff vielleicht doch nicht umkippt, wenn dann der Fluss trockengelaufen ist (d.h. wenn bei Niedrigwasser kein Wasser mehr im Fluss verbleibt). Etwas bange guckten wir dem flussabwärtslaufenden Wasser zu und hatten Glück, das Schiff blieb stehen. Wir haben dann die 12 Stunden bis zum nächsten Hochwasser um 24 Uhr am Ufer zugebracht, uns teilweise in ein hölzernes Ruderboot gelegt, um uns von der kühlen Abendwitterung zu schützen. Um 22 Uhr sind die Pompiers dann wieder erschienen mit vier Tauchern, einem Schlauchboot mit 60 PS-Motor, einer Lichtmaschine, damit man Nachts etwas sah. Daniel ging dann wieder aufs Schiff und versuchte 1 ˝ Stunden lang mit dem Bugpropeller, teilweise dem Schiffsmotor (wir hatten etwas Angst um die Schraube/Propeller), sämtlicher Hilfe von aussen, bis das Manöver endlich gelang. Hätte es nicht gelingen sollen, dann wären wir weitere vier Tage dort stecken geblieben, d.h. bis zum nächsten höheren Hochwasser. Wir mussten uns beeilen, weil das Wasser bereits wieder den Fluss hinunter zu fliessen begann. Dabei begleiteten uns ein paar ortskundige Leute im Schuss den wiederum stockdunklen Fluss hinunter an einen Ankerplatz, kurz vor dem offenen Meer. Unser Gast Christian musste für eine Nacht ins Hotel und wir sanken todmüde ins Bett, nachdem wir uns 25 Stunden lang nicht mehr aufs Ohr legen konnten. Und Gorky war immer dabei.

Am nächsten Tag, also um Mitternacht, haben unser Christian und Daniel beschlossen sich für die Biskaya vorzubereiten und anschliessend sofort loszusegeln. Dies war insofern ein Fehler, weil Daniel und ich todmüde eine mehrtägige Seereise antraten, bei der man eigentlich hätte ausgeruht sein müssen. Trotzdem haben wir diesen Fehler noch einmal wiederholt, und zwar von Lissabon bis Lagos, es handelte sich da aber nur um eine mühsame Nacht und einen Tag . Die relativ hohen, kurzen, rollenden Wellen haben uns den Schlaf geraubt, oder uns gar nicht schlafen lassen.

Die Ankunft in La Coruna ist unvergesslich. Endlich schön und warm, was man während der Ueberfahrt nicht so hätte behaupten können. Von La Coruna nach Lissabon motorten wir hauptsächlich während ca. 30 Stunden in stockdickem Nebel, was recht stressig war. Ich fragte mich manchmal, ob unser Nebelhorn überhaupt von jemand hätte gehört werden können, und unsere Lichter sowie andere, waren die überhaupt sichtbar?

In Lissabon benötigten wir einen Taucher, der ein recht solides Stück Fischernetz von unserer Schraube/Propeller entfernte. Dann kurvten wir drei Stunden lang mit der Taxe in Lissabon umher, um eine Haltefeder für die Baumnockwelle zu finden und zum Schluss rannten wir wieder einmal mehr dem Gas nach. Daniel verbrachte einen ganzen Tag im Motorenraum und wechselte da und dort und überall Oel und Filter. Und da haben wir den zweiten Fehler begangen, als wir am selben Tag um 21 Uhr noch ausliefen nach Lagos, weil Daniel nach soviel Arbeit in gebückter Stellung eigentlich "uf de Schnurre gsi isch". Vor Lagos ist dann noch der Water-Maker ausgestiegen und nun warten wir in Vilamoura auf die Ersatzteile aus Schweden. Damit es aber Daniel nicht zu langweilig wird, hat er bereits zum zweiten Mal die elektrische Kabelrolle geflickt, die Faxpapierrolle für den Furuno (Wetterfax) ist zu kurz, wurde aber mit einem Stück Holzkelle verlängert etc. Man wird hier auf dem Schiff einfach erfinderisch. Unser momentaner, neuer Gast Andreas meint, dass wir, seit er hier sei, ständig mit Flickereien und Bricolagen beschäftigt seien. Auch haben wir in Vilamoura Daniele Lardi mit Familie getroffen, einmal bei uns auf dem Schiff, ein anderes Mal in seinem schönen Haus in der Algarve. Dies war auch das eigentliche Ziel unserer Fahrt nach Vilamoura. Wie sehr geniessen wir den Sommer...

