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Arbeit in Kliniken in Malekula und Ambrym/ auf Vanuatu.

Ingrid und Timm Pfeiffer / SY SONNENSCHEN
Email: Pfeiffertimm@hotmail.com

DER LETZTE STUHL PASSTE FAST NICHT DURCH DIE KLINIKTÜR.

Bericht über eine 2 monatige Arbeit in Kliniken in Malekula und Ambrym/ auf Vanuatu.

1997 starteten wir -Ingrid und Timm- von Holland zu unserer langersehnten Weltumsegelung. Wir beide gaben hierfür unsere mit viel Freude ausgeübten Berufe auf und hofften, noch einmal etwas Anderes in dem sich möglichst langsam dem Ende zuneigenden Leben zu erleben. Aus der inneren Verbundenheit zu unseren schönen Berufen ergab sich schon vor unserem Start der Wunsch, irgendwo unterwegs noch einmal aktiv zu werden, sollte sich eine Gelegenheit ergeben. Schon zuhause hatten wir -allerdings vergeblich- bei den verschiedensten Entwicklungsländerorganisationen unsere Fühler ausgestreckt. Als wir dann schon "über den Berg",d.h.die Datumlinie in Australien waren und unsere Funkfreunde ADI und IRENE von der SY Orfos uns über den Äther von dem medizinschen Hilfsproject MARC ( s. www.Hopealliance.com oder www.projectMarc.com oder www.terrawatch ) erzählten, da waren wir uns schnell einig: das machen wir. Adi und Irene hatten eine über 1-jährige Vanuatürfahrung und meinten, wir wären das ideale Paar (Arzt + Lehrerin) für eine solche Unternehmung. Wir selbst kannten einen kleinen Teil der über ca 80 Inseln zwischen dem 16.und 21. südlichen Breiten- und 166. und 171ten östlichen Längengrad schon von unserer eigenen Segelei im Jahre 2000. Wir waren also ein bisschen tropenerfahren und hatten den Mut noch einmal etwas Neüs zu beginnen.

VANUATU, ehemals die Neün Hebriden, liegt im Pacific sehr nahe am Äquator. Es ist dort sehr fücht und heiss .Die meisten Inseln sind dicht bewaldet. Man findet teilweise sehr riesige Bajan-, Bengan-,Natangora- und andere tropische Bäume umgeben von riesigen Kokosnussplantagen auf denen Kobra hergestellt wird. Kobra, die unter Feür getrocknete Kokusnussfrucht, ist immer noch neben Kava ein wesentlicher Exportfaktor und eine Einnahmeqülle für die Ni-Vanuatu, so werden die Menschen hier genannt. Vanuatu ist eines der ärmsten Länder der Welt. Es wurde bis 1980 gemeinsam von England und Frankreich verwaltet und ist seit seiner Unabhängigkeit demokratisch. Über 120 Sprachen werden gesprochen, allein auf Malekula 16. Die allgemeine Umgangssprache ist BISLAMA, eine aus ca 500 bis 600 Worten bestehende Sprache , einer Mixtur aus englisch und Vater und Sohn preparieren den täglichen Kavadrink französisch. Die Hautfarbe der Menschen ist schwarz. Sie stammen aus dem melanesichem Raum, sind relativ klein, schüchtern, zurückhaltend und sehr sehr freundlich. Die Ernährung der Menschen ist vorwiegend vegetarisch. Die reichlich vorhandenen Rinder, Schweine und Hühner sichern zusätzlich eine ausreichende fleischliche Kost. Sie leben von ihrem fruchtbarem Boden. Jede Familie hat ihren eigenen Garten in den Bergen. Hunger oder gar Unterernährung konnten wir nicht beobachten.

Stoffwechslerkrankungen,Hochdruck Herzerkrankungen wie bei uns häufig gibt es so gut wie kaum. Treten sie mal auf, fehlen die Medikamente. Im Vordergrund der gesundheitlichen Probleme stehen die weitverbreitete und scheinbar wieder zunehmende Malaria und die mit der Feuchtigkeit und mangelnder Sauberkeit verbundenen Haut-und Augenerkrankungen (Trachom). Die meisten Inseln mit Ausnahme von EFATE und SPIRITU SANTO sind von der Zivilisation völlig unberührt.

Autos,Fernseher, Eischränke, Strassen usw. gibt es hier fast nicht. Man läuft ohne Schuhe, schläft in den Hütten auf selbstgemachten Matten und kocht in Kochhäusern auf offenem Feür. Dort wollten wir also arbeiten.

Der Kontakt mit Nelleke (Lehrerin) und Henk Meuzelaar (approbierter,niemals praktierender Arzt, Hochschullehrer und Idealist),beide gebürtige Holländer wurde per E-Mail aufgenommen . Die beiden sind die Leiter von Project MARC. Informationen wurden ausgetauscht und schliesslich unser Kommen für die Zeit vom 1. Juli bis 31.August 2002 festgelegt. Henk und Nelleke hatten uns für 8 Wochen in den "Kliniken" auf den MASKULINE ISLAND und in der BANANBAY in MALEKULA eingeplant. Natürlich sahen wir unseren neün Aufgaben mit viel Spannung entgegen. Ingrid hoffte ,ein wenig in den lokalen Schulen tätig werden zu können und ich, noch ein bisschen von meinem so langsam dahinschwindenden Medizinerwissen an ein 3.Weltland abgeben zu können.

Natürlich bereiteten wir uns vor: während unseres Hamburgaufenthaltes wurde neü Literatur angeschafft, das Tropeninstitut besucht, bei einem ehemals chirurgischen Kollegen(Dr.Kohler) hospitiert, Ärztemuster von Kollegen "erbettelt", Kleider für Kinder und Erwachsene von Freunden beschafft u.v.m. Reichlich beladen passierten wir ohne Zusatzkosten alle Flugkontrollen und füllten unser Schiff mit allem möglchen "Kram" bis zum Rand. Gaben von australischen Freunden taten das Ihrige.

Nun galt es erst einmal von Australien nach Vanuatu zurückzukommen. Gegen die Tradewinds sollte dies kein leichtes Unternehmen sein. Unser Bruder Onno half uns. Wir starteten wegen des günstigeren Winkels zu den Passatwinden von Coffs Harbour, einem kleinen Hafenstädtchen an der Ostküste Australiens. Die Nordseite eines Tiefs brachte uns für einige Tage Westwinde und später südliche und SW-Winde.

Über Neukaledonien und Tanna(schon Vanuatu), wo wir noch den immer aktiven Vulkan Mt.Yasur bestiegen,erreichten wir schliesslich die Hauptstadt von Vanuatu, Port Vila. Hier trafen wir Henk und Nelleke, füllten das Schiff wieder auf ,erhielten die letzten Informationen und ab ging es zu der ca 170 Seilmeilen im Nordosten gelegenen Insel MALEKULA .Nach 1 ½ Tagen hatten wir die BANAM BAY,unsere 1.Arbeitsstätte erreicht. Die Einheimischen und unsere Mitarbeiter Welton (sog.Aidworker) und Jake (sog.Manager) begrüssten uns am Strand und schon waren wir mittendrin. Die "Klinik", ein 3-räumiges Vanuatu-Chaos brachten wir erst einmal auf "Vordermann": d.h. wir räumten auf, sortierten und markierten alles ,was in und unter vollen oder leeren Kisten zu finden war. Nach 1 Tag ging es los .Es fehlte zwar einiges, ganz besonders vermissten wir Medikamenten für die Behandlung von Saüglingen und Kleinkindern.