Das in einem Restaurant gegessene Piri-Piri ist uns nicht so sehr bekommen. Andreas hat vor allem heute Bauchweh.

Heute ist Dienstag, 18. August l901. Am Abend wird der Water-Maker repariert, nachdem die Ersatzteile endlich angekommen sind. Morgen gehen wir dann wieder zurück nach Lagos. Einerseits um die Entsalzungsanlage einige Stunden zu prüfen, anderseits, um für unsere Ueberfahrt nach Madeira im Pingo Doce besser einzukaufen. Vilamoura ist ein künstlich aufgebauter Retortenort mit 1000 Liegeplätzen für Schiffe, einer langen Hafenpromenade, wo Abend für Abend tausende von Feriengästen hin und her watscheln, gerade so, wie wir es lieben....

Unsere nächste und letzte Route unseres Überführungstörns in Europa starten wir –hoffentlich- am Donnerstag, 20.8., und sieht wie folgt aus:
  • Von Lagos/Algarve bis Puerto Santo/kleine Insel 40 SM vor Madeira
  • Von Puerto Santo bis Funchal auf Madeira
  • Von Madeira bis St. Cruz auf Teneriffa
  • Von St. Cruz bis Puerto Mogàn/Gran Canaria Total etwa 800 SM
Am 5. August besucht uns Nicole irgendwo auf Cran Canaria. Sie hat das Schiff noch nie gesehen. Philippe kommt vielleicht auch, wenn er noch ein Flugticket findet. Dies sind schöne Aussichten.

Unsere Reise von Schweden bis Gran Canaria hat dann 3510 Seemeilen = 6500 Km betragen. Vermutlich unsere lehrreichsten Seemeilen. Ich habe Daniel ein paar Mal gesagt, er solle mal so ein Weibsbild suchen, das jeden Mist mitmacht. Er möchte nicht, ist ihm zu kompliziert und zu mühsam, müsste angelernt und schiffsgedrillt werden und ja nicht immer die Eisenbahn oder Flugzeug nehmen wollen, wenn die Situation brenzlig wird, und nicht ausrufen, wenn einem die Wellen aus den Socken hauen, und die Suppe immer lächelnd vom Boden aufputzen, und nur dann fluchen, wenn niemand zuhört und so und anders.

Damit diese Zeilen nun endlich abgeschickt werden, unterlassen wir diesmal die persönlichen Kommentare. Selbstverständlich freuen wir uns nach wie vor über ein Zeichen Eurerseits.

Ein ganz herzlicher Gruss, Schiff ahoi und S O L O N G
Daniel, Silvia und der Seebären-Gorky


Eine Homepage wird irgend wann einmal von Philippe eingerichtet. Weil wir aber etwas Email-gierig sind und sonst gerne Post erhalten würden, hier die verschiedenen Möglichkeiten uns zu erreichen:
Ganz normal über die alte Briefadresse: Ettenbergstr. 23, 8903 Birmensdorf. Die Post wird direkt von der PTT an unseren Treuhänder umgeleitet, der unsere Briefe sammelt und sie uns ca. 1 x pro Monat nachsendet.
Email: daniel.glur@usa.net
Natel/Portable: 079 / 445 42 47
Fax (per Natel) : 079 / 448 77 42
8. Bern Radio: +41 (0)31 / 688 44 44
Rufzeichen: HBY 3551 (nur während grösseren Überfahrten)



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Letzte Änderung / Last change: Montag, 23. Juli 2002
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