Unsere wartenden Patienten in der BANAMBAY Ranon/Ambrym dieselben Mängel zeigen. Für die Diagnostik standen nur Urinstix zum Ausschluss einer Zuckererkrankung und Infektionen der Niere zur Verfügung. Der Arzt war somit auf sein Basishandwerkzeug:Augen,Ohren,Nase,Zuhören, Finger zum Klopfen,Stethoskop ,Blutdruckgerät, Ohrenlampe und Fieberthermometer angewiesen.Wie hilfreich kann doch manchmal ein grosses Labor,ein Ultraschallgerät,Röntgen usw. sein! Hier gab es nichts davon. Reine Buschmedizin!!! Ingrid war Assistentin NAMBA ONE , Welton konnte seine Erfahrung in bezug auf Malaria und Hauterkrankungen bestens an uns weitergeben und half uns als Übersetzer. Ebenfalls NAMBA ONE! Im Vordergrund unserer ärztlichen Arbeit standen Hauterkrankungen wie Pilzinfektionen, kleine und grosse Abszesse, Verletzungen durch Macheten, Bronchitiden bei gross und klein, gelegentliche TBC- Verdachtsfälle, riesige infizierte Ulcera(Geschwüre) an den Beinen und die Malaria (Schnelltest OPTIMAL-IT der Fa Diamed, Schweiz). Auch frische Wunden mussten gelegentlich von dem ehemaligen Internisten versorgt und genäht werden. Unsere Klinik war immer gerammelt voll und selbst Stunden dauernde Hausbesuche durch den Busch waren manchmal erforderlich.

Wir waren also reichlich ausgelastet und fielen abends todmüde in unsere Schiffskoje. Ingrids Wünsche nach einer sinnvollen Beschäftigung in der dortigen ,von der EU gesponserten Schule konnten leider nicht erfüllt werden. Es waren ausreichend Lehrer vorhanden. Nach 8 Tagen gesellte sich ein junges amerikanisches Ehepaar zu uns . Es war ihre Aufgabe aus der Bevölkerung Malekulas Augenerkrankungen wie z.B. Grauer Star u.a. herauszufinden und zur Operation nach Port Vila zu bringen. Sie brachten etwa 2000 Brillen aus den USA mit. Sie liegen fast alle heute noch ungenutzt in Banam und in Ranon. Nach 2 Wochen- wir hatten kaum Fuss gefasst und die Menschen trauten unsere Untersuchung liebgewonnene Tätigkeit wieder aufgeben. Henk, Project MARC- Generalcoordinator ,hatte keinen Arzt für seine in AMBRYM neu zu eröffnende Klinik. Also Anker hoch und ab nach Ambrym, wo am 13. Juli 2002 in der Ranonbay hoch auf einem Berg liegend eine kleine, wunderschöne ebenfalls 3-räumige, völlig uneingerichtete Klinik bei herrlichem Wetter in Anwesenheit aller Prominenz und der gesamten Bevölkerung eröffnet wurde. PROJECT MARC wurde gefeiert, Geschenke wurden verteilt, Kava getrunken, gegessen, Reden geschwungen, und schliesslich noch ein Flugplatz gefordert.... Wir -Ingrid und Timm- durften an dem sich anschliessenden Sonntag die Klinik einrichten.... Wir hatten ja die Erfahrung von Malekula...No Problem! Auf meine Frage an Dr. Henk, er sei doch auch Arzt und es wäre doch sinnvoll eine neü Klinik selbst zu starten, erhielt ich die Antwort, er habe noch nie ärztlich gearbeitet und traü sich dies nicht zu!

Wir starteten 2 Tage nach der Eröffnung ,nachdem wir uns Schränke Tische und eine Untersuchungsliege mit Hilfe der Einheimischen zurechtgezimmert hatten.
Es muss hier erwähnt werden, dass sich AMBRYM doch um einiges von Malekula unterscheidet. Die Insel ist viel gebirgiger. 2 Vulkane sind permanent aktiv und bewirken ähnlich wie in Tanna einen unheimlichen Aberglauben und Angst in der Bevölkerung. Die Customs, die alten Gebräuche, mit ihren Customchiefs haben eine grosse Macht, die auch in die Heilkunst reicht. Der Arzt muss häufig damit rechnen ,dass seine ärztlichen Anordnungen nicht befolgt und durch Custommedizin ersetzt werden. In schweren medizinischen Fällen muss man sich durch starke Kontrollen oder gar durch Isolierung des Patienten durchsetzen. Die Schnitzereien ,die ihren Ursprung auch in den alten Traditionen haben und im westlichen Pacific und in Neukaledonien verkauft werden, bringen Geld in die Dörfer. Die Bevölkerung kann sich mehr leisten als auf anderen Inseln, auch Alkohol. Es soll Segler geben, die Carving gegen Alkohol tauschen. Neü Probleme werden importiert. All diese "Dinge" durchschauten wir erst so richtig am Ende unserer Arbeit, die sich im wesentlichen gegenüber Malekula nur durch sehr viel mehr Gelenkerkrankungen unterschied. Die Menschen laufen ihr ganzes Leben die Berge rauf und runter und schleppen dabei schwere Lasten auf den Schultern,wie z.B. Kopra- und Kavasäcke. Der Gelenkverschleiß ist enorm und man selbst muss für die Stunden dauernden Krankenbesuche eine absolute körperliche Fitness mitbringen. Ein grosses ,kaum lösbares Problem ist der Abtransport schwer kranker Patienten aus ihren Bergdörfern. Sie müssen getragen werden, was nur unter grössten Anstrengungen möglich ist. Sind die Kranken dann am Wasser, müssen sie auf eines der "Rostdampfer" warten, deren Ankunft über Radio Vanuatu zu erfahren ist und denen man über Feuer (nachts)- bzw. Rauchzeichen signalisieren muss, dass man sie braucht. Telefon oder Funk stehen kaum zu Verfügung. Ausserdem müssen die Patienten die Hälfte der Transportkosten in eines der Krankenhäuser in Port Vila oder Santo übernehmen.

Wir starteten also die neü Klinik mit über 600 Patienten in den erst 10 Tagen: wieder Malaria ,Verletzungen, weniger Hauterkrankungen und so manche schwere Monarthritis, bei denen ich zu Gelenkpunktionen gezwungen wurde. Es war eine sehr erfreulich Arbeit, die leider wieder nach 2 Wochen zu Ende ging. Das MARC-Project bat uns um die Rückkehr nach Malekula ,weil eine Gynäkologin aus den Staaten in Ranon und dann später auch in Malekula ein bestimmtes Frauenprogramm "durchziehen" wollte. Wir blieben also erneut 2 Wochen in Malekula und kehrten anschliessend wieder in die neue Klinik nach Ambrym zurück. Natürlich waren wir über diese Organisation entsetzt, auch blieben die Patienten weg ,weil sie nun auch nicht mehr durchschauten ,was eigentlich gespielt wurde. Derweil wurden unsere Aidworker- alles junge unerfahrene Menschen mit 6-jähriger Schulbildung- von uns Ärzten und 3 englischen Studenten in Anatomie und Krankheitslehre unterrichtet. An unserem vorletzten offiziellen Tag erschienen dann Henk und Nelleke mit einem sog. Spezialteam,bestehend aus einem Röntgenologen, 2 Internisten und einer Kinderärztin auf der Bildfläche , fragten nach ungeklärten Fällen und verkündeten für unseren letzten Abend ein Abschlussfest. Als Krönung des Ganzen wurde dann noch ein schwerer eiserner Stuhl von Einheimischen auf den Berg vor die Klinik geschleppt. DER STUHL PASSTE DURCH KEINE KLINIKTÜR! .Die Rückenlehne war nicht montierbar .Entweder hatte hier Black Magic seine Finger im Spiel oder sie war auf dem Weg von den USA nach Vanuatu "geschrumpft".

Der Stuhl jedenfalls war für die Klinik nicht zu benutzen. (bei einem späteren erneuten Besuch der Klinik war der Stuhl doch "drin".Erneut Blach Magic?). Auf dem anschliessenden abendlichen Fest verkündete dann unser Generalmanger Henk in einer Musikpause (Stringband) im Schein einer Petroleumlampe den kavabenebelten Männern ,den Fraün und Kindern , dass die Klinik nun wieder geschlossen werde und durch einen Aidpost ersetzt werde. Die Leitung der neün Station werde nun einer unserer gerade angelernten Aidworker übernehmen. Ein 18jähriger junger Mann, der gerade mal lesen und schreiben kann, hat jetzt die Verantwortung über die Medikamentenausgabe für Malaria, Schmerzmittel, Antibiotica, usw. Als Trostpflaster spendete Henk einen Generator, ein Sprechfunkgerät mit Batterien und einige Werkzeuge,die ohnehin keiner benutzt. Die kavatrunkenen Männer klatschen Beifall . Sie hatten es nicht bemerkt, was mit ihnen geschehen war. Onkel SAM machte es möglich, der Custom wird es regeln...Wir waren froh, dass unsere letzten Stunden geschlagen hatten. Nach einer ganz persönlichen Einladung zum Abendessen in eine Familie von Ni- Vanutufreunden nahmen wir schweren Herzens Abschied und hissten wieder unsere Segel mit Ziel Port Vila. Es fiel uns nicht leicht, hatten wir doch unglaublich viel erlebt und viele ,viele Freunde in diesem fremden Land dazugewonnen.

Schlussbemerkungen:

1.
Noch nie gewannen wir auf unserer langen, nun 5 Jahre daürnden Reise einen derart tiefen Einblick in ein Land und deren Bevölkerung. Wir wollten ein wenig von uns abgeben und haben von über 2000 Patienten,die wir behandelten ,vielen helfen können. Wir haben dankbare Menschen zurückgelassen. Ändern konnten wir allerdings wenig. Das meiste haben wir wohl für uns getan. Es war eine wunderbare Zeit in unserem Leben, die wir nicht missen möchten. Unser Dank geht an Nelleke und Henk, ohne die das nicht möglich gewesen wäre..

2.
Für die Arbeit in 3.Welt-Ländern sollte man sich gut vorbereiten und die Organistoren sollten die Teilnehmer (Ärzt usw)entsprechend rechtzeitig darüber informieren, was in den Tropen auf sie zukommt. Das fehlte bei MARC völlig.

3.
Weltprojecte sollten auf lange Sicht und Kontinuität angelegt sein und die Erfahrung anderer Organisationen berücksichtigen. Die Errichtung einer Klinik ohne eine längere Anwesendheit und Kontrolle reicht nicht aus, um sie daürhaft funktionieren zu lassen. Insbesondere dann, wenn das notwendige Personal fehlt. Ausserdem müssen die Menschen, denen man helfen möchten, mit an die Verantwortung herangeführt werden, so dass sie wenigstens einen Teil der Aufgaben übernehmen können.Das gilt für alle Bereiche, z.B. auch für die Handwerksbereiche,für die Reparaturen von kleinen Booten und Motoren ,die zu Hauf defekt am Strand herumliegen, von Generatoren , Pflege von Batterien für Solarzellen u.v.m.

4.
Grosse und kleine Geschenke bewirken nichts und erzeugen nur Neid ,Habgier und das Bedürfnis nach mehr. Die pacifische Tradition Geschenk gegen Geschenk ist in Ordnung, nicht alles muss gehandelt werden.

5.
Kleine Organisationen wie MARC haben grosse Schwächen und wollen oft zu viel. Der Elan von Nelleke und Henk ist unglaublich, aber das Project wächst ihnen über den Kopf. Grosse internationale Entwicklungshilfeorganistionen wie z.B .Unicef, Rotes Kreuz usw. blicken auf eine riesige Erfahrung und werden überwacht. Hier sollte man sich einklinken. Solche Organisationen findet man auch in NZ und Australien. Beide Länder liegen vor der Tür von Vanuatu. Eine Zusammenarbeit ist ratsam.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus den Gedanken und Diskussionen,die uns nach unserer Tätigkeit in Vanuatu beschäftigte. Vielleicht hat der eine oder andere auch einmal Lust Ähnliches zu unternehmen. Zu empfehlen ist das auf jeden Fall. Wir würden uns freün, davon zu hören.

Der Bericht ist sicher ein wenig zu lang .Entschuldigt, aber die 2 Monate waren voller Erlebnisse.

Es grüssen Euch alle Ingrid und Timm von der SY SONNENSCHEN



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Letzte Änderung / Last change: Mittwoch, 26. März 2